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Moin,
Das ist ein alter Text, der nicht ganz passt, doch Hinweise gibt
Das Hauptproblem ist tatsächlich, daß ein unsymmetrisches EingangsKABEL, also eine Ader mit Schirm drumrum, auch an einem perfekt symmetrischen Eingang nie störungssicher ist. Deswegen empfehle ich auch bei unsymmetrischen Quellen (einfache DJ- Pulte) die verwendung symetrischer Kabel, zwei Adern mit Schirm drumrum, schon ab dem Mischpult.
Konfektionierung wie folgt, Chinch oder zweipol Klinke an der Quelle, XLR am Verstärker:
Chinch oder zweipol Klinke an der Quelle: Mittenkontakt = Ader 2 Ringkontakt = (*) Ader 3 Schirm nicht anschließen
Endstufeneingang standard XLR: Pin 2 = Ader 2 Pin 3 = Ader 3 Pin 1 = Schirm
So landen statische Einstrahlungen auf den Schirm an der Schaltungsmasse der Endstufe, magnetische- und Potentialstörungen werden von der Symmetrierschaltung des Endstufeneingangs "weggerechnet"
Wer will kann bei bekannter Ausgangsimpedanz hier: (*) noch einen Widerstand gleichen Wertes einfügen.
Es ist meiner Ansicht nach Unsinn an der Endstufe einen extra einen unsymmetrischen Eingang einzubauen. Ein Übertrager an dieser Stelle kann natürlich die vorhandene Gleichtaktunterdrückung verbessern. Oder in Deinem Fall erst schaffen.
Noch besser ist nur der Einsatz von Übertragern direkt an der unsymmetrischen Quelle. So wird die symmetrische Leitung auch als solche betrieben. In Deinem Fall ist die Quelle schon symmetrisch, entfällt also.
Der Einbau eine ungeschirmten Übertragers in eine Endstufe ist sehr heikel, denn der Netztrafo mit seinem brutalen Störfeld koppelt magnetisch direkt auf den Kern des Übertragers, hier ist Elektronik im Vorteil.
Grüße
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