qwertz0211 hat geschrieben:ich denke das kann ich dir erklären:
es liegt definitiv an der kapselform. die niere (PG58) scheint im gegensatz zur superniere (Beta) wesentlich unempfindlicher für derartige einflüsse zu sein. denn als ich den handsender vom PG testweise mir der beta kaplel ausgestattet hatte waren die griffgeräusche auch so gut wie weg.
es liegt auf jeden fall an der kapsel. warum genau weiß ich nicht. vielleicht ist die beta kapsel auch besser vor äußeren erschütterungen geschützt.
aber fakt ist: wenn qualotät dann nicht PG58

Einmal falsch, einmal richtig. Mit dem Unterschied Niere/Superniere hat die Griffgeräuschempfindlichkeit nichts zu tun. Du kannst sowohl Nieren- als auch Supernierenmikros bauen, die gut gegen Griffgeräusche gedämpft sind, als auch solche, bei denen dieser Punkt echt schwach ist.
Es hat einzig und allein mit der Aufhängug bzw. Dämpfung der Kapsel zu tun, wie stark sie vor mechanischen Störungen wie Griffgeräuschen abgeschirmt ist. Ich kenne diesen Punkt auch von Sennheiser-Handfunken: Die billigen Freeports klingen fast genauso wie die viermal so teuren Mikros der ew100-G2-Serie, auch das Feedbackverhalten ist mehr oder weniger identisch. Aber die teiren Mics unterdrücken die Handlinggeräusche nahezu perfekt (und das wenige, was noch hörbar ist, liegt im Subbassbereich, ist also leicht mit dem LowCut wegzufiltern), während es bei den Freeports bei jeder Handbewegung wie blöde quietscht oder rumpelt, und das ganze eben auch noch im Mitteltonbereich - davon kannst Du nicht viel wegfiltern, ohne den Sound der Stimme zu entstellen.
Dasselbe auch mit den diversen günstigen Nachbauten teurer Markenmikros - die billigen klingen durchaus gut, aber die Kapseldämpfung ist meist miserabel.
Viele Grüße
Jo