Das Thema Mikrophonie ist hochkomplex ! Und ich finde es grundfalsch zu sagen ein Großmembran würde Verzerrungen machen ! Es gibt viele Dinge über die man garnicht redet weil sie nicht meßbar sind, icch denke genau hier liegen die feinen Differenzen !
Ersteinmal die, daß ein Großmembranmikrofon aufgrund seiner Konstruktion in der Lage ist, aucch allerfeinste Schwingungen wahrzunehmen, selbst dann wenn es im Aufnahmebereich sehr laut beansprucht wird. Man nent diese Eigenheit "Musikalität". Die Wiedergabe dieser Dinge erfordert eine Technik die ebenso dazu in der Lage ist, das sind im analogen Bereich überwiegend die Class-A Systeme.
Ein weiteres ist der Frequenzgang bezogen auf die Eingabelautstärke. Viele Mikrofone sind, wenn sie leise bedient werden, "ganz anders" als wenn man dies laut tut. Ein hochwertiges Großmembranmikrofon IST linear, allerdings ist diese Aussage meßtechnisch zu sehen.
Und Verzerrungen sind bei diesen Systemen sogut wie garkeine vorhanden. Man bekommt somit ein hochreines Original in dem wirklich alles enthalten ist was erfaßbar war.
Nun kommen wir zum Problem
Nicht linear ist erstmal die Frau die da singt
Und filtern ist grundsätzlich eine Verschlechterung der Qualität, die Auswahl des richtigen Mikros nimmt uns da schon eine Vorstufe ab die sonst nötig wäre, nämlich den 32 Band EQ nach dem Mic Pre Amp, ebenso könnte dieser nicht getrennt einstellen für "leise", "moderat", "laut".
Insofern ist meine Theorie daß das Mikro genau umgekehrt zum Sänger sein muß, damit beide zusammen das ergeben was gewünscht ist, ein ausgeglichenes Ergebnis. Sie sind somit ein Paar daß sich ergänzt. Daher auch das Liebevolle auswahlverfahren
Hinten raus kommt nun die Musik, je idealer sie ist bezogen auf den Anspruch, desto weniger muß daran gedoktort werden.
Der Begriff "sehr hochwertig" ist ebenso mit Vorsicht zu genießen
Ich hab 2 kleine DI-Boxen,
die eine enthält einen Reineisenübertrager amerikanischer Herkunft der sehr teuer und von seinen Fähigkeiten her erhabene Güte darstellt,
in die andere hab ich einen "Übertragertrafo für Lichtorgelbausätze" eingebaut, im Wert von 1 Euro und 20 Cent.
Bei einem Vergleichhearing mit Spezialisten entschieden sich 3 für den teuren, und 2 für den Fuzzi vom conrad, die Quelle war identisch ein Solistmikro von Sennheiser.
Im Studio muß man es genauso sehen, Meßwerte sind die theoretische Perfektion, und in der Praxis gilt was am schönsten rüberkommt
