Schalmei lernen ohne Lehrer - ratsam? - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 27.11.2007 16:07 
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Kistenschlepper

Registriert: 27.11.2007 15:54
Beiträge: 57
Guten Tag.

Da ich ein großer Fan von mittelalterlicher Musik bin, habe ich mir vorgenommen, dass ich Schalmei lernen möchte.

Leider finde ich in meiner Umgebung niemanden, der mir dies beibringen kann.

Ich habe bereits bei den 2 großen Musikschulen meiner Region nachgefragt, doch diese entschuldigten sich nur und sagten, dass sie niemanden hätten, der mir das beibringen könne.

Da ich aber unbedingt lernen möchte, wie man Schalmei spielt, habe ich hier auf Hilfe gehofft.

Ich habe bereits eine 30€ Schalmei von eBay, die sich jedoch als eher schlecht als recht entpuppte.
Jedoch konnte ich damit meinen ersten Kontakt zu dem Instrument aufbauen.

Bevor ich mir allerdings eine 300€ Schalmei bauen lasse, wollte ich hier fragen, ob es überhaupt ratsam ist, das ganze per Eigenstudium zu erarbeiten.

Wäre nett, wenn mir Schalmeispieler ein paar Tipps geben könnten Smile

mfG
Hellsing38


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BeitragVerfasst: 28.11.2007 07:04 
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Kistenschlepper
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Registriert: 06.09.2007 22:13
Beiträge: 84
Wohnort: Radebeul bei Dresden
Und in der Tat, das können sie. zwinkernd Ich zumindest.

Ich spiele MA-Dudelsack und habe mit der Schalmei angefangen.

Ich kann dir sagen: Du brauchst NICHT unbedingt einen Lehrer dazu! Ich habe es mit auch selbst beigebracht und es klappt gut!

Also mach dich ruhig ran.

Eine entscheidende Frage: Von wem möchstest du dir denn die Tröte bauen lassen?

_________________
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BeitragVerfasst: 28.11.2007 17:59 
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Kistenschlepper

Registriert: 27.11.2007 15:54
Beiträge: 57
http://www.klaus-stecker.de

Ich habe ihn empfohlen bekommen =)

Momentan bin ich aber wirklich unsicher, was das betrifft, weil ich wirklich professionelle Betreuung möchte.

Ich werde wohl erstmal ein paar Jahre ein anderes Instrument lernen (Gitarre zB) und mich dann im fortgeschrittenen Alter (mit evtl etwas mehr Einkommen an eine eigene Schalmei wagen =)

Ist diese Herangehensweise ratsam?


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BeitragVerfasst: 29.11.2007 07:09 
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Kistenschlepper
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Registriert: 06.09.2007 22:13
Beiträge: 84
Wohnort: Radebeul bei Dresden
Ich selber spiele keine Stecker-Instrumente, ich beziehe meine von Jenss Güntzel.
Aber ich habe nichts schlechtes über Stecker gehört, von daher kannst du getrost bei ihm bauen lassen. Was die Beratung angehst solltest du eigentlich nur eins machen: Ihn Fragen!

Rein Servicetechnisch kann ich nur Güntzel beurteilen und das ist beim allererste Sahne!!

Naja Ratsam....jein.

Auf der einen Seite bringt es sicher etwas andere Instrumente zu spielen, denn damit wächst das musikalische Gefühl/Verständniss/Gehör. Das macht es allerdings auch, wenn du mit der Schalmei anfängst. Zumal eine Gitarre spielen, dir für das rumtröten nichts nützt. zwinkernd

Es spricht nichts dagegen gleich mit einer Schalmei anzufangen. Meine Hupe war auch das erste Instrument was ich spiele (abgesehen von dem Blöckflötenzwangsunterricht in der Grundschule Rolling Eyes ).

Wenn du, aus Kostengründen oder warum auch immer, nicht mit einer Schalmei beginnen willst, dann rate ich dir zur Flöte. Am besten eine mit OFFENER GRIFFWEISE, dann brauchst du nichts neues lernen. Bis auf das, dass der Blasdruck ein anderer ist. Unf gute Flöten gibt es schon ab 30 Euro.

_________________
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BeitragVerfasst: 29.11.2007 15:43 
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Kistenschlepper

Registriert: 27.11.2007 15:54
Beiträge: 57
mal eine ganz andere frage

wie erkenne ich bei einer schalmei, welche löcher ich zuhalten muss, damit ich welche töne spiele?


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BeitragVerfasst: 29.11.2007 21:11 
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Kistenschlepper

Registriert: 27.11.2007 15:54
Beiträge: 57
Hellsing38 hat geschrieben:mal eine ganz andere frage

wie erkenne ich bei einer schalmei, welche löcher ich zuhalten muss, damit ich welche töne spiele?



Mir tut sich noch eine Frage auf.

Ist "mein" Schalmeibauer denn gut?
Also ich habe ihn empfohlen bekommen, wohingegen ich von "deinem" Schalmeibauer noch gar nichts gehört habe.

Ist aber nicht schlimm, oder?


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BeitragVerfasst: 30.11.2007 07:07 
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Kistenschlepper
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Registriert: 06.09.2007 22:13
Beiträge: 84
Wohnort: Radebeul bei Dresden
Welche Löcher man greifen muss erkennt man an der Grifftabelle die man mit zum Instrument bekommen sollte. Mr Green

Zu den Instrumentenbauern:

Nein das ist nicht schlimm. Wirst du dich weiter mit der Szene beschäftigen und dich umhören wirst zwangläufig auf Güntzel treffen. Seine Instrumente sind sehr beliebt. Und solltest du wissen wie sie aussehen, wirst du sehen können das verdammt viele Bands Güntzel-Instrumente spielen. (einschließlich ich+meine Band Smile )

Wie gesagt, von Stecker kann ich selber nichts berichten, habe bisher aber immer nur gutes über ihn gehört.

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BeitragVerfasst: 01.12.2007 00:54 
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Kistenschlepper

Registriert: 27.11.2007 15:54
Beiträge: 57
Was bedeutet eigentlich die Angabe bei der Schalmei, dass sie "G/a" ist?

Also ich glaube zu wissen, dass es bedeutet, dass sie die Töne G bis a spielen kann.

Aber wie sieht das mit dem Grundton (alle Löcher zu) aus.

Ist der dann auch G?

(oh man... was für Anfängerfragen... sry)


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BeitragVerfasst: 01.12.2007 01:28 
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Kistenschlepper
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Registriert: 06.09.2007 22:13
Beiträge: 84
Wohnort: Radebeul bei Dresden
(oh man... was für Anfängerfragen... sry)


Kein Problem. Smile Ich hab auch mal angefangen, da hatte ich auch solche Fragen.


Also G/a bedeutet die Stimmung des Instruments.

Diesem Fall bedeutet das, dass der tiefste Ton (alle Löcher zu) ein G ist.
Das a sagt aus, dass das ganze Instrument in A-Moll ist.

G/a ist eine typische MA-Pfeife. Also eine gute Wahl. ^^


PS: Wenn es bedeuten würde die Töne G bis A, dann wären es entweder nur 2 Töne Mr Green:mrgreen::mrgreen: oder aber nichmal eine Oktave. zwinkernd

Zur Info: Ein MA-Dudelsack (also auch die Schalmei) hat einen kleinen Tonumfang. Lediglich 9 Töne kann man spielen, dann ist Schluss.

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BeitragVerfasst: 01.12.2007 14:35 
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Kistenschlepper

Registriert: 27.11.2007 15:54
Beiträge: 57
reicht doch zum spielen, oder?
ist spielen nach gehör eigentlich zu empfehlen? oder sollte ich die finger davon lassen?


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