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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Nachricht |
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Manuela
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Verfasst: 28.07.2005 16:11 |
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| Meister der Töne |
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Registriert: 05.01.2005 15:49 Beiträge: 2217 Wohnort: FOH
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LSV Hamburg hat geschrieben:Alle Anderen sind mit 18" Sub´s besser bedient, da sich mit ihnen kein (kaum) Schaden anrichten läßt
bei mir wurde festgestellt: Ein sogenannter Hörsturz, einhergehend mit einem Riß im linken Trommelfell und auftretendem dauerhaftem Tinitus (vorraussichtlich therapierbar). Verursacht durch eine Beschallung zum Zweck des Einmessens von Infras kombiniert mit Subs. Da das keine VA war mußten wir die geltenden Vorschriften nicht einhalten.
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Dave
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Verfasst: 28.07.2005 18:13 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Tinitus therapierbar??? Kannst Du mal weitere Infos rausrücken? Ich war bei drei Ohrenärzten, die sagen alle man könnte nichts dagegen machen...
Gruß, Dave
_________________ Ich mache KEINEN Support per PN, ICQ, E-Mail oder TeleofnMeine Bibel-Community
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Jens Droessler
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Verfasst: 29.07.2005 03:13 |
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| Moderator |
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Registriert: 18.01.2005 01:24 Beiträge: 2155 Wohnort: Kassel / Knüllwald
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 Wir halten uns nie an geltende Vorschriften....  Das Einzige, was immer gilt: Ohrenschutz. Ich habe auch einen leichten Tinitus. Nichts, was stören würde... nur in ganz ganz ruhigen Momenten höre ich da was... Therapie sieht wahrscheinlich wie immer aus: Salzlösung reinpumpen ins Blut und auf Besserung hoffen. Evtl. bringt auch Aspirin eine zeitweilige Verbesserung.
_________________ Probleme tendieren dazu, wesentlich komplexer zu sein, als sie scheinen. Und zu jedem dieser komplexen Probleme gibt es eine einfache, saubere Lösung.... die garantiert falsch ist. http://www.studior.info
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Manuela
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Verfasst: 29.07.2005 06:39 |
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| Meister der Töne |
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Registriert: 05.01.2005 15:49 Beiträge: 2217 Wohnort: FOH
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man unterscheidet hier eine cronische Geschichte die durch absterbende Zellen im Innenohr entsteht und eine Verletzung bei der rundrum alles in Ordnung ist, mit entsprechend hohen Chancen auf Besserung. Kobination aus Spritzen und einer Laserlichtbehandlung die das Zellwachstum im Hörbereich extrem anregt. Das zeigt auch sehr gute Wirkung, es ist bereits erheblich besser geworden wenn auch nochnicht weg. Ich werde jedenfalls nun darauf achten daß am FOH nie mehr als 120dB gemessen werden  Spaß beiseite, Ohrenschutz unbedingt. Das muß ! oder ausreichenden Abstand einhalten. Ich hab hier nur ein kleines Eschenbach-Zelt genommen, da standen 4 Stacks drin und noch 4 Infras. Eigentlich kein Wunder daß sowas dabei rauskam....
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joeni
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Verfasst: 29.07.2005 09:48 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 30.03.2005 23:57 Beiträge: 223 Wohnort: Bei Basel CH
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Naja, so wies ausschaut leide ich auch an nem angeborenen Tinnitus... nicht heilbar, mein Gehör wird weiterhin abnehmen... in 10 Jahren ist voraussichtlich ein Cochlea Implantat nötig... Und somit die ganze Musikgeschichte zu Ende... (CIs sind nur für Stimmen da, die Leute, die eins tragen, sagen, dass die Musik schrecklich tönt...)
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Detlef
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Verfasst: 29.07.2005 11:12 |
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Tja, von Unfällen in Manus Art abgesehen, erleidet der Toni seinen Gehörschaden meist eher daher, weil die Musiker eh schon taub sind.
Wenn ich Moni vom FOH mach (würg), dann gehe ich bei brüllenden Gitarrenamps, Schmied am Drum und 3 bis 4 kW Monitor auf ner 8x4 Bühne mal auf die Bühne und hör mir den Lärm an, das 2 Stunden aufm Konzert aushalten müssen ist Körperverletzung, aber genau das ist es was die Musiker wollen, die sind schon taub, sonst würden sie das nicht freiwillig machen. In der Wahrnehmung hören sie direkt wahrscheinlich weniger als ich mit Stöpseln drin. Sänger die 1,5kW Monitor (Abstand 15/2Wedge-Ohr < 2m) brauchen sind definitiv am ertauben, durch den Wahnsinnslärm auf der Bühne wird der Prozess wohl eher beschleunigt. Oder wie ein Kollege mal äußerte: The bands abiltiy to hear the monitors is inversely proportional to the number of years they've been playing. Sowas macht in kleinen Sälen keinen Spass weil der Bühnenlärm jeglichen guten Klang im Saal verhindert, da hilft dann nur: PA laut was geht um das Getöse zu übertönen. Zum Glück gibts auch vernünftige Mucker, da macht der Job dann auch Spaß.
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Manuela
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Verfasst: 29.07.2005 11:55 |
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| Meister der Töne |
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Registriert: 05.01.2005 15:49 Beiträge: 2217 Wohnort: FOH
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das läßt Rückschlüsse auf die Band zu, wenn man richtige Könner auf der Stage hat ist es ausgesprochen leise (Ausnahmen gibts immer, siehe Manowar  ) Die kleinen Bands spielen häufig nur mit Backline, daher sind sie den Radau auf der Bühne gewohnt
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Dave
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Verfasst: 29.07.2005 12:30 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Naja ich hab mir einfach angewöhnt mir schlicht und ergreifend die Ohren zuzuhalten wenn's im Alltag zu Laut wird, auch wenn es unkool ausschaut. Ich hab dann lieber ein paar Tage länger was von meinem Gehör. Naja, so wies ausschaut leide ich auch an nem angeborenen Tinnitus... nicht heilbar, mein Gehör wird weiterhin abnehmen
Tinitus, hat nichts mit Abnehmendem Gehör zu tun, sondern ist schlicht und ergreifend ein "Ohrgeräusch" das meistens als Pfeifen oder Rauschen (je nach Frequenz) wahrgenommen wird. Es tritt zwar oft nach einem Hörsturz auf, muss es aber nicht. Ich hatte auch schon zwei Hörstürze (war aber eher stressbedingt)  . Obwohl ich wieder normal höre pfeift es seit dem. Allerdings zum Glück auch relativ leise. Es gibt aber auch Leute bei denen ist das recht laut. Gruß, Dave
_________________ Ich mache KEINEN Support per PN, ICQ, E-Mail oder TeleofnMeine Bibel-Community
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mischa.mole
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Verfasst: 29.07.2005 14:27 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 18.11.2004 14:37 Beiträge: 127 Wohnort: Mödling
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Genau Mein Thema! Da ich bein Bundesheer Sanitäter war und wir es oft mit sogenannten "Knalltraumata" und Ohrgeräuschen nach hoher Lärmbelöastung sowie Gehörsturz zu tun hatten, kenn ich mich da mittlerweile recht gut aus.
Tinnitus kann unterschiedliche Ursachen haben:
1) Schädigung der Nervenzellen des Innenohres durch ein Knalltrauma oder einen Hörsturz --> Störung der Haarzellen --> Ohrgeräusche (häufigste Form, nach hoher Lärmbelastung)
Dagegen muss man MÖGLICHST SCHNELL nach dem Trauma mit durchblutungsfördernden Medikamenten arbeiten, meistens mit intravenösen Infusionen. Außerdem kann man durch verschiedene Methoden versuchen, die Sauerstoffkonzentration im Blut zu erhöhen (Druckkammer) um den Nerven zu helfen, sich selbst zu regenerieren. Wichtig dabei dass es möglichst schnell nach der Lärmbelastung passiert. Wer also nach einer VA ein Pfeifen hört, schnell zum Arzt, sonst kann es passieren, dass er den Ton für immer behält.
2) Seltener: Ein (gutartiger) Tumor hinter dem Trommelfell. Muss operiert werden. Ist nicht so häufig, hatten wir jedoch auch.
3) Stressbedingter Tinnitus als subjektive Ursache
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joeni
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Verfasst: 29.07.2005 17:04 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 30.03.2005 23:57 Beiträge: 223 Wohnort: Bei Basel CH
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Dave hat geschrieben:Tinitus, hat nichts mit Abnehmendem Gehör zu tun, sondern ist schlicht und ergreifend ein "Ohrgeräusch" das meistens als Pfeifen oder Rauschen (je nach Frequenz) wahrgenommen wird. Es tritt zwar oft nach einem Hörsturz auf, muss es aber nicht. Ich hatte auch schon zwei Hörstürze (war aber eher stressbedingt)  . Obwohl ich wieder normal höre pfeift es seit dem. Allerdings zum Glück auch relativ leise. Es gibt aber auch Leute bei denen ist das recht laut. Ja, Dave, ich weiss, was Tinnitus ist, sonst würde ich nicht davon sprechen... Das Abnehmen des Gehörs ist neben dem Tinnitus ein weiterer Effekt meiner Schwerhörigkeit. Ich habe das wohl zu wenig getrennt bemerkt... Bei mir kommen die Ohrgeräusche nur phasenweise in Schüben, aber das immer häufiger. @ mischa bei mir ist es das "langsame" Absterben der Hörhaare in der Hörschnecke. Dies ist ein Phänomen, das ich geerbt habe, und das, einmal angefangen, bis zum Taubsein weiterführt...
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