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 Betreff des Beitrags: Suche Brookly Bounce Sounds...
BeitragVerfasst: 27.12.2010 00:26 
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gerade frisch dabei

Registriert: 27.12.2010 00:22
Beiträge: 3
Hallo zusammen!
Ich bin neu hier und wünsche allen noch ein schönes Restweihnachten Smile.

Die guten alten Brooklyn-Bounce-Sound: Druckvoll, analog, fat und knackig.
Aus Songs wie "Get Ready To Bounce", oder "Progressive Attack".

Wisst ihr wo man die her bekommt?
Vorzugsweise VST ... ich suche und suche aber ich komm nicht dahinter welche Synth die da benutzen.

Hoffentlich könnt ihr mir weiter helfen Smile?

Liebe Grüße,
Dennis


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 Betreff des Beitrags: Re: Suche Brookly Bounce Sounds...
BeitragVerfasst: 27.12.2010 00:32 
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Semi-professional
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Registriert: 27.07.2010 09:59
Beiträge: 371
Das ist eine Frage des passenden Masterings.

So einach ist das dann doch nicht.

_________________
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als Verlag und Freelancer


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 Betreff des Beitrags: Re: Suche Brookly Bounce Sounds...
BeitragVerfasst: 27.12.2010 08:31 
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gerade frisch dabei

Registriert: 27.12.2010 00:22
Beiträge: 3
Das Mastering ist natürlich auch maßgebend- klare Sache.
Aber die Sounds entstehen trotzdem aus irgendeinem Synth.

zB dieser typische Ton den man auch aus Insomnia kennt.
Die 303-ähnlichen Sounds und analoge Bässe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Suche Brookly Bounce Sounds...
BeitragVerfasst: 27.12.2010 14:29 
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Profi-Mucker
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Registriert: 11.08.2006 21:09
Beiträge: 1334
Wohnort: NRW (Niederrhein)
Knecke hat geschrieben:Das ist eine Frage des passenden Masterings...

Bei weitem nicht. Eine Frage des Masterings ist, ob der Track am Ende der Bearbeitung auch dem "Lautheitsgrad" und der "EQ-Curve" eines amtlichen Techno- /Trancemixes entspricht, nicht aber wie die einzelnen Sounds innerhalb des Arrangments klingen. Da ist es in erster Linie eine Frage der Klangerzeugung + Effektierung / Bearbeitung der Einzelspur.
Knecke hat geschrieben:...So einach ist das dann doch nicht.

Ebent, so isset. Nur wenn eine BD den richtigen Bums hat, das EQ-Bild passt, nicht zu stark kompremiert ist und ihre Transienten in den Mix passen, wird sie sich auch permanent im Mix durchsetzen - und das ist schon einmal Grundvoraussetzung für einen stimmigen Dancefloor-Kracher.
Als nächstes Element käme dann die Bassline / Offbase ins Spiel. Diese muss sich mit der BD im Mix arrangieren und darf nicht die Bassfalle der BD stören / also den Tiefbassverlauf bis ganz unten. Somit rollt die BD schön wumsend durch, und die BL schiebt ordentlich.
Dann die 'Melos & Hooks - und schließlich, als Sahnehäubchen, die luftig - schnitzelnden Percussions / Hats und sonstiges Blech.
Um die Sounds so anzufetten - wie es Brooklyn Bounce gemacht haben - werden die Spuren mit hochwertigen EQs (z.B. Waves) gepimpt (bloß nicht irgendwelche Freeware oder Cubase-interne...), entsprechend beschnitten (=jeder Sound bekommt seinen speziellen Klangbereich) und gelayert / gedoppelt.
Letztendlich entscheidet ein gutes Masteríng natürlich über den Gesamteindruck des Mixes, aber nur ein gutes Mastering macht noch lange keine Top-Produktion aus.

Beste Grüße
Htp_big_M

PS: Mein Tip (zu Trainingszwecken) - besorge Dir den Freefilter von Steinberg. Damit kann man ein Master einlesen, und seinen eigenen Mix anschließend genau in die vorher analysierte Frequenzkurve bringen. Dann hörst Du am Besten, wo Du anders arbeiten musst, damit Du Dich dem gewünschten Ergebniss näherst. Ausserdem sind gute Audiomonitore sehr wichtig, um die Mixe auch entsprechend zu hören.

_________________
Wenn Du glaubst an der DNA des perfekten Sounds angekommen zu sein, fällt Dir die Watte aus den Ohren.
VISIT: http://www.myspace.com/henkdelatra
PLEASE Register - and give me YOUR vote >> http://www.uptrax.com/henkdelatra :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Suche Brookly Bounce Sounds...
BeitragVerfasst: 27.12.2010 14:44 
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Semi-professional
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Registriert: 27.07.2010 09:59
Beiträge: 371
htp_big_M hat geschrieben:
Knecke hat geschrieben:Das ist eine Frage des passenden Masterings...

Bei weitem nicht. Eine Frage des Masterings ist, ob der Track am Ende der Bearbeitung auch dem "Lautheitsgrad" und der "EQ-Curve" eines amtlichen Techno- /Trancemixes entspricht, nicht aber wie die einzelnen Sounds innerhalb des Arrangments klingen. Da ist es in erster Linie eine Frage der Klangerzeugung + Effektierung / Bearbeitung der Einzelspur.
Knecke hat geschrieben:...So einach ist das dann doch nicht.

Ebent, so isset. Nur wenn eine BD den richtigen Bums hat, das EQ-Bild passt, nicht zu stark kompremiert ist und ihre Transienten in den Mix passen, wird sie sich auch permanent im Mix durchsetzen - und das ist schon einmal Grundvoraussetzung für einen stimmigen Dancefloor-Kracher.
Als nächstes Element käme dann die Bassline / Offbase ins Spiel. Diese muss sich mit der BD im Mix arrangieren und darf nicht die Bassfalle der BD stören / also den Tiefbassverlauf bis ganz unten. Somit rollt die BD schön wumsend durch, und die BL schiebt ordentlich.
Dann die 'Melos & Hooks - und schließlich, als Sahnehäubchen, die luftig - schnitzelnden Percussions / Hats und sonstiges Blech.
Um die Sounds so anzufetten - wie es Brooklyn Bounce gemacht haben - werden die Spuren mit hochwertigen EQs (z.B. Waves) gepimpt (bloß nicht irgendwelche Freeware oder Cubase-interne...), entsprechend beschnitten (=jeder Sound bekommt seinen speziellen Klangbereich) und gelayert / gedoppelt.
Letztendlich entscheidet ein gutes Masteríng natürlich über den Gesamteindruck des Mixes, aber nur ein gutes Mastering macht noch lange keine Top-Produktion aus.

Beste Grüße
Htp_big_M

PS: Mein Tip (zu Trainingszwecken) - besorge Dir den Freefilter von Steinberg. Damit kann man ein Master einlesen, und seinen eigenen Mix anschließend genau in die vorher analysierte Frequenzkurve bringen. Dann hörst Du am Besten, wo Du anders arbeiten musst, damit Du Dich dem gewünschten Ergebniss näherst. Ausserdem sind gute Audiomonitore sehr wichtig, um die Mixe auch entsprechend zu hören.



Naja.
Ich bin halt Tontechniker.
Mastering fängt bei mir schon im Chain an.
Jeder Sound wird natürlich schon so gebogen, wie ich ihn haben will.

Einfach finde ich es auch.
Aber aus der Art der Fragestellung schätze ich mal grob, dass der Kollege meint, man brauch nur das richtige Synthi und fertig.
Ich schätze, mit Sidechaing und Parallelkompression kann er mal nicht viel anfangen.

Deswegen ist es nicht so einfach für jemanden, der das nicht kennt.

Ich empfehle einen kleinen Grundkurs.
Viele Schulen bieten zum Beispiel auch Grundkurse für moderne Danceproduktionen an.
Das wäre das richtige.
Schau mal auf Musotalk.tv. Da gibt es ein paar Angebote. Die Namen hab ich gerad nicht parat.

Aber schau auch mal unter:
Hofatraining bzw Hofa
Und
Cubeaudio.

Die bieten beide gute kleine Kurse und auch komplette Studiengänge an.
Gruß
Knecke

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 Betreff des Beitrags: Re: Suche Brookly Bounce Sounds...
BeitragVerfasst: 27.12.2010 14:59 
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Profi-Mucker
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Registriert: 11.08.2006 21:09
Beiträge: 1334
Wohnort: NRW (Niederrhein)
dafassi hat geschrieben:..Vorzugsweise VST ... ich suche und suche aber ich komm nicht dahinter welche Synth die da benutzen...

Vorzugsweise TB-303 / SH-101, alte Moog's oder Korg-Kisten. Gute Software ist da schwer zu finden. Wenn man eine TB-303 durch ein Gitarrendistortion schickt - bellt die wie Sau. Und warum sollten Produzenten irgendeine Software verwenden, wenn sie das Original eh im Studio haben?

Htp_big_M

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 Betreff des Beitrags: Re: Suche Brookly Bounce Sounds...
BeitragVerfasst: 27.12.2010 20:16 
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Registriert: 27.12.2010 00:22
Beiträge: 3
Okay, das werde ich mir mal genauer ansehen.
Denke Euch für die ausgiebigen Informationen Smile.

Schönen Abend,
Dennis


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