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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Nachricht |
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berni
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Verfasst: 18.08.2005 15:02 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 18.08.2005 14:47 Beiträge: 3
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hallo leute,
ich habe vor mir einen motor bass zu bauen! da ich aber nirgends bauanleitungen finden kann starte ich hiermit einen aufruf an alle die sich in diesem bereich auskennen!
bitte schickt mir informationen!!!!!!! danke schon mal im voraus!!!
für die die das nicht kennen:
ein lautsprecher der imgrundton bereich (infrabass bereich) arbeitet also kl. 35Hz
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Manuela
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Verfasst: 18.08.2005 15:24 |
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| Meister der Töne |
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Registriert: 05.01.2005 15:49 Beiträge: 2217 Wohnort: FOH
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das wird ziemlich groß und unhandlich. Wenn du ein gefaltetes Horn auf 30 anstimmst gehts auch mit normalen Langhubern. Beim Motorbass ist die Steuerung extrem problematisch, selbst wenn man es mechanisch uf die Reihe bekommt. Kleinere Infras arbeiten als BR mit Doppel-18
Manu
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Dave
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Verfasst: 18.08.2005 15:56 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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@Berni: Herzlich willkommen auf 2sound.de
Gruß, Dave
PS.: bitte aber in Zukunft keine Doppelpostings mehr thx. Es reicht vollkommen aus, eine Anfrage in ein Forum einzustellen
_________________ Ich mache KEINEN Support per PN, ICQ, E-Mail oder TeleofnMeine Bibel-Community
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Jens Droessler
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Verfasst: 18.08.2005 23:51 |
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| Moderator |
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Registriert: 18.01.2005 01:24 Beiträge: 2155 Wohnort: Kassel / Knüllwald
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Einen 'Motorbass' selber zu bauen, halte ich für utopisch. Da brauchst du Equipment, welches sich nur lohnt, wenn du mal eben 100 Stück und mehr herstellen willst.
Dazu noch eine Anmerkung: Grundton nennt man auch Tiefmitten, sind also eher der Bereich von ca. 100 bis 400 Hz.
Wenn du diesen Sound haben willst, bau dir die LABsubs. Die sind vom Entwickler der originalen Motorbässe, aber längst nicht so kompliziert, da normale LS (die aber extra für diesen Zweck entwickelt wurden) benutzt werden. Die LS gibt es frei zu kaufen, da das Ganze ein DIY-Projekt ist.
@ Manuela: Die meisten kleineren Infras sind Bandpässe 6. Ordung. BR-Doppel-18er sind eher die Ausnahme und klingen meistens auch nicht besser als die Bandpässe (weil extrem langhubige 18er mit extrem schweren Membranen in extrem tief abgestimmten Gehäusen eingesetzt werden.... da gibts überhaupt keinen kontrollierten Output...).
_________________ Probleme tendieren dazu, wesentlich komplexer zu sein, als sie scheinen. Und zu jedem dieser komplexen Probleme gibt es eine einfache, saubere Lösung.... die garantiert falsch ist. http://www.studior.info
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Paradoxtm
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Verfasst: 02.01.2006 18:47 |
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| Zuschauer |
Registriert: 02.01.2006 18:18 Beiträge: 12 Wohnort: Chiemsee
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Also am besten du bestellst dir den Treiber direkt bei Servodrive, die Kiste kannst ja dann selbst bauen und kleiner Tipp: vergiss niemals die Motorenlüftung mit anzuschließen, denn das können die gar nicht ab, also immer vorher mal reinhören ob der Lüfter anläuft und dann erst mit Hirn aufdrehen! ich hätte noch ein halbes nachbau Boxengehäuse über, aber mit Doppelbestückung aus einem Testlauf...  das hier wäre z.B. das Prinzip:  Und hier mal ein querschnitt durch die BassTech7 
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CNC
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Verfasst: 14.01.2006 19:51 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 15.08.2005 17:32 Beiträge: 104 Wohnort: Wurmannsquick
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Servodrives sind zwar vom Prinzip her interessant, nur unwirtschaftlich. Es geht darum, elektrische Signale in Luftdruckänderung umzuwandeln. Du wandelst also ein elektrisches Signal in Bewegung um. Der Lautsprecher erzeugt durch den Strom in der Schwingspule eine direkte Bewegung, da sich diese in einem Magnetfeld befindet (Stichwort Lorenzkraft). Ein Motor wandelt den Strom durch Magnetfeld und Loenzkraft usw. in eine REINE Drehbewegung um. Diese muss anschließend erst wieder mechanisch in eine lineare Bewegung transformiert werden. Aus thermodynamischer und mechanischer Sicht ist der klassische Lautsprecher der "direkteste" Weg und daher auch mit dem höchsten Wirkungsgrad belohnt. Stromtechnisch wird das Ganze noch um Einiges komplizierter wenn man einen Servoantrieb selber entwickeln will. Es funktioniert keine einfache Audioendstufe mehr, man benötigt ein eigenes Regelungssystem (P, I, PI, PD oder PID-Regler), der die Soll/Istwerte vergleicht und den Motor steuert. Dieser benötigt auch wieder eine dicke H-Brückenschaltung (möglichst PWM-gesteuert da hoher Stromverbrauch...) zur Stromversorgung. Hinzu kommt, dass jeder "Lautsprecher" nichts anderes als ein Feder-Masse-System ist und bei mehr bewegter Masse wie den Servos sinkt die obere Grenzfrequenz erheblich tief ab. Der erreichbare Hub ist aber natürlich nicht zu verachten  mein Fazit: interessante Sache, nett um Maschinenbau-RT-Wissen praktisch anzuwenden, nur sind andere Systeme wirtschaftlicher! Soll aber nicht heißen, dass es nicht machbar/ probierbar/ bastelbar ist. Wenn du ein Regelungssystem brauchst, kann ich dir eventuell bald weiterhelfen, ich entwickle so was "prinzipverwandtes"  ...
Zuletzt geändert von CNC am 15.01.2006 12:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Jens Droessler
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Verfasst: 15.01.2006 04:02 |
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| Moderator |
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Registriert: 18.01.2005 01:24 Beiträge: 2155 Wohnort: Kassel / Knüllwald
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@ CNC: Nicht ganz. Der Motor besitzt eine recht hohe Effizienz und selbst nach 'Bewegungswandlung' steht das Antriebs-/Masse-Verhältnis noch recht gut da. Erst in den letzten drei, vier Jahren wurden Lautsprecher entwickelt, die da gegen halten können (Weswegen man bei den ServoDrives die Kühlung verbsessert hat, um doppelt so viel Leistung draufschicken zu können). Aber mit aktuellen Motoren könnte man wieder gegenhalten, und zwar bis zum Reißen jeder (massemäßig tauglichen) Membran. Der Trick bei Motoren ist ein geringer Durchmesser, dafür länglich. Das fördert das Drehmoment ungemein. Dazu noch Neodym als Dauermagnet.... Du glaubst gar nicht, was für flinke, kompakte und enorm antriebsstarke und flinke (Stichwort Inertia) Motoren es heute gibt....
Die Servodrives können tatsächlich über 80Hz nicht mehr gut. Das liegt aber am Horn.
_________________ Probleme tendieren dazu, wesentlich komplexer zu sein, als sie scheinen. Und zu jedem dieser komplexen Probleme gibt es eine einfache, saubere Lösung.... die garantiert falsch ist. http://www.studior.info
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CNC
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Verfasst: 15.01.2006 12:43 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 15.08.2005 17:32 Beiträge: 104 Wohnort: Wurmannsquick
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Jens, danke für die Infos. interessant ist das Prinzip ja auf alle Fälle  . Dass der Motor flinker ist, wenn man ihn länglich baut, klingt auch logisch (Stichwort Trägheitsmoment J=1/2 * m * R²--> 1/2 Radius--> 1/4 Trägheitsmoment). Das Drehmoment fördert das eigentlich nicht, nur kann man bei halbem Durchmesser und doppelter Länge das selbe Drehmoment herauskitzeln und nebenbei das Trägheitsmoment halbieren. Ich werde also aus reiner Neugier nicht drumrumkommen, mich in die Kinetik des Systems einzuarbeiten, um ein richtiges Bild von der Sache zu haben. eine weitere Theorie: bei extrem tieffrequenter Basswiedergabe benötigt man viel Membranfläche +Hub + Antrieb (mal so salopp gesagt  ). Da die Schwingspule entsprechend dick und viel Hub (Stichwort overhang) haben muss, sinkt die Effizienz des Antriebs, da nur ein gewisser Teil der Schwingspule im Magnetfeld ist und zum eigentlichen Antrieb beisteuert. (--> Wirkungsgrad sinkt!) Ein Motor besitzt durchgehend den selben Antrieb/Wirkungsgrad, was die Effizienz zu tiefen Frequenzen hin verbessert. denke ich da falsch oder könnte das so stimmen? Dadurch kann man also den Motorbässen eine fundierte Existenzberechtigung bescheinigen 
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Paradoxtm
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Verfasst: 15.01.2006 20:10 |
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| Zuschauer |
Registriert: 02.01.2006 18:18 Beiträge: 12 Wohnort: Chiemsee
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also wir hatten früher MT4´s , dann erst die Servodrives... da ist ein rießen unterschied...
Man benötigt viel weniger Leistung für die gleiche Ausbeute!!
Mir stinkts jetzt noch das wir sie damals wieder verkauft haben,.. snief...
dennoch suche ich jetzt wieder eine Box.. aber diesmal nur die Kontrabass und keine Bass-Tech7
also wer eine hat.. nur her damit..
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Jens Droessler
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Verfasst: 16.01.2006 02:52 |
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| Moderator |
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Registriert: 18.01.2005 01:24 Beiträge: 2155 Wohnort: Kassel / Knüllwald
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@ CNC: Das stimmt so. Dazu kommt noch, dass der Antrieb auch nie aus dem Luftspalt tritt, also der Antrieb immer gleichmäßig ist (bis zum Maximum der Umsetz-Mechanik). Eine Sache dabei ist allerdings, dass das Ganze im Bereich sehr niedriger Pegel verhältnismäßig große Verzerrungen zeigt, da der Motor einen gewissen Strom braucht, bevor er losdreht, während der Normal-Lautsprecher da linear losschwingt. Aber wer will schon Mini-Pegel im PA-Bereich? Bei höheren Pegeln fällt es nicht auf und das 'Gesamt-Klirrbild' sieht besser aus als bei normalen Lautsprechern.
Eine Sache ist noch: dass die Mechanik zur Umsetzung der Drehung in lineare Bewegung 'Über-Auslenkung' ganz krum nimmt. Das Ding hat halt einen Anschlag. Man erreicht ihn bei sachgemäßem Betrieb nicht (Auf keinen Fall mehr Leistung als draufsteht, nie weniger als zwei pro Stack), aber wird er erreicht, muss man die Bänder ersetzen.
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