The Private Detective - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: The Private Detective
BeitragVerfasst: 10.04.2011 16:40 
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Kistenschlepper
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Registriert: 10.07.2007 12:14
Beiträge: 64
Wohnort: Sachsen
The Private Detective

Thema: "Privat-Detektiv"
komponiert von Tobias Lietz

Übungswerk für 5/8-Takt

Hallo, ist direkt gestern abend entstanden. Eigentlich wollte ich nur die Unterschiede bei den Gliederungen 3+2 und 4+1 hören, beim 5/8-Takt. Ist dann aber doch ein bischen mehr geworden.

Sagt mir wie immer, wie das Werk auf euch wirkt, ob Ihr euch das Thema vorstellen könnt und was euch negativ auffällt.

Gruß Tobias

PS: Ich bin eigentlich noch nicht ganz fertig damit. Man hätte noch den Blechbläsersatz weiter ausbauen und eventuell noch ein paar Formteile hinzufügen können (Break, Solo usw.).

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 Betreff des Beitrags: Re: The Private Detective
BeitragVerfasst: 10.04.2011 16:56 
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Semi-professional
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Registriert: 27.07.2010 09:59
Beiträge: 371
Wenn du Sachen in den Showroom packst, wäre es auch nett, wenn du auf Feedback eingehst.

Du könntest nicht nur ein paar nette Ideen und Tipps bekommen.
Es würde auch Spaß machen, sich dein Zeug anzuhören.

_________________
Sounddesign | Komposition
als Verlag und Freelancer


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 Betreff des Beitrags: Re: The Private Detective
BeitragVerfasst: 11.04.2011 13:00 
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Kistenschlepper
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Registriert: 10.07.2007 12:14
Beiträge: 64
Wohnort: Sachsen
Knecke hat geschrieben:Wenn du Sachen in den Showroom packst, wäre es auch nett, wenn du auf Feedback eingehst.

Du könntest nicht nur ein paar nette Ideen und Tipps bekommen.
Es würde auch Spaß machen, sich dein Zeug anzuhören.


Manchmal schreiben die Leute so viel, dass ich nicht immer alles gleich bemerke bzw. auf alles eingehen kann.

Und falls du deine Nachricht an mich meinst: "Ich verschicke generell keine Midi-Dateien".


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 Betreff des Beitrags: Re: The Private Detective
BeitragVerfasst: 11.04.2011 14:40 
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Moderator
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Registriert: 14.11.2005 18:18
Beiträge: 1686
Wohnort: Hamburg
Hi Tobias,

also, bei Dir weiß man manchmal nicht genau, wieviel von dem Sound jetzt "simuliert" sein soll und wieviel "echt". Also, ist es gedacht als Klang-Komposition, oder ist es eine Skizze, an der man ungefähr erkennen soll, wie es klingen könnte, wenn es "echte" Musiker spielen?

Die Fünfachtelei finde ich zunächst mal interessant. Es besteht allerdings bei Deiner Struktur die Gefahr, dass man (auch als erfahrener Musiker) an bestimmten Stellen den metrischen Überblick verliert, speziell bei den Nachschlag-Kaskaden vom Klavier (und später von den Blechbläsern). Ich ertappe mich dabei, mich sehr zu konzentrieren, um den "Groove" zu behalten, streckenweise gelingt es mir kaum noch.

Natürlich ist ein Fünfer immer irgendwie anspruchsvoll für den Zuhörer, aber ich finde es eigentlich immer spannender, wenn er ganz "selbstverständlich" daherkommt, wenn man quasi gar nicht merkt, dass es ein Fünfer (oder Siebener oder was auch immer) ist.

Das könnte man eventuell erreichen durch stärkere Akzentuierung (statt Verschleierung) der Teilgruppen (3+2, 2+3, 4+1 oder was auch immer). Dies würde für den Zuhörer die Orientierung verbessern. Ein Fünfer ist ja für die meisten Zuhörer zunächst mal nicht automatisch ein "fremdes Wesen", aber so wie es jetzt ist, sagt mir die Musik quasi: "he da, ich bin sehr komplex, hurra!". Um "Avant-Garde" zu sein und mit der größtmöglichen Komplexität kokettieren zu können, klingt es aber zu sehr nach Pop oder Jazz.

Wenn die Struktur ein bisschen klarer wäre, könnte ich mir das sehr gut als Titelmelodie einer Detektivserie o.ä. vorstellen. Vielleicht sogar mit etwas weniger hektischen Streichern, eher in Flächen gedacht, als Kontrast zur sehr bewegten Basslinie und dem Klavier.

Gruß Tommok


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 Betreff des Beitrags: Re: The Private Detective
BeitragVerfasst: 11.04.2011 19:09 
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Kistenschlepper
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Registriert: 10.07.2007 12:14
Beiträge: 64
Wohnort: Sachsen
Tommok hat geschrieben:Also, ist es gedacht als Klang-Komposition, oder ist es eine Skizze, an der man ungefähr erkennen soll, wie es klingen könnte, wenn es "echte" Musiker spielen?

Hallo,

Ja genau, ist erstmal eine Skizze.

Tommok hat geschrieben:Das könnte man eventuell erreichen durch stärkere Akzentuierung (statt Verschleierung) der Teilgruppen (3+2, 2+3, 4+1 oder was auch immer). Dies würde für den Zuhörer die Orientierung verbessern. Ein Fünfer ist ja für die meisten Zuhörer zunächst mal nicht automatisch ein "fremdes Wesen", aber so wie es jetzt ist, sagt mir die Musik quasi: "he da, ich bin sehr komplex, hurra!". Um "Avant-Garde" zu sein und mit der größtmöglichen Komplexität kokettieren zu können, klingt es aber zu sehr nach Pop oder Jazz.


Das nenn ich mal eine Rezension. Smile
Jetzt davon unabhängig ob sie gut oder schlecht gemeint ist, aber so habe ich mir das vorgestellt (eine kritische Auseinandersetzung, mit Ideen/Vorschlägen usw.).

Ja meine Überlegung war, dass man den Hörern die üngewöhnlichsten Takte "unterjubeln" kann, ohne dieses zu merken. Durch Gliederungen 4+1 (5/4-Takt) was beim 3/4-Takt z.B. sehr gut funktioniert (2+1).


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 Betreff des Beitrags: Re: The Private Detective
BeitragVerfasst: 12.04.2011 00:06 
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Moderator

Registriert: 28.10.2005 18:43
Beiträge: 2483
Wohnort: Köln
Als gut gemeinte Skizze finde ich das klasse. Erinnert mich an meine frühen Sachen breit grinsend
Ein paar handwerkliche Tipps von mir, was mir ad hoc aufgefallen ist.
Drums ganz klar verbesserungswürdig, auch sicher im Sound. In ungeraden Taktmetren kommen Ridebecken gut, die oben mitlaufen und unten rum akzentuierter Beat (ist aber eine andere Klngfärbung, muss man drauf stehen).
Bassdrum und Bass laufen nicht miteinander, da muss die Bassdrum ran, mehr auf den Bass einsteigen.
Der Bass wiederum braucht mehr Lockerheit, nicht nur kurze Stakkato, mehr Groove.
Das Klavier weicher, das hetzt.

Aber sonst find ich das ordentlich gemacht für einen Abend, klasse.

_________________
Gruss,
Thomas


Wenn ich immer wüsste was ich suche, wenn ich was suche, hätte ich nichts gefunden. (Josef Harder)

W@bseitemySp@ceVid@o


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