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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Nachricht |
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Normann
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Verfasst: 24.12.2005 17:56 |
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| Anfänger |
Registriert: 22.11.2002 12:23 Beiträge: 40 Wohnort: Dennheritz (Sachsen), nähe Zwickau/Chemnitz
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Hallo, gibt es eine Regel, wie sich die Ausführenden eines Konzertes am Ende (während des Applauses) verhalten? Konkret: Im nächsten Jahr wird unser Orchester einige Konzerte geben, in denen Haydns Trompetenkonzert das Schluss-Stück ist. Jetzt setzt der Applaus ein - wie verhalte ich mich als Dirigent? Mich zuerst verbeugen oder sofort dem Solo-Trompeter die Hand schütteln, mich neben ihn stellen, dann verbeugen, dann erst zur Konzertmeisterin und Hand schütteln - oder umgekehrt  ? Bin echt für Hinweise dankbar. Ach, frohes Fest! Normann
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Dave
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Verfasst: 24.12.2005 23:22 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Also ich würde es glaube ich als natürlicher empfinden, wenn Du Dich zuerst verbeugst...
Gruß, Dave
_________________ Ich mache KEINEN Support per PN, ICQ, E-Mail oder TeleofnMeine Bibel-Community
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lemidi
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Verfasst: 25.12.2005 16:45 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 06.11.2004 15:00 Beiträge: 129 Wohnort: Kleinbeeren bei Berlin
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Im Grunde ist die Reihenfolge eigentlich egal, solange du niemand "Wichtigen" vergisst! Ich würde mich mit dem Solisten zusammen verbeugen, dann seinen Händeschüttler abwarten und noch ihm dem Konzertmeister die Hand geben. Nach dem ersten Verbeugen vielleicht gleich das Orchester aufstehen lassen. Es gibt keine Abfolge, die es einzuhalten gilt. Wenn der Solist ein bisschen geübt ist, setzt er auch seinen eigenen Willen durch (bei irgendwelchen Leuten bedanken etc.) Tipp: Mach dir nicht vorher zu viele Gedanken, in der Aufregung vergisst du die Reihenfolge eh... 
_________________ [SIZE="1"]Das ultimative Laienorchester in Nordberlin Und jeder ist willkommen http://www.jkor.de[/SIZE]
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Dave
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Verfasst: 25.12.2005 17:18 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Oder Ihr sprecht das vorher ab... Lass doch z.B. Solist(ten?) und Konzertmeister nach vorne kommen und ihr verbeugt Euch gemeinsam.
Gruß, Dave
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Normann
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Verfasst: 26.12.2005 12:06 |
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| Anfänger |
Registriert: 22.11.2002 12:23 Beiträge: 40 Wohnort: Dennheritz (Sachsen), nähe Zwickau/Chemnitz
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Hallo, danke für eure Antworten. Ich glaube, das es nicht so günstig ist, wenn der Konzertmeister nach vorn kommt, hab ich jedenfalls noch nie so gesehen. Der Solist steht ja schon vorm Orchester. Lemidi: Deine Abfolge klingt einleuchtend und macht Sinn. Erfahren in solchen Dingen ist mein Trompeter nicht, ich denke, er vergisst das Händeschütteln  , aber das bieg ich dann schon hin. Hast sicher recht, in der Aufregung kann viel passieren. Vielleicht schleppt dann auch noch jemand Blumen an.... Normi
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Moritz
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Verfasst: 28.12.2005 12:59 |
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| Kistenschlepper |
Registriert: 05.01.2005 17:45 Beiträge: 89 Wohnort: Karlsruhe
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Hi Normi,
ganz besonders stilvoll ist es auch, den ersten Applaus dem Solisten alleine zu lassen (sich so ein bisschen an die Seite stellen und mit applaudieren), dann das Orchester aufstehen lassen + Konzertmeister die Hand schütteln und erst dann zusammen mit dem Solisten verbeugen). Da das aber wohl der Schluss des Konzertes ist, könntest Du auch erst dem Solisten die Hand schütteln, dann gemeinsam verbeugen, dann Konzertmeister + Orchester bedienen.
Grüße,
Moritz
_________________ ================ http://www.consuono.de
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Knallfrosch
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Verfasst: 28.12.2005 16:17 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 13.10.2005 12:15 Beiträge: 120
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hi Normann
Das Trompetenkonzert von Haydn ist aber gewagt *G*.
ne, ist wirklich ein schönes Stück.
ansonten würd ich es so machen wie Moritz es vorschlägt.
gruß Knallfrosch
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Normann
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Verfasst: 28.12.2005 23:38 |
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| Anfänger |
Registriert: 22.11.2002 12:23 Beiträge: 40 Wohnort: Dennheritz (Sachsen), nähe Zwickau/Chemnitz
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Hallo Moritz,
deine erste Variante klingt mir am logischsten und entspricht am ehesten meinem Naturell. So werde ichs wohl machen. Danke!
@Knallfrosch
Nun ja, das Haydn-Konzert ist tatsächlich gewagt, das habe ich gewusst und das hat sich während der Orchesterproben (momentan noch ohne Solist) bestätigt. Es-Dur (bzw. As-Dur, modulierend nach Ges-Dur im 2. Satz) lieben die Streicher gar nicht. Aber da müssen sie durch, machbar ist es. Na, und der Solist ist ganz tüchtig und übt fleißig. Technisch hat er es drauf, nur interpretatorisch bleiben momentan noch ein paar Wünsche offen. Ist halt ein kleiner "Hau-Drauf", mit viel jugendlichem Esprit. Da gehn schon mal die Pferde durch und ein Sechzehntel-Lauf verkommt zum Glissando. Da muss ich manchmal bissel bremsen. Mitte März ist Premiere.
Viele Grüße, Normi
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Knallfrosch
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Verfasst: 31.12.2005 17:27 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 13.10.2005 12:15 Beiträge: 120
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@Normann
Den Haydn wirklich schön zu spielen, ist eine Kunst. Technisch ist er denke ich machbar, vor allen dingen, wenn man fleißig ist. Doch die Höhe bei dem Konzert, explizit im ersten Satz ist für manch einer ein Hindernis.
Doch da du davon nichts erwähnt hast, scheint er mir doch ein guter Trompeter zu sein. Eine Frage, wo führt ihr das auf?
ich denke, das wird schon klappen, bin da ganz optimisch !!!
Gruß Knallfrosch
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Normann
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Verfasst: 01.01.2006 19:55 |
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| Anfänger |
Registriert: 22.11.2002 12:23 Beiträge: 40 Wohnort: Dennheritz (Sachsen), nähe Zwickau/Chemnitz
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Hi Knallfrosch,
hm, die Höhe ist tatsächlich nicht das Problem, das hohe (klingend) Des ist zwar anspruchsvoll, das kriegt er aber ordentlich hin. Das Problem ist eher das Tempo. Er will den 1. Satz gern sehr schnell (Viertel ca. 132) - ich eher etwas langsamer (Viertel ca 120). Schneller gehts halt leichter, aber die Präzision leidet, und dann gibts auch noch gewisse interpretatorische Meinungsverschiedenheiten. Bei dem schnellen Tempo kommen außerdem die Violinen bei den Sechzehnteln ins schleudern. Aber wir kriegen das schon noch unter einen Hut.
Premiere ist Mitte März, dann folgen dreizehn Kirchenkonzerte hier in Westsachsen (Chemnitz - Zwickau). Bei Interesse mail ich dir gern die konkreten Termine.
Viele Grüße, Normann
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