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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Manuela
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Verfasst: 09.01.2005 22:36 |
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| Meister der Töne |
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Registriert: 05.01.2005 15:49 Beiträge: 2217 Wohnort: FOH
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Rauschen ist ein so wichtiges Thema das man da einen extra Tread für machen müßte.Wenn was rauscht geh ich analytisch vor, von vorne nach hinten. Ausfiltern ist nicht beseitigen, es dämpft nur die hohen Töne. Im übrigen ist Rauschen keine hohe Frequenz sondern eine mischung aus quasi allen Frequenzen. Deshalb kann man ja beim Analogsynthie aus dem Rauschen des Rauschgenerators mit den VCF so ziemlich jeden Ton rausholen... Rauschen wird meist "beseitigt" indem man die hohen Frequenzen bedämpft, das übrige , ich nenn es jetzt man Hintergrundmüll, fällt nicht so auf und passiert grinsend alle Filter bis zum record. Nachweisführung. Gottseidank gibts Das Oszilokop. Ich bin mir sicher das jeder gute Verleiher eins hat, da SIEHT man nämlich alles. Wenn die ganze Gerätereihe an ist, vorne stumm, aufgedreht, und hinten kommt das oszi dran, dann kann man richtig gut sehen ob da wirklich nichts ist oder was genau. Ist da was, dann ist es unerwünscht. Häufigste Rauschquelle ist der Anfang der Kette, da wo das Signal noch sehr sehr klein ist. Genau da sollte man erstmal guggen, ein Maximum an Rauschabstand zu haben. Rauschursachen: 1.) Billige vorstufen ! Elektronikteile haben immer ein gewises Eigenrauschen, je hochwertiger ( reiner ) sie sind, desto geringer fällt es aus. Ganz besonders Mikrofonvorstufen muß man diesbezüglich genauestens untersuchen. Einfachster Test: stummerEingang, voll aufdrehen  pfffffffffffffffff ist das zuviel ? externen ( besseren! ) preamp einsetzen. 2.) Kabelrauschen. Kabel rauschen auch, und nicht zu knapp. ! das gilt nur für analog. Abhilfe schafft eine sehr kurze Leitung zum Pre-Amp, ab da gehts mit hohem Pegel weiter. 3.) HF-Rauschen. Rauschen durch vagabundierende Radiowellen und unhörbar hohe Rückkopplungen. Das passiert gern bei E-Gitarren. Abhilfe: Es gibt Ferrit-Dämpfer-ringe, man sieht sie zB auch im Monitorkabel des PC. Diese Dinger können auch an jeder Audioleitung dafür sorgen das HF-Störungen entfallen da sie diese unterbinden. Einzusetzen an allen Kleinsignalleitungen wie Mikrophone und Pickups. Bei Kabeln wo hohe Signalpegel anliegen zeigt das keine Wirkung mehr. 4.) Der Signalpegel. Versuche ihn so früh wie möglich hochzubekommen, wenn er sehr klein ist wird das mitgeschleppte Rauschen durch alle Nachfolgestufen mitverstärkt. Also gleich mit kurzem Kabel in den Pre-Amp, und der soll idealerweise ca 1 Volt Signalspannung abliefern zur Weiterverarbeitung. Das ist so die Theorie für den umgang mit pfff  liebe Grüße Manuela
Zuletzt geändert von Manuela am 21.01.2005 11:32, insgesamt 2-mal geändert.
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Dave
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Verfasst: 10.01.2005 00:23 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Rauschen ist ein so wichtiges Thema das man da einen extra Tread für machen müßte.
Warum machst Du dann nicht einach einen auf  ...Dave
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extremedia
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Verfasst: 21.01.2005 03:09 |
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| Zuschauer |
Registriert: 18.01.2005 06:47 Beiträge: 16 Wohnort: Hagen a.T.W.
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Hat sie das nicht?  Falls es mit den Vorbeugungsmaßnahmen mal doch nicht ganz geklappt hat, oder eine ältere Aufnahme restauriert werden möchte, gibt es auch prima Programme, die das Pfff mit der "Noise Print-Methode" ins Nirvana schicken. Bei meiner etwas älteren Samplitude Version (Producer 6.0) finde ich sie im Menü Effekte unter Noise Reduction. Mit meiner noch älteren Cool Edit Version funktioniert es genauso und wahrscheinlich gibt es auch massig PlugIns, die es können. Das Prinzip funktioniert wie folgt: Man markiert in der Spur, von der das Rauschen entfernt werden soll eine Stelle, an der sich nichts als selbiges in Reinkultur befindet. (Am ehesten findet man solche Stellen entweder ganz am Anfang oder ganz am Ende eines Tracks.) Diese wird als eine Art Fingerabdruck (Noise Print) des Materials benutzt, das anschließend aus der vorhandenen Aufnahme herausgerechnet wird. Dazu werden laut der Hersteller sehr komplizierte und rechenaufwändige Algorithmen benutzt. - Also ausprobiert, gehört und nicht schlecht gestaunt. Wenn man es mit den Einstellungen nicht übertreibt, liefert diese Methode tatsächlich tolle Ergebnisse. Ich habe mir testweise mal den Spaß gemacht und den Song "Angie" von meiner Stones CD "Rewind" entrauscht. Wow! Falls man gar keine Stelle reinen Rauschens findet, tut's übrigens meist auch ein Sample eines ähnlichen Rauschens. Eine sanfte Unterdrückung des Rauschsignals um 10 bis maximal 20 Prozent ist meist völlig ausreichend. Zu hohe Werte sorgen für Artefakte, die ein wenig wie die Aliens aus Raumschiff Enterprise klingen. Wer viel zeit hat, sollte die Einstellungen für Auflöung und Präzision außerdem auf den höchsten Wert setzen. Wer also schon immer mal seine Lieblingsnummer aus den 70'ern ohne Pfff hören wollte... auf geht's! Aber es geht noch mehr! Zum Beispiel kann man auf diese Weise das Grundrauschen seines vorhanden Equipments als Fingerabdruck verwenden. - Falls der Mixdown einmal nicht allein wegen der Musik sehr berauschend ausgefallen ist, jagd man ihn vor dem Brennen einer CD noch durch die Noise Print-Maschine. Grundsätzlich ist es aber natürlich in jedem Fall besser, von Anfang an für so wenig Rauschen wie möglich zu sorgen. Viele Grüße André PS: In der Keyboards, Ausgabe 01/05, Seite 140 findet sich ein interessanter Artikel zum Thema von Craig Anderton. "Rauschen reduzieren"
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Manuela
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Verfasst: 21.01.2005 08:42 |
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| Meister der Töne |
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Registriert: 05.01.2005 15:49 Beiträge: 2217 Wohnort: FOH
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vorhandenes Grundrauschen kann man auf verschiedenen Wegen angehen. Die Geräte die das unterdrücken sollen, meist sind sie heute nurnoch als "Funktion" in einem Mehrzweckgerät vorhanden, machen das entweder analog als Gate (absenken der Höhen bei sehr kleiner Lautstärke im Kanal ), oder digital, wobei ein ausgeklügelter Algorhytmus versucht die "Musik" zu isolieren und alles was übrigbleibt zu entfernen (da hört meine Kenntnis völlig auf! Ich befürchte aber Qualitätsverluste der Musik bei solchen eingriffen ). Ich finde vorbeugen ist immer das wichtigste, wenn es fast nicht rauscht gibts auch nicht viel zu filtern 
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Dave
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Verfasst: 21.01.2005 09:10 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Also obige Methode funktioniert wahrscheinlich so, dass der Algorythmus versucht, das Muster im Rauschen herauszufinden und dann einfach dieses Rauschen nochmals mit um 180 Grad verschobener Phase dazumischt... stelle ich mir zwar schwer vor, dass exakt zu machen, wäre aber mit sicherheit die beste Lösung, wenn es funktioniert. Das würde zumindestens erklären, warum ein "Sample" des Rauschens benötigt wird...
Gruß, Dave
_________________ Ich mache KEINEN Support per PN, ICQ, E-Mail oder TeleofnMeine Bibel-Community
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Manuela
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Verfasst: 21.01.2005 10:38 |
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| Meister der Töne |
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Registriert: 05.01.2005 15:49 Beiträge: 2217 Wohnort: FOH
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schonmal eine shakuhachi mit noisgate gehört ? ä t z e n d ! oder panflöte. fast dasselbe. Vielleicht wurde "Teppich" ja erfunden damit das geliebte Grundrauschen nichtmehr so auffällt  In dem Zusammenhang ist auch interessant der Begriff "gehörrichtige Lautstärke"In alten Dampfradios findet man die noch, der Lautstärkeregler hat 2 Anzapfungen an der Bahn über die noch Kondensatoren geschaltet wurden, was nichts anderes heist als der Frequenzgang ist abhängig von der eingestellten Lautstärke unterschiedlich im hochtonbereich Das Verfahren müßte auch auf PA übertragbar sein, man muß den Pegel dabei zugrundelegen wieweit die Höhen offen sind. Rauschen ist eine Frage des Empfindens. Wenn ich mal annehme das mein Rauschanteil 0,1 % ist und ich habe 1000 Watt im Hi-Mid Bereich anliegen, dann höre ich definitiv ein Rauschen von 1 Watt, das ist ganz schön laut ! Liegt da ein Keyboard drüber das mit 250 Watt zwiebelt ist das Rauschen für mein Gehör "weg", hab ich Pausen im Stück macht es darin pffffffff Ein Digitalgerät könnte es ausfiltern durch direkten Vergleich mit dem "rauschfreien" Eingangssignal. Daei würden aufgesetzte Effekte aber teilweise wieder entfernt. Ich glaube das auch digitale Noisegates erstmal die "Hörlautstärke der Musik" zugrundelegen und nur in den leisen passagen gezielt zupacken. Dabei filtern sie auch gleich den wind aus der Flöte aus  André, was du meinst mit noise print, ich hab leider keine derartigen sachen, jedoch kann das nur bedingt funktionieren. Rauschen entsteht im kleinstsignalbereich durch wildes herumirren der elektronen, meist aufgrund von wärme des halbleiters und verunreinigungen in seinem siliziumkristall. Das das stimmt ist dadurch belegbar daß ein tiefgekühlter preamp sein grundrauschen EXTREM reduziert, bezogen auf 20°C (macht das aber nicht mit Röhren *g* ). Dieses Herumirren ist logischerweise ohne festes system, die Signalzusammensetzung des Rauschens ist willkührlich und ohne erkennbares Muster. Deswegen ist es auch so schwer wegzufiltern, man kämpft hier eigentlich gegen alles hörbare gleichzeitig. Der einzigst mögliche Ansatzpunkt ist eine bestimmte engtolerierte Pegelhöhe, anhand der man das Signal als "Rauschanteil" identifizieren und gezielt eliminieren kann. Wobei man sich noch auf den "als Rauschen empfundenen Anteil davon" beschränkt, also oberhalb von 8kHz Das genialste Verfahren um Rauschen auszufiltern: man führt die Sigalverarbeitung und Verstärukung doppelt nebeneinander durch und schickt dann beide Signale durch einen Vergleicher. Dabei wird alles was nicht absolut identisch in beiden enthalten ist, als Rauschmüll identifiziert und entfernt. der "Rest" sei dann die saubere musik. Das kann nur innerhalb eines Gerätes stattfinden das alles taktsyncron durchführt und direkt an der Signalquelle sitzt.
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extremedia
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Verfasst: 21.01.2005 12:00 |
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| Zuschauer |
Registriert: 18.01.2005 06:47 Beiträge: 16 Wohnort: Hagen a.T.W.
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Das Noise Gate stellt auch eher die gröbste Art da, Rauschen zu beseitigen, besonders bei älteren Modellen hört man deutlich, dass mit dem Schließen des Gates auch noch ausklingende Nutzsignale "abgeschnitten" werden.
Modernere Geräte arbeiten mit aufwändigeren Schaltungen, zwar halbwegs "musikalisch", da sie das Gate in Abhängigkeit vom Einganssignal sanft öffnen oder schließen, im Nutzsignal bleibt das Rauschen trotzdem immer vorhanden, es wird nur durch selbiges überdeckt.
Das Rauschen mit der "Noise Print-Methode" herauszurechnen, bringt wesentlich bessere Ergebnisse, allerdings nur Offline und scheidet in Live-Situationen daher aus. Vielleicht funktioniert es in fünf Jahren auch mal in Echtzeit...
Wie die Algorithmen genau funktionieren, darüber schweigen sich die Hersteller natürlich aus. Die zahlreichen Einstellmöglichkeiten und die verblüffenden Ergebnisse lassen allerdings vermuten, dass deutlich mehr passiert, als einfach das Rauschsample in der Phase zu drehen und dem Signal zwecks Löschung wieder zuzuführen.
Viele Grüße André
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Percussionist
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Verfasst: 22.01.2005 17:51 |
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| Semi-professional |
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Registriert: 24.09.2004 14:57 Beiträge: 298 Wohnort: Wien
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volgendes hat sich bei einer geburtstagsfeier zugetragen: ------------------------------------------------- bei der generalprobe hats gerauscht. ein bandmitglied hatt kurz vor auftritt, nach publikumseinlass eine Alufolie über den trafo vom e-git effektgerät gewickelt. er hat gemeint: jetzt rauschts nimma. -------------------- ich hab ma dacht "na ob das was wird" -------------------------- erstes stück: anlage wird hochgefahren, gitarre wird leut gedreht. eine ballade. es rauscht entsetzlich. der gitarrist bekommt schweissausbrüche, ist abgelenkt und verzupft sich ständig. stück ist zu ende. gnadenapplaus vom publikum. unser techniker und roadie zugleich rennt auf die bühne, sieht die alufolie, reisst sie runter, und schreit: "welcher trottel war das"? er verschiebt dabei ein mikrofon in richtung box (die nutürlich hinterm mikro steht). es beginnt zu pfeiffen. der bassist erschrickt und zieht sein kabel aus dem bass (ohne di- direckt ins miscjhpult) (es ist noch voll aufgedreht) es knackst entsetzlich laut (um nicht zusagen, es kracht!) das publikum hält sich die ohren zu. der techniker zieht in seiner panik das kabel aus dem mikro. es kracht nochmal, die rückkopplung ist aus. der sänger: "entschultigt bitte die technischen probleme" ------------- ich hab glaubt ich lieg vor lachen! 
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extremedia
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Verfasst: 23.01.2005 00:58 |
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| Zuschauer |
Registriert: 18.01.2005 06:47 Beiträge: 16 Wohnort: Hagen a.T.W.
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 Geschichten, die das Leben schreibt... Es geht aber noch schlimmer. Laut der Biographie des Kopfes einer geewissen Band, wurde diese vor der Veröffentlichung des ersten Albums auf die sogenannte "Ochsentour" geschickt, um den Bandnamen Publik zu machen. Sprich: Massenhaft Auftritte als Upwarmer in kleinen Clubs, bei denen sich das Publikum schon vorher auf das freut, womit die Vorgruppe sich denn heute blamiert. Da der Gesang mit der vorhandenen, billigen Bühnentechnik Live außerdem nicht vernünftig hinzubekommen war, wurde er aus der Dose abgespielt und dem Sänger ein totes Mikro zum Mimen in die Hand gedrückt. Das daran befestigte Kabel endete blind irgendwo neben der Bühne. Der Sänger erinnert sich: "Mitten im Song hatte plötzlich jemand das andere Ende des Kabels in der Hand, hielt es in die Höhe und präsentierte es wild gestikulierend der johlenden Menge." Der Mann hieß George Michael, die Band nannte sich Wham! Später wurden sie trotzdem eine der erfolgreichsten Bands der 80er Jahre. Shit happens even to the big ones... Schwamm drüber und am nächsten Abend noch wilder abgerockt!
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Dave
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Verfasst: 23.01.2005 10:29 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Selbst schuld, wer sich auf Playbacks einlässt...
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