Tinnitus, Gehörprobleme - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Tinnitus, Gehörprobleme
BeitragVerfasst: 22.11.2008 11:27 
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gerade frisch dabei

Registriert: 22.11.2008 11:25
Beiträge: 1
Hallo Leute,
Habe seit anfang diesen Jahres ein leichtes rauschen im kopf gehört, nach einer party mit sehr lauter musik hatte ich einen starken tinnitus. Mit der Zeit war ich immer sehr ohr empfindlich. Das legte sich nach der zeit doch je mehr sich die empfindlichkeit legte desto schlechter ahbe ich das gefühl dass ich höre. Aber der Tinnitus ist weg und ich höre nur noch ein rauschen. Ich habe kopfschmerzen druckgefühle und schmerzen im Ohr. Ich habe das gefühl ich höre überhaupt nicht mehr gut doch vor zwei wochen ca. sagte der HNO alles sei in ordnung. Aber ich spüre dass es jeden TAg schlimmer wird. WAs meint ihr an was das liegen könnte? Habe lauten verkehrlärm in meine rumgebung und habe bevor ich den tinnitus hatte oft mp3 player und laute musik gehört.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tinnitus, Gehörprobleme
BeitragVerfasst: 22.11.2008 14:24 
Wechsel den Arzt, wenn der sagt, es wäre alles in Ordnung.Rolling Eyes
Laute Party Musik, MP3-Player: Da kommt alles zusammen, können
durchaus die Ursachen dafür sein. Wie gesagt: Arzt wechseln!


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 Betreff des Beitrags: Re: Tinnitus, Gehörprobleme
BeitragVerfasst: 22.11.2008 15:38 
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Registriert: 16.08.2005 03:42
Beiträge: 588
Wohnort: Planet: Erde
Moin,

erstmal die Soforttipps:

viel trinken (Wasser, nicht Schnapps), soviel, daß Du mindestens einmal am Tag wasserklar pinkelst. Nicht mehr Kaffee als sonst auch trinken, wenn Du bisher nicht täglich Kaffee getrunken hast, dann trinke garkeinen.

Dann schnell zum Hausarzt (Wochenendnotdienst!) , womöglich hast Du eine Erkältung, die sich im Mittelohr festgesetzt hat, das ist in den Anfängen nicht unbedingt erkennbar. Es verkeimt zuerst die eustachysche Röhre, und ist sie zufällig im Moment der Untersuchung gerade offen, dann klappt der Druckausgleich, der HNO merkt nichts, und zuhause drückts wieder. Im Verlauf wandern dann die Keime ins Mittelohr, die Mittelohrentzündung entsteht. Leute die das hatten berichten von mächtigen Schmerzen und eingeschränktem Hörvermögen.

Tinnitus, verursacht von Schäden durch Lärm tut eigentlich garnicht weh.

Geh an die frische Luft, schau` nach dem Schnee, vielleicht gibts Sonne... ...das wird wieder.

Grüße, Bernd


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 Betreff des Beitrags: Re: Tinnitus, Gehörprobleme
BeitragVerfasst: 22.11.2008 15:52 
hörnli hat geschrieben:Moin,

erstmal die Soforttipps:


Du hast aber gelesen das es schon Anfang des Jahres losging?


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 Betreff des Beitrags: Re: Tinnitus, Gehörprobleme
BeitragVerfasst: 23.11.2008 16:22 
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Trusted Junior
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Registriert: 31.07.2008 13:13
Beiträge: 206
Wohnort: Dillingen/Saar
Das Thema Tinnitus interessiert mich schon seit längerer Zeit.
Durch diesen Beitrag bin ich jetzt auf Folgendes im Internet gestossen: http://www.daubmethode.de/de/02/daub-me ... nnitus.php
Sehr interessant und vor allem aufschlussreich, bitte unbedingt durchlesen!
Viel Glück


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 Betreff des Beitrags: Re: Tinnitus, Gehörprobleme
BeitragVerfasst: 05.12.2008 11:52 
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Semi-professional

Registriert: 11.04.2007 18:35
Beiträge: 291
Wohnort: München
Interessant ja. Auch aufschlussreich, insofern, dass die Ursache des Tinnitus den Erkenntnissen von Daub zufolge in Muskelverspannungen liegen. Das würde wohl auch zwanglos erklären, warum Tinnitus eine unserer Zivilisationskrankheiten ist und Naturvölker sowas gar nicht kennen.

Die Schreibe auf der Webseite ist jetzt nicht vom Feinsten, aber das sagt ja nichts über die Qualität der Methode aus.

Hat irgendjemand mit der Methoder praktische Erfahrungen?

Viele Grüße
Jo

_________________
Johannes Komarek
Mix4Munich
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 Betreff des Beitrags: Re: Tinnitus, Gehörprobleme
BeitragVerfasst: 06.12.2008 03:45 
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Amtlich unterwegs
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Registriert: 16.08.2005 03:42
Beiträge: 588
Wohnort: Planet: Erde
Moin,

mix4munich hat geschrieben:...Ursache des Tinnitus [liegt] den Erkenntnissen von Daub zufolge in Muskelverspannungen...

Schon anatomisch betrachtet völliger Unsinn. Im Bereich der Cochlea befinden sich keinerlei Muskeln. Diese Behandlung mag sicher "fiepsenden Hypochondern" helfen, aber bei Tinnitus hilft sie sicher nicht.

Ich finde es erbärmlich wie selbsternannte Heiler, und auch hinter Schulmedizin versteckte gewinnsüchtige Scharlatane, im ersteren Fall ihre Patienten, und in zweiterem Fall die Solidargemeinschaft melken.


hörnli hat geschrieben:Moin,

wichtig ist die Soforthilfe: An die frische (leise) Luft gehen,mindestens einen Liter Wasser in kleinen Schlucken runterwürgen, in den folgenden 6 Stunden "krank sein", spazierengehen und weitere mindestens 3 Liter trinken. Dann kann man davon ausgehen, daß die Austrocknung beseitigt ist und das Blut dünnflüssig genug ist und die Hörzellen mit Sauerstoff versorgt werden. Wenn dann nicht alles gut ist und sich alles normal anhört sofort in die Klinik.

Wenn man jedoch das gesprochene Wort nicht mehr versteht, dann ist ein Massaker am laufen =>> sofort Blaulicht =>> Klinik =>> Infussion.

Damit bekämpft man die branchenimmanenten Hauptursachen: Stress, Austrocknung, Gehörüberlastung. Vorher trinken, organisiert arbeiten, Gehör schützen ist besser

Und jetzt gebe ich wieder was noch kaum ein HNO Arzt weiß: einen Vortrag über die letzten Forschungsergebnisse, 3 Monate her.

Die Höhrhärchen sterben durch mangelhafte Sauerstoffversorgung, ein Rätsel war bisher, warum das so ist. Denn Nervenzellen brauchen fast keinen Sauerstoff. Doch die Härchen sind keine normalen Nervenzellen sondern besitzen eine Muskelfunktion, diese erhöht die Empfindlichkeit des Hörsinns. Und verbraucht Sauerstoff. Man kann diese Muskelfunktion messen. Mittels eines Ohrstöpsels wird ein Knacken ins Ohr gesandt. Arbeitet die Muskelfunktion, so kommt aus den Ohr eine meßbare Impulsantwort, erzeugt von den zuckenden Härchen, die vom ebenfalls im Stöpsel befindlichen Mikro gemessen wird. Das ermöglicht Hörtests bei Neugeborenen.

Da die Evolution unsere aberwitzig laute Welt nicht vorhersehen konnte ist die Sauerstoffversorgung zu diesen Härchen sehr schwach bemessen. Für den vorindustriellen Menschen war das völlig ausreichend. Zudem ist der Sauerstofftransport sehr langsam. Es gibt also tatsächlich eine maximale tägliche und sogar wöchentliche Lärmdosis die in einer WHO- Tabelle gewürdigt ist. Wird der Sauerstoff auch nur einmal so knapp, das Härchen sterben, dann sind diese tatsächlich verloren. Der Sinn der Therapie mit Infussion ist, das Massensterben schnellstmöglich zu beenden, deswegen sofort ein Liter Wasser, schon der Weg in die Klinik ist zu lang.

Die als Tinnitus bezeichneten Geräusche sind ähnlich den Phantomschmerzen (ein nicht mehr vorhandener Arm kann wehtun) Tontechnische Erklärung: sagen wir der für 4000 Hz zuständige Bereich der Härchenanordnung ist gestorben. Das Hirn will aber die Information dennoch und dreht den 4000 Hz Regler zum Anschlag - und wir hören ein 4000 Hz Pfeifton. Sowas kann man mit einem Parametrischen EQ nachvollziehen=>Schmalbandrauschen. Passiert der Schaden langsam gewöhnen wir uns dran und bemerken das erst wenn wir Gesprächen nicht mehr folgen können. Passiert das schnell spricht man vom Hörsturz.

Nun ist es so, daß die Medizinindustrie mit dem Tinnitus Geld verdienen will. Da jeder normale Zivilisationsmensch mit 40 ganz sicher mindestens ein gefärbtes Rauchen hört, verspricht das Abermillionen an Patienten.

Doch die einzige Therapie ist Gehörtraining, also mit den Tönen leben lernen oder lernen den Gain herunterdrehen. Erst wenn man sein Gegenüber nicht mehr versteht sind technische Mittel nötig. Wenn also ein Ohrenarzt sagt, irgendein Geräusch hört jeder, hat er Recht. Ein Verbrechen wäre zu behaupten der Mensch sei krank, ein Patient. Das erklärt auch die hohe Suizidrate unter Tinnituspatienten. Du bist jetzt behindert, wertlos, spring....

Tropfendes Wasser ist lustig, solange man nicht im Kerker sitzt. Sagte meine Großtante. Ein umwerfend fröhlicher, nahezu tauber Mensch mit einem großbaustellenlauten Tinnitus. Es war eine Handgranate im Zimmer nebenan...Und Stress...

Meine Ohren sind ganz normal... und damit das so bleibt setze ich mich nicht mehr ungeschützt erhöhten Lärmpegeln aus. Auch dann nicht wenn ich eine Liveband mische. Und wenn ich keinen leisen Schlafplatz habe (Nightliner) kommen auch Stöpsel rein. Herrliche Stille, nur ich und mein gefärbtes Rauschen....

Gruß

PS @ Manuela: allerfeinste Genesung! Ich hätte nie damit gerechnet, daß sowas passieren kann, danke für Deine Öffentlichkeitsarbeit!

PPS Eben gerade entdecke ich die Werbung unten. 400 Ursachen für Tinnitus... wir versprechen nichts... Softlaser... gib mir Dein Geld...

ich bin verärgert


aus folgendem Thema:
tinitus-gehoerschutz-und-ohrenprobleme-t2649.html


Grüße, Bernd


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 Betreff des Beitrags: Re: Tinnitus, Gehörprobleme
BeitragVerfasst: 08.12.2008 13:42 
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Trusted Junior
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Registriert: 31.07.2008 13:13
Beiträge: 206
Wohnort: Dillingen/Saar
Ja Hörnli,
glaubst du wirklich dein Posting hilft jetzt weiter ?
Dein letzter Beitrag in diesem Thread ist lediglich pure Meinungsmache, hilft dem Christian aber überhaupt gar nix !
Ich geh mal von aus dass es gut gemeint war, aber christian2707 schrieb:

"Ich habe kopfschmerzen druckgefühle und schmerzen im Ohr. Ich habe das gefühl ich höre überhaupt nicht mehr gut doch... ... ich spüre dass es jeden TAg schlimmer wird."

Gruß Digo


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 Betreff des Beitrags: Re: Tinnitus, Gehörprobleme
BeitragVerfasst: 09.12.2008 05:14 
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Moin,

Digo hat geschrieben:Ja Hörnli,
glaubst du wirklich dein Posting hilft jetzt weiter ?
Dein letzter Beitrag in diesem Thread ist lediglich pure Meinungsmache, hilft dem Christian aber überhaupt gar nix !
Ich geh mal von aus dass es gut gemeint war, aber christian2707 schrieb:

"Ich habe kopfschmerzen druckgefühle und schmerzen im Ohr. Ich habe das gefühl ich höre überhaupt nicht mehr gut doch... ... ich spüre dass es jeden TAg schlimmer wird."

Gruß Digo


... aber auf Frau Daub verweisen. Verwandschaft?
Das hier ist ohnehin ein gefakter Thread zwinkernd

Nochmal:

Tinnitus ist ein Symptom und hat immer Ursachen. Eine mögliche Ursache ist mangelnde Sauerstoffversorgung. Die wissenschaftlich anerkannte Behandlungsmethode ist Hydrierung und Blutverdünnung. Eine überall sofort anwendbare Methode zur Hydrierung und Blutverdünnung ist das trinken von Wasser. Das ist unschädlich, und nie verkehrt. Auch für Christian nicht.

Aber wegen Schmerzen muß er zum Arzt, er beschreibt akute ernstzunehmende Symptome evtl. einer akuten Mittelohrentzündung.
Auch bei Entzündungen und Erkältung ist das trinken von Wasser unschädlich, bei HNO-Erkältung hilft es, und ist nie verkehrt. Auch für Christian nicht.

Falls Christian danach! Frau Daub besuchen und finanzieren möchte, von mir aus gern zwinkernd

Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Tinnitus, Gehörprobleme
BeitragVerfasst: 09.12.2008 07:57 
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Profi-Mucker
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Beiträge: 1802
Wohnort: Wien
Hab mal glesen, dass Gehörschäden davon kommen, dass die Härchen, die die Schwingungen übertragen (besser gesagt mitschwingen und an den Körper weiterleiten) bei übermäßigen Schalldruck abbrechen. Betrunken

_________________
Ein System, sich selbst überlassen, geht immer Richtung größter Unordnung.

http://www.reverbnation.com/dicebox
http://www.soundspur.com
http://www.myspace.com/mischadb


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