Wenn die Stimme nach Auftritten rau, kratzig , oder gar heiser wird, sind durch fehlende Stimmtechnik die Stimmbänder durch mechanischen Abrieb verdickt, entzündet und gereizt . Die Stimme winkt mit dem Zaunpfahl, dass sie von brachialer Druckluft die durch die Luftröhre gequetscht wird, misshandelt wird. Etwas später stellt sich dann eine Reduktion der Stimmlippenflexibilität ein, bzw. eine Hornhaut auf den Stimmbändern, die man Stimmknötchen nennt.
Durch biomechanische Muskelverschiebungen werden die Stimmfalten (Stimmlippen nebst Stimmbändern) verkürzt und geschlossen. Wenn nun Sängerknötchen dieses Verkürzen bzw. Schließen der Stimmbänder verhindern - weil die Stimmknötchen links und rechts aufeinanderstoßen - dann sind die hohen Töne weg, bzw. können nur noch laut gebrüllt werden.
Im ersten Stadium kann die Höhe auch weg sein, ohne dass Stimmknötchen vorhanden sind. Viele Berufsänger haben stimmliche bzw. stimmtechnische Probleme, die zu solchen Symptomen führen können.
Was kann man tun?
Hier ist eine Website die Stimmen nicht-operativ mit Stimmübungen (falls noch möglich) von Berufsängern und Gesangprofessoren repariert und sogar kostenlose Stimmanalysen in Zusammenarbeit mit Stimmärzten durchführt. Die Stimmanalyse kann notfalls auch über Skype durchgeführt werden.
http://www.gesangsunterricht-muenchen.net/ Auch Hobbysänger dürfen bei diesem Stimmforschungsprojekt teilnehmen. Unter dem Menüpunkt Stimmtipps kann man auch über Vermeidung solcher Probleme nachlesen.