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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Nachricht |
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Dolcissima
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Verfasst: 19.02.2006 14:02 |
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| Anfänger |
Registriert: 12.12.2005 19:07 Beiträge: 37
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Mir gefällt die Sonate für Cello und Klavier op. 40 von Schostakowitsch unglaublich gut.  Da ich beabsichtige, sie demnächst eventuell zu spielen, nun meine Frage an Euch: Kennt Ihr die Sonate oder hat sie jemand schon gespielt? Könnt Ihr etwas zu dem Schwierigkeitsgrad sagen und ist das Stück für beide Instrumente annähernd gleich schwierig? Liebe Grüße
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Knallfrosch
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Verfasst: 21.02.2006 19:24 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 13.10.2005 12:15 Beiträge: 120
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Leider kenne ich die Sonate nicht.
Nur die Prokoffjev und Rachmaninoff Sonate (von den russischen Komponisten) sind mir bekannt.
@ dolcissima was hast du denn bis jetzt so gespielt?
MFG Knallfrosch
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Dolcissima
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Verfasst: 21.02.2006 22:29 |
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| Anfänger |
Registriert: 12.12.2005 19:07 Beiträge: 37
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Also, im Kammermusikbereich habe ich bisher nur zwei Werke gespielt: Die Elégie op. 24 für Cello und Klavier von Fauré und die Sonate ("Sonatine") in D-Dur für Violine und Klavier von Schubert. Ansonsten habe ich einige Anfänger begleitet. An Werken für Klavier habe ich in letzterer Zeit viel Chopin, einige Sonaten von Mozart und Beethoven (hier die leichteren), einiges von Bartók und Bach gespielt. Momentan bereite ich mich auf das WTK vor: spiele also einige Sinfonien und Suiten von Bach. Bei der Schostakowitsch-Sonate (achja, von Schostakowitsch habe ich auch einiges gespielt) gefällt mir besonders der zweite Satz, der allerdings in einem ziemlichen Tempo gespielt wird. Gut, daß ich in letzter Zeit viel auf Tempo geübt habe. Mal sehen, ob´s reicht. Liebe Grüße
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Knallfrosch
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Verfasst: 22.02.2006 21:13 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 13.10.2005 12:15 Beiträge: 120
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Die Elegie kenne ich sehr gut, ist wirklich ein wunderschönes Stück (seufz  ) Kammermusik macht wirklich sehr viel Spaß. Zur Zeit spiele ich unter anderem auch mit einem Cellisten zusammen. Folgende Werke, die noch sehr sehr schön sind (die aber schön zu spielen, doch sehr schwierig sind). Einmald die 3 Variationen von Beethoven für Klavier und Cello. (also über 3 verschiedene Themen. Ich habe vor einigen Jahren diese über ein Thema (ich glaube, papageno singt das) von der Zauerflöte von Mozart gespielt. Es ist sehr hübsch und schwieriger, als es aussieht...) Ansonsten wäre noch das Impromtu von Arutjunan nennenswert (auch für Klavier und Cello). Ist allerdings auch einiges für's Klavier drin  . Aber man möchte ja mal eine Herausforderung haben.... Also sehr empfehlenswert!!! Wenn du ein Stück möchtest, was sehr gut wirkt aber nicht allzu schwierig ist, dann würde ich dir die "Variationen über ein slowakisches Thema" von Martinu empfehlen. Einziges Problem hierbei: man muss sehr rhytmisch sein.... Ansonsten ist es aber nicht so schwierig. Schade, dass ich die Sonate von Schostakovich nicht kenne. Na ja, sag mal bescheid, wenn du die Schostakovich Sonate übst *G*. Habt ihr ein Konzert geplant, oder spielt ihr nur so zum "spaß" zusammen (wobei das spielen auf einem Konzert auch Spaß machen sollte^^) P.S.: hast ja schon an sololiteratur einiges gespielt! Bis denn MFG Knallfrosch
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Dolcissima
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Verfasst: 23.02.2006 21:38 |
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| Anfänger |
Registriert: 12.12.2005 19:07 Beiträge: 37
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Vielen Dank für die tollen Tips! Da ich mich leider im kammermusikalischen Bereich sehr wenig auskenne, bin ich für Hinweise immer dankbar. Toll, daß Du auch mit einem Cellisten zusammenspielst! Was spielt Ihr denn gerade? (war das die Chopin-Sonate?) Du bist sicherlich in der klaviertechnischen Entwicklung weiter als ich, also, wenn Du die Elégie liebst, sollte der Umsetzung nichts im Wege stehen. Für mich war es das bisher schwerste Stück, wir haben VIEL geprobt, und es ist mir nie zuviel geworden, jede Mühe wird tausendfach belohnt durch diese wunder-wunderschöne Musik. Wir haben sie dann auf einem Schülerkonzert gespielt, jetzt laß ich sie eine Weile ruhen, um sie dann ins Repertoire aufzunehmen. Sicherlich werden wir sie noch einmal aufführen. Zwischenzeitlich werden wir ein einfaches, musizierfreudiges Stück, eine Marcello-Sonate, nur für uns spielen. Und dann hatte ich an die Schostakowitsch-Sonate gedacht, habe mir heute die Noten ausgeliehen, um sie meiner Lehrerin zur Einschätzung mitzubringen. Aber meine Güte, ist die Sonate lang!  Na ja, erst mal abwarten... Leider gab es in der Bibliothek nicht die Noten zu den von Dir erwähnten Werken, sonst hätte ich sie mir gleich mal angesehen, aber die Cellolehrerin hat sie bestimmt. Ich finde Kammermusik so wahnsinnig schön, es macht unglaublich viel Spaß, zusammen zu musizieren!  Es wundert mich eigentlich, daß verhältnismäßig wenig Leute hier im Forum Kammermusik machen. Liebe Grüße und viel Erfolg mit Deinem Cellisten 
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Knallfrosch
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Verfasst: 23.02.2006 21:55 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 13.10.2005 12:15 Beiträge: 120
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Es freut mich, dass ich dir dahingehend behilflich sein konnte. Auch ich finde es Schade, dass hier im kammermusikalischen Bereich so wenig geschrieben wird. Nun ja, sonst schreiben wir einfach  !!! Stimmt, wir spielen die Chopin-Sonate und den (schon erwähnten) Martinu, aber nur einige Variationen daraus. Morgen haben wir zusammen wieder Probe, irgendwie freu ich mich schon darauf. Ob ich klaviertechnisch weiter bin als du, kann ich nicht sagen, denke aber, dass die Unterschiede wohl nicht soo groß sein dürften. Bezüglich der Länge: Ich versteh auch nicht, warum die alle immer so lange Sonaten geschrieben haben  . Wie wäre es, wenn ihr ersteinmal den ersten Satz in Angriff nehmt. Dann kann man immer noch weiter sehen *G*. Also bis denne LG Knallfrosch
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Dolcissima
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Verfasst: 27.02.2006 17:40 |
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| Anfänger |
Registriert: 12.12.2005 19:07 Beiträge: 37
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@ Knallfrosch: Meine Lehrerin hat grünes Licht für Schostakowitsch gegeben, ich freue mich riesig!  Nur leider sieht es mit dem Cellopartner nicht so gut aus, seine Lehrerin meinte, daß Cellisten oft einen großen Bogen um Schostakowitsch machen, gerade für´s Cello soll er sehr schwer sein, und sie hätte auch keinen anderen Schüler, dem sie das momentan empfehlen würde.  Ich wage zu bezweifeln, ob ich einen Celloschüler eines anderen Lehrer für das Stück finde; meine Lehrerin sagte aber, ich soll trotzdem anfangen zu üben, der Partner wird sich dann schon finden, am besten ich mache an beiden Musikschulen in meiner Nähe Aushänge. Da mir der zweite Satz am besten gefällt, fange ich damit an, lasse es aber ruhig angehen, da ich ja noch niemanden habe, der ihn mit mir spielt. Morgen bekomme ich die Noten für die Marcello-Sonate, auf die ich mich neben meiner Sololiteratur hauptsächlich konzentrieren werde. Ich kann Dir wirklich sehr empfehlen, in die Sonate von Schostakowitsch reinzuhören, gerade der zweite Satz ist so humorvoll, man könnte hell auflachen an einigen Stellen, köstlich! Wie läuft es mit Deiner Kammermusik? Liebe Grüße
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Knallfrosch
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Verfasst: 27.02.2006 20:10 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 13.10.2005 12:15 Beiträge: 120
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@Dolcissima Ich hatte nochmal mit meinem Cellopartner mit dem Cellolehrer unterricht, und da kamen wir so ins Gespräch und da meinte er so, dass dieser Shostakovich ja auch ein herrliches Stück wäre. Ich meinte dann, dass ich das nicht kennen würde. Aber er korrigierte mich sogleich, da er dass auf JUMU gehört hätte, und ich wäre da auch anwesend gewesen. Stimmt, war ich auch. Jetzt weiß ich auch, welches STück das ist. Der Cellist und der Pianist haben den zweiten Satz gespielt. Das ist ja ein bekanntes Thema. Aber die Vortragsweise beider, besonders aber des Pianisten, war fulminant, spektakulär und überwältigend. Vor allen dingen haben die da einen Affenzahn vorgelegt, und ich meine mich, erinnern zu können, dass im Klavier bestimmte Repititionen vorkommen. Diese wurden von dem Pianisten auf atemberaumender Weise gemeistert. War also sehr sehr eindrucksvoll. Wenn du das spielen kannst, dann bist du wirklich sehr sehr sehr sehr gut. *Hut ab *GGG* MFG Knallfrosch
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Dolcissima
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Verfasst: 28.02.2006 12:10 |
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| Anfänger |
Registriert: 12.12.2005 19:07 Beiträge: 37
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@Knallfrosch Oh je,  hoffentlich bin ich jetzt nicht größenwahnsinnig geworden! Na ja, ich hatte mir ja schon gedacht, daß es ein ziemlich schweres Stück ist, meine Lehrerin bestätigte mir auch, daß es harte Arbeit werden würde, meinte aber trotzdem, wir könnten es machen. Na da werde einer schlau draus: Sie hat mir manchmal Stücke angeboten, die ich deutlich zu schwer fand und manchesmal Stücke als zu schwer abgelehnt, die meiner Meinung nach für mich in Reichweite lagen.  Aber nichts desto trotz werde ich mich an dem Schostakowitsch versuchen. Ich liebe dieses Stück so, und was kann es für eine stärkere Motivation geben, hart daran zu arbeiten? Wenn ich einigermaßen vorangekommen bin, kann ich ja mal darüber berichten. Ich habe übrigens eine schöne Geschichte, die das Sprichwort "Man kann viel, wenn man sich nur recht viel zutraut." bestätigt. Vor einiger Zeit wurde ich (von einer Musikerin) gebeten, für einen speziellen Anlaß ein bestimmtes Stück zu spielen. Nachdem meine Klavierlehrerin und ich beschlossen hatten, daß das Stück für mich SEHR schwer sei, mir enorm viel Arbeit abverlangen würde, rief ich die Musikerin an, um abzusagen. Mit dem Brustton der Überzeugung sagte sie: "Das schaffst Du, ich weiß es!", gab mir noch ein paar nützliche Tips und nach dem Gespräch hatte ich (als wenn es eine Hypnose war) das sichere Gefühl "Ich schaffe es." Am selben Abend legte ich den Grundstein für die Überwindung der größten technischen Hürde des Stückes. Lustigerweise wurde mir später klar, daß die Musikerin keineswegs so stark an mich geglaubt haben wird, wie es mir vorkam, sie hat einfach jemanden gebraucht, der sich dieser Aufgabe annimmt. Was ich damit sagen will, ist, daß man wahrscheinlich ein viel größeres Potential in sich trägt, als man bewußt annimmt. Die Kunst ist, da heranzukommen. Natürlich hat alles irgendwo auch seine Grenzen! Na, dann, auf ein fröhliches Üben! 
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Raro
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Verfasst: 28.02.2006 13:53 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 23.04.2005 17:17 Beiträge: 180
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@Dolcissima: Hallo! Wie alt bist du eigentlich und wie lange spielst du schon Klavier? Ich mein, ich kenn die Schostakowitsch-Sonate nicht, aber wenn du schon einiges von Mozart, Beethoven udn Chopin gespielt hast, dürft sie ja für dich nicht so ein Problem darstellen... Wie gesagt, ich kenn aber das Stück nicht.
Raro
_________________ Das wäre eine kleine Kunst, die nur Klänge und keine Sprache noch Zeichen für Seelenzustände hätte! (Robert Schumann)
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