Hallo,
ich habe mich auch schon ein wenig mit der Materie befasst, wenn ich auch dezeit noch nicht die Räumlichkeiten habe, um dort eine Raum-Im-Raum- Konstruktion zu verwirklichen.
Wie Dave schon korrekt gesagt hat, geht es darum, die zwei Räume von möglichst von einander zu entkoppeln, daher kannst Du die vorhandenen Kellerwände prinzipbedingt nicht verwenden, ansonsten würde (tieffrequenter) Körperschall über das Mauerwerk übertragen - was wohl nicht im eigentlichen Sinne der Schalldämmung ist. Da Du von einer gemauerten Lösung sprichst, willst Du das ganze wohl
richtig machen und scheust offenbar auch keine (höheren) Kosten. Hier würde ich ggf. 'mal einen entsprechenden Innenausbauer / Akustiker hinzuziehen - vielleicht 'mal in den gelben Seiten schauen?
Zur Entkoppelung des Bodens kann man einen sog. "schwimmenden" Estrich verlegen, auf dem dann der innere Raum steht. Dieser sollte - vor allem zum Anschluß an die umliegenden Wände hin - natürlich wieder vom Rest des Gebäudes entkoppelt sein. Alternativ könnte man das Ganze auch auf einer Lage Steinwolle - gibt es z.B. von
Rockwool (klick) - aufbauen.
Wenn Du einen gemauerten Innenraum realisieren willst (was prinzipiell ja nicht 'mal schlecht ist, weil Masse), halte ich die gezeigte Konstruktion für die Schlagzeugkabine mit den Schaumstoff-Polstern für nicht geeignet - weil das Mauerwerk wohl wesentlich schwerer sein dürfte als die - zudem einschalige - Holzkonstuktion der verlinkten Seite. Bin mir auch nicht sicher, ob die Steinwolle eine gemauerte Lösung tragen würde.
In der Zeitschrift
Sound&Recording (klick) waren in den letzten Ausgaben unter der Rubrik "Raum für Musik" jeweils ein paar Seiten zu diesem Thema.
Gruß -
der Fenderizer