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Hallo Forummitglieder,
ich habe seit ca. 1,5 - 2 Monaten ein Problem, dass ich mir absolut nicht erklären kann:
Ich singe jetzt seit knapp 4 Jahren im Gospelchor (Tenor) und habe seit ca. einem Jahr Gesangsunterricht. Meine Stimme hatte immer etwas klares. Sie hat sich präsent und schön angehört. Mittlerweile hat sich das irgendwie geändert, aber wie gesagt erst sein 1,5 - 2 Monaten. Sie klingt jetzt matt, irgendwie dumpf und strahlt nicht mehr. Zudem habe ich nach langem Singen ein inneres Jucken am Kehlkopf festgestellt, jedoch keine Schmerzen. Außerdem kommt es mir so vor, als wenn ich schnell heiser werde.
Ich bin daraufhin zu einem HNO gegangen, der mir sagte, dass ich heiser sein muss, damit er erkennt ob es evtl. ein Ödem ist. Sonst hätte ich aber wohl nichts, also keine Entzündung oder sonst was. Und er meinte, dass meine Schleimhäute sehr trocken sind und ich mehr trinken soll (Ich trinke 2 Liter jeden Tag).
Kurz zu mir: Ich bin 22 Jahre alt, männlich, ich rauche nicht, ich trinke nichts (vielleicht ne Flasche Bier in einem Monat), ich trinke wie gesagt 2 Liter jeden Tag (nur Wasser).
Ich unterhielt mich nochmal mit meiner Gesangslehrerin und sie meinte, dass evtl. meine Stimmlippen nicht richtig schließen, nachdem ich ihr das alles erzählte und auch nochmal erwähnte, dass ich sich meine Stimme in einer bestimmten Tonlage total luftig anhört. Außerdem nehme ich eine Art Zischen wahr, in der mittleren Tonlage.
Was ich nun auch noch festgestellt habe ist, dass bei einem downscale (also Stimme von oben nach unten singen) meine Stimme an einer bestimmten Stellen ein ganz leises "Klack" macht. Das kann ich aber vermeiden, wenn ich auf den Vordersitz achte.
Ich bin dann, nachdem ich mich im Auto 5 Minuten lang bewusst LEICHT heiser gesungen habe, zum 2. Mal zum HNO (spezialisiert auf Sprechen und Stimme) und habe mich nochmal untersuchen lassen. Der hat eine stroboskopische Aufnahme gemacht und dann sollte ich Töne in allen möglichen Lagen singen. Er meinte ebenfalls, dass ich nichts habe, außer dass meine Stimmlippen asymmetrisch schwingen. Außerdem konnte man sehen, dass das linke Stimmband leicht größer war als das rechte. Er wusste jedoch nicht, was man dagegen machen kann. Da denk ich mir aber jetzt, da es frühestens seit Stimmbruch sein kann oder eh angeboren ist, kann meine momentenes Problem nicht daran liegen. Er meinte außerdem, dass im Kopfregister alles normal verläuft. Und ich hatte Schleim auf dem linken Stimmband (ganz wenig nur so ein paar Millimeter großer Punkt)
Ich weiss ehrlich gesagt langsam nicht mehr was ich machen soll. Ich zieh mir mittlerweile schon etliche Salbeibonbons rein und trink Salbeitee. Ich mach jetzt nur noch entlastende Gesangsübungen und achte darauf, dass ich kein bisschen mit Druck singe. Ich frag mich auch, obs einfach nur an der kalten Jahreszeit jetzt liegt, da vielleicht meine Stimmbänder ausgetrocknet sein könnten. Oder vielleicht benutze ich ja auch die falsche Zahnpasta. Naja wohl eher nicht...
Ich habe mit Beginn des Gesangsunterrichts vor einem Jahr eine Technik angefangen aufzubauen. Vorher hatte ich nicht wirklich eine. Jedenfalls war ich fast gar nicht mehr heiser und singe seitdem immer lockerer, nur komme ich auch in höhere Lagen und ich vergesse immer noch so oft die Stimme zu stützen. Kann es vielleicht davon kommen?
Ich bitte um eure Hilfe. Ich weiss echt nicht mehr was ich machen soll, aber vielleicht weiss ja einer was es sein könnte.
lagun4
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