Trick für Notenlesen? - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 28.10.2002 08:28 
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Kistenschlepper

Registriert: 30.05.2002 20:01
Beiträge: 70
Mir haben bei Notenlesen lernen die Bach Inventionen ziemlich geholfen. Seitdem ich 4 von ihnen gespielt habe gibt es keine Probleme mehr beim abspielen von homophoner Musik.
Bei Polyphonie dagegen bedarf es aber immer noch einen ziemlichen Aufwand bis ich sie spielen kann.


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 Betreff des Beitrags: Bach Inventionen
BeitragVerfasst: 28.10.2002 08:42 
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Anfänger

Registriert: 06.10.2002 13:56
Beiträge: 43
Wohnort: Raum Koblenz
"Mir haben bei Notenlesen lernen die Bach Inventionen ziemlich geholfen"

Wo finde ich den eine Sammlung dieser "Bach Inventionen" ? Es sollten aber auch leichte Stücke sein. Für Anfänger eben. Gibt es Ausgaben, die ausschliesslich diese "Bach-Inventionen" enthalten ?

Vodjara


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 Betreff des Beitrags: Re: Bach Inventionen
BeitragVerfasst: 28.10.2002 10:06 
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Admin ehrenhalber
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Registriert: 15.12.2001 19:40
Beiträge: 2427
Wohnort: Hamburg
Original geschrieben von Vodjara
Gibt es Ausgaben, die ausschliesslich diese "Bach-Inventionen" enthalten ?
Vodjara
Ja, und ich denke, die findest Du in absolut jeder (!!!) Notenhandlung, sei sie auch noch so klein zwinkernd .

Gruß,
Matthias


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 Betreff des Beitrags: Bach Inventionen
BeitragVerfasst: 29.10.2002 21:55 
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Anfänger

Registriert: 06.10.2002 13:56
Beiträge: 43
Wohnort: Raum Koblenz
...ja da fällt mir gerade ein, ich habe doch noch dieses eine Programm, welches ca. 500 Musikstücke als MIDI-Files enthält und diese in einer hervorragenden Qualität auch bei Bedarf ausdruckt. Auch "Bach Inventionen" und derer gleich 15. Übrigens eine Empfehlung für diejenigen, die zwar einigermaßen nach Gehör spielen, jedoch mit dem "Blattspiel" Schwierigkeiten haben und es erlernen wollen.

>> http://www.musica.at/klaviernoten/piano_passion.htm

Vodjara


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18.05.2003 14:18 
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Semi-professional

Registriert: 18.05.2003 13:03
Beiträge: 349
Wohnort: Leipzig
Die Bach-Inventionen kann man doch in jeder Notenhandlung kaufen...

_________________
Grieße aus Leiptzsch


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 Betreff des Beitrags: Re: Re: Bach Inventionen
BeitragVerfasst: 18.05.2003 15:19 
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Admin ehrenhalber
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Registriert: 15.12.2001 19:40
Beiträge: 2427
Wohnort: Hamburg
Original geschrieben von matthias
Ja, und ich denke, die findest Du in absolut jeder (!!!) Notenhandlung, sei sie auch noch so klein zwinkernd .


...das stand bereits da!

Gruß Matthias


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18.05.2003 19:15 
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Moderator
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Registriert: 28.10.2000 15:53
Beiträge: 577
Wohnort: Wieselburg (Niederösterreich)
Schon um 400 v. Chr. stellte Hippokrates fest: "Das menschliche Hirn ist zweigeteilt." Diese Aussage wurde im 19. Jh. bestätigt.
Die linke Gehirnhälfte (mit dem Sitz des Sprachvermögens) arbeitet eher analytisch und verbal, die rechte Gehirnhälfte arbeitet ganzheitlich und nonverbal.

Mit anderen Worten: Die linke Hemisphäre sieht die Bäume, die rechte den Wald - die linke Hemisphäre spielt den Ton, die rechte macht Musik.

Notenlesen ist eine Angelegenheit der linken Hemisphäre. Sie ist zuständig für alles, was die Codierung oder die Entzifferung von Symbolen (wie z. B. der Notenschrift) betrifft. Theoretisch genügt die linke Gehirnhälfte zum Klavierspielen: Das Ergebnis ist aber dann doch ein rein mechanisches Tastendrücken, ein Abspielen von Einzeltönen, ohne musikalischen Zusammenhang.

Die rechte Gehirnhälfte liefert die Klangvorstellung, Vertiefung, ganzheitliches Erleben, Erholung und Entspannung. Ziel müsste es sein, mit dem wahrgenommenen Notenbild eine Klangvorstellung, ein inneres Hören zu verbinden, eine Vielzahl von Noten als ganzheitliche Melodie oder Harmonie zu erfassen.

Um dahin zu gelangen, ist es ein weiter Weg. Am besten, meine ich, geht das über das Singen. Die Umsetzung eines Notenbildes mit der Singstimme kann ohne Klangvorstellung und inneres Hören nicht funktionieren. Ähnlich ergeht es jenen, die sauber intonieren müssen, allen voran den Streichern, die ohne inneres Hören nicht wirklich sauber intonieren könnten.

Ich versuche deshalb im Klavierunterricht immer wieder, Themen und Motive eines Klavierstückes vor- oder nachsingen (summen) zu lassen, so weit dies in der jeweiligen Stimmlage möglich ist.

Oder eine kurze und einfache Melodie vorzusingen (bzw. mit verdeckten Tasten vorzuspielen), und die Schüler einzuladen, die Melodie auf dem Klavier nachzuspielen und dann evtl. aufzuschreiben. - Oder die Schüler sollen eine kurze Melodie improvisieren und dann sofort mehrmals wiederholen, also nicht zufälliges Tastendrücken praktizieren, sondern das Erfassen einer melodischen Struktur und Abfolge üben. Allenfalls soll die Melodie abschließend notiert und wieder gespielt werden.

Kurz zusammengefasst: Notenlesen nicht, um Einzelnoten in einen rein mechanischen Anschlag der richtigen Tasten umzuwandeln (linke Gehirnhälfte). Sondern um kleinere und grössere musikalische Strukturen und Gebilde (Motive, Themen, Melodien, Harmonien) zu erfassen, innerlich zu hören und über das Instrument wieder Klang werden zu lassen (rechte Gehirnhälfte).

Nachsatz eines Lehrers:
Es ist in der Schule allemal leichter, Tonnamen einzupauken oder nach Noten einzelne Tasten finden zu lassen, als mit der Notenschrift auch gleichzeitig die richtige Klangvorstellung zu vermitteln, was vergleichsweise viel Zeit und Übung erfordert.

Liebe Grüße


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19.05.2003 13:49 
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Semi-professional

Registriert: 18.05.2003 13:03
Beiträge: 349
Wohnort: Leipzig
So hab ich das auch noch nich gesehn.
Wirklich interessant...Muss ich sagen.

_________________
Grieße aus Leiptzsch


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BeitragVerfasst: 19.05.2003 20:02 
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Trusted Junior

Registriert: 06.10.2002 14:43
Beiträge: 107
Wohnort: Bonn - Bad Godesberg
Gibt es sowas (ähnliches) eventuell auch irgendwo zum freien Download ?

_________________
Martin


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20.05.2003 07:16 
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Registriert: 28.10.2000 15:53
Beiträge: 577
Wohnort: Wieselburg (Niederösterreich)
Nachzulesen in:

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