Sound ist zu dumpf und basslastig - Thema anzeigen

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Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 10 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Sound ist zu dumpf und basslastig
BeitragVerfasst: 22.03.2011 18:43 
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gerade frisch dabei

Registriert: 22.03.2011 18:25
Beiträge: 3
Hallo Zusammen

Ich mache nun schon etwas länger mit Cubase 5 elektronische Musik (Goa/PsyTrance unter anderem) und habe immer das Problem dass mein Sound dumpf tönt und teilweise etwas zu viel Bass hat.
Dies passiert mir bei sämtlichen VST Instrumenten. Für die Kicks habe ich Audio Files die ich ins Projekt einfüge.
Als Beispiel habe ich einen kurzen Audio Ausschnitt angehängt.
Zum Vergleich zu anderem Goa/Psy:
http://www.youtube.com/watch?v=4_XTDIFvBZQ
Wie man leicht erkennt ist im Youtube Video die Musik (eine Stelle mit Bassline suchen) viel klarer und heller.
Ich habe noch keine Ahnung von Mastering und um was es da noch genau geht, daher weiss ich auch nicht ob ich meine Sounds einfach noch Mastern müsste..? Oder ob ich generell etwas leicht falsch mache^^

Vielen Dank für Eure Mühe Smile
LG aus der SChweiz


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BeitragVerfasst: 22.03.2011 20:22 
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Profi-Mucker
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Beiträge: 1334
Wohnort: NRW (Niederrhein)
Moin moin,

für mich hört sich das nach fehlerhafter Abhöre / mangelder Erfahrung mit den Audiomonitoren an.
Auf meiner Tannoy-Abhöre scheppert der Sub ziemlich im Tiefbassbereich. Eventuell kannst Du da einen Low-Cut einsetzen, um das gedröhne unterhalb von 30-40 Hz abzuschneiden.

Htp_big_M

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BeitragVerfasst: 23.03.2011 00:19 
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gerade frisch dabei

Registriert: 22.03.2011 18:25
Beiträge: 3
Hallo Htp_big_M

Da hast du natürlich recht... Habe leider nur einen PC mit Cubase zur Verfügung und Sennheiser HD-25 Kopfhörer... Dann komm ich wohl um eine Anschaffung von Studio Boxen nicht drum herum (meine Nachbarn werden sich freuen^^). Die im "Musik"geschäft haben gemeint das seien gute Studiokopfhörer aber irgendwie habe ich langsam nicht mehr so das Gefühl... (Natürlich haben die Kopfhörer einen super Klang, aber der Bass wird irgendwie nicht zu 100% durchgelassen) Smile Ich kann das Ergebniss dann auch nur über mein Logitech System und die Stereoanlage meiner Eltern testen :/

Werde das mit dem LowCut auf jeden Fall morgen mal testen!

Vielen Dank für deine Mühe und liebe Grüsse!
Oli


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BeitragVerfasst: 23.03.2011 00:48 
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Profi-Mucker
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Registriert: 13.07.2007 09:17
Beiträge: 1802
Wohnort: Wien
Die HD25 sind super Kophörer! kool
Einfach mal ein paar Tracks anhören und mit deinen vergleichen, dann bekommst du schon ein Gefühl ob es passt oder nicht Smile

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Ein System, sich selbst überlassen, geht immer Richtung größter Unordnung.

http://www.reverbnation.com/dicebox
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BeitragVerfasst: 23.03.2011 15:25 
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Profi-Mucker
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Registriert: 11.08.2006 21:09
Beiträge: 1334
Wohnort: NRW (Niederrhein)
oliiix hat geschrieben:... Habe leider nur einen PC mit Cubase zur Verfügung und Sennheiser HD-25 Kopfhörer...

Kenne den Kopfhörer nicht - aber Du solltest (Wie Muebli bereits schrieb) möglichst viel Musik anderer Künstler damit hören, um Deine eigenen Mixe besser beurteilen zu können.

Htp_big_M

PS: Ich persönlich kann mit Kopfhörern überhaupt gar nicht arbeiten. Weder Sennheiser noch Beyerdynamic noch AKG - liegt aber nur an mir und meiner Abneigung gegenüber Kopfhörern.

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BeitragVerfasst: 24.03.2011 12:19 
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Moderator
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Registriert: 20.04.2006 07:17
Beiträge: 9153
Wohnort: Bretzfeld D.C.
Ich hab da ziemlich viel probiert, egal was ich mache, ein Mix per Kopfhörer klingt bei mir immer äußerst bescheiden...

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Meine Bibel-Community


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BeitragVerfasst: 24.03.2011 13:32 
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Registriert: 27.07.2010 09:59
Beiträge: 371
Zu basslastig, zu muffig.
Das sind die typischen Anfängerfehler.

Da heißt es mit Referenzstücken: üben, üben, üben.

Ich mische über meine Monitore und über die HD 25.
Die Kopfhörer sind wirklich gut.

Also Üben. Und bei den Referenzstücken mal schauen, wie die Bässe da so wummern.
Man wird sehr schnell raushören, dass das irgendwie separierter klingt.

Ein Tipp dafür:
In jeder Spur mit LowCuts arbeiten.
Das räumt einen Mix sehr stark auf.

Bsp:
EPiano. Klingt einzeln sehr toll und rund.
Im Mix brauch man zB die Tiefen nicht.
Also Lowcut vielleicht mal bei 300 Hz versuchen.
Ein wenig probieren, wo es noch seinen Charakter behält.
Hier vielleicht sogar die Höhen je nach Song etwas absenken.....

Mit dem Lowcut in jeder Spur probieren.
Und schon ist der gesamte Mix viel viel aufgeräumter.

Und Bass muss einem nicht die Ohren weghauen.
Der Mix muss eher etwas ausgeglichener sein.
Zum "weghauen" dreht der "Konsument" später an seiner Anlage den Bass auf. (Hier gilt wieder: Referenzstück hören)

Gruß
Knecke

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BeitragVerfasst: 25.03.2011 12:44 
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gerade frisch dabei

Registriert: 22.03.2011 18:25
Beiträge: 3
Ihr könnt euch nicht vorstellen wie hilfreich Ihr alle wart und möchte mich herzlichst dafür bedanken!
Habe Eure Tips befolgt und siehe das es tönt schon einiges besser Smile
Richtig ich bin blutiger Anfänger Smile Ich kenne mich mit Musik im Allgemeinen gut aus, jedoch beim Erstellen elektronischer Musik kann ich noch nicht so mithalten...
Hier das Ergebnis:
http://soundcloud.com/cytekk/outerspace

Fühlt euch frei den Track auseinander zu nehmen und zu kritisieren wenn ihr gerade nix besseres zu tun habt zwinkernd Eventuell fallen Euch noch weitere Mängel auf (wär komisch wenn nicht^^).

Leider hatte ich bisher nie die Möglichkeit an einem Workshop teilzunehmen (Zeit/Geld)... In der Umgebung Basel bieten ein, zwei Musikgeschäfte solche Kurse an. Ich denke dieses Jahr sollte ich da mal hingehn Smile

Nochmals vielen Dank!
Viele Grüsse
Oli


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BeitragVerfasst: 26.03.2011 21:22 
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Semi-professional
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Registriert: 27.07.2010 09:59
Beiträge: 371
Dafür, dass du Beginner bist, ist die Mischung gar nicht schlecht.

Erst mal ist es zu Anfang wichtig, dass du dich um störende Frequenzen kümmerst und einen ausgewogenen Mix machst.

Alles im allem hast du das definitiv geschafft.

Nörgeln auf hohem Niveau:
Nur das Geklopfe rund um die Bassdrum (ist wohl ein Delay auf dem Bassdrum) könnte noch ein wenig mehr vom Lowcut beschnitten werden.
Hier könntest du den Delayeffek via Send ansprechen.
Also:
Die Bassdrum hat eine Spur.
Du erzeugst eine Gruppenspur und setzt dort in den Insert den Delay.
Von der Bassdrum-Spur stellst du einen Send auf die Gruppe ein.

Nun kannst du den Delay noch bearbeiten, wie du willst, ohne den eigentlichen Bassdrum zu bearbeiten.
Da kannst du dann noch ganz andere Schweinereien machen. Smile

Ist noch gaaaaanz ganz leicht zu bassig für meinen Geschmack.

Zum Song:
Erst musste ich direkt an Goa denken.
Gar nicht mein Ding.
Dann aber kommen noch einige Elemente rein, wo ich dann direkt an die frühen 90´er denken müssen Smile
Mir fiel da direkt mal "Acid Jesus" ein!
Hat spaß gemacht.

Gruß
K

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BeitragVerfasst: 25.06.2011 23:10 
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Registriert: 25.06.2011 22:44
Beiträge: 39
Wohnort: Berlin
Knecke ht dir ja schon die wichtigsten Sachen gesagt. Du musst immer im Hinterkopf haben: Wenn du Abmischt solltst du über Studiomonitore oder (notfalls) über Kopfhörer mischen die aber "klangneutral" sind, d.h. den Sound nicht verändern. Somit hörst du was auf der Mischung wirklich drauf ist.

Da führt aber zu folgendem Problem: Jede "normale" Anlage zu Hause, oder auch die "fette Anlage" im Club hat einen EQ und in der Regel haut schon mal jeder von Haus aus mehr Höhen und Bässe rein. Niemand hört linear, d.h. OHNE Klangregelung, seine Musik. Viele Systme haben noch den berühmten "loudness" Knopf der eben genau das macht: Höhen und Bässe rauf, Mitten etwas raus.

Wir im Studio haben aber eine lineare Abhöre, d.h. KEINE Klangregelung. Wenn du also mit deiner linearen Abhöre so mischt das es richtig "fett" klingt hast du schon zu viel getan, weil dann Anlagen mit Klangregelung den Bass noch mehr verstärken und dann wummerts und mumpfts.

Lösung: Spiel ein paar Songs in deine DAW ein von denen du weisst das die genau richtig klingen in einer HiFi- odr Clubanlage. Und dann versuch deinen Sound an diese Vorlagen anzupassen (das nennt sich in der Studiofachsprache "Crosshearing").

Gruß, Edo

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