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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Nachricht |
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bustle
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Verfasst: 09.09.2007 14:19 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 08.09.2007 15:05 Beiträge: 4
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Hallo Muebli, noch nicht! Wobei ich mir gar nicht so sicher bin. Schließlich konnte Frank Zappa in seinem Privat-Studio schon vor 20 Jahren den atmosphärischen Klang von Geigen, also den Resonanzkörper in seinem jeweiligen Umfeld, den Raumklang getreulich nachbilden. Es ist alles nur eine Frage des Geldes. Die Konzerne wollen satt verdinen und bringen auch nur den jeweils massenproduzierbaren Stand der Technik auf den Markt, obwohl es schon längst bessere Modelle gibt, die aber keiner bezahlen kann oder will. Dabei könnten sie großartig mit eDrums verdienen, wenn sie nur endlich ein ansehliches Modell herausbringen würden. Wer sich heute mit einem auf die Bühne stellt, sieht aus wie ein Patient auf der Intensiv-Station, total verkabelt und verwurstelt in ein undurschaubares Instrumentarium. Noch immer gilt die Größe eines Schlagzeugs als Potentometer der Band. Und wer doch auf die neuen Sounds setzt, versteckt die Elektronik hinter den akustischen Instrumenten. Echter Schwachsinn. Dabei könnte alles viel einfacher sein. Ich stell mir die Bühne vor, wo das eDrum parallel dem Synthesizer gegenüber steht und auch optisch bzw. in seiner Kompaktheit nicht viel anders aussieht. Das müsste doch technisch machbar sein. 
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neuneck
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Verfasst: 10.09.2007 09:00 |
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| Semi-professional |
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Registriert: 30.07.2007 20:26 Beiträge: 409 Wohnort: Appenweier (Ortenau)
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Meiner Meinung nach kommen Digitale Instrumente nicht an Akkustische ran, was den Akkustik-Klang betrifft. Es ist schon ein cooler Vorteil, wenn man die Sounds umlegen kann, wie man will, aber auf den Klang eines Instruments wirken so viele Faktoren mit ein: Alter, Holzart, Maserung, Material des Fells, Sonstige Einstellungen, der Raum mit seiner Resonanz... Ausserdem gibt's glaub ich ein paar Techniken, die auf E-Drums nicht so gut gehen (Wirbel durch Fell-Rückstoß, Schläge an die Seite der Snare etc...) Auch die Anschlagsdynamik lässt sich nie perfekt abnehmen, letztendlich macht sogar der Winkel in dem der Stick auf ne Akkustikdrum trifft schon einen Teil der Dynamik aus... Wenn ich "Falsch" liege klärt mich auf, ich bin kein Drummer...
Gruß
Neuneck
_________________ Ich bin regelmäßig habe neun Ecken und eine Innenwinkelsumme von 1260° 
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bustle
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Verfasst: 12.09.2007 16:09 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 08.09.2007 15:05 Beiträge: 4
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Hallo Neuneck,
ich spiele ein V-drum TD-3 von Roland und bin sehr damit zufrieden. Völlig überrascht war ich von der Spielbarkeit der meshhead-Snare. Der Kettenteppich aller gespeicherten Snares ist absolut authentisch. Man kann alle Wirbel in absolut differenzierter Intensität und Dynamik spielen. Rim-shots gehen wie bei jeder akustischen Snare. Ich spiel die Roland-Snare einfacher und dynamischer als jede akustische Snare, die ich bisher hatte. Sie reagiert absolut sensibel auf geringste Spiel-Nuancen, nichts geht verloren. Dadurch, dass ein quasi-Trommelfell gespannt ist, habe ich absolut authentisches Spielgefühl. Die Anordnung der Pads ist kompakt und übersichtlich, kurze Wege, schnelle Wechsel. Und die einzelnen Snares haben eine Klang-Qualität, für die ich in natura jede Menge löhnen müsste! Blitzschnell wechsle ich die drum-kits und spiele jede gewünschte Musikrichtung mit den authentischen Instrumenten. Das ist keine Werbung, sondern der Bericht über die Möglichkeiten, die man hat. Was mich stört, ist die Doofheit des Outfits. Mit so einem mickrigen Gestell kann ich mich auf keine Bühne trauen. Hier müssen die Konzerne endlich die richtige hardware bereit stellen. Ergonomen und Designer sollen sich endlich mal Gedanken machen, wie man ein kompaktes und dennoch gestyltes eDrum auf die Beine bzw. Bühne bringt, das der User nur aufklappen, hinstellen und bespielen muss.
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Drummerl
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Verfasst: 20.09.2007 23:41 |
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| Amtlich unterwegs |
Registriert: 22.04.2006 23:54 Beiträge: 903 Wohnort: Oberpfalz/ Bayern
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Kann ich Neuneck nur unterstützen. Ein E-Drum wird nie wie ein natürliches Drum-Set klingen. Meiner Meinung nach ist es gut, um Sounds zu erzeugen, die ein normales Set nicht produzieren kann, und da hat ein E-Drum in meinen Augen eine Berechtigung. Wieso immer noch näher an das Original heranzukommen versuchen, wenn ich es doch nie erreichen kann? Das Original gibt es doch schon. Kann ich klanglich nicht nachvollziehen. Was mir einleuchtet, wenn jemand sagt, er spielt E-Drums, weil es leichter zu transportieren ist und er dafür klanglich Einbußen akzeptiert. Liebe Grüße Drummerl
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bustle
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Verfasst: 25.09.2007 14:33 |
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| gerade frisch dabei |
Registriert: 08.09.2007 15:05 Beiträge: 4
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Ich denke, dass eDrums sich viel besser verkaufen ließen, wenn sie endlich ein besseres Outfit erhalten würden. Heute stehen sie da wie dürre Gestelle, überall Kabelsalat, und dann diese flachen Pads, die die wuchtigen Trommeln ersetzen sollen. Das sieht alles nicht sehr imposant aus, und darauf kommt es doch vielen Drummer an. Das erinnert mich an die alten Moog-Synthesizer. Da hingen auch überall die Kabel raus, wie bei einem Telefonrelais. Doch dann brachten die Firmen die neuen kompakten und alle kauften sie, weil alle die neuen Sounds haben wollten. Kompakt sollten die eDrums sein, eine standardisierte Spielfläche besitzen, die HiHat in der Mitte gleich hinter der Snare, dass sie Links- und Rechtshänder spielen können. Die Fußpedale müssen an den ausklappbaren Beinen befestigt werden, damit sie nicht wegrutschen. Alle Pads sollten auf einer schrägen Fläche liegen, damit sie gleichermaßen erreichbar sind. Deshalb die vorderen Beine höher als die hinteren, ein fünftes Bein unter der Snare, damit alles seine Stabilität hat. [img]
e-drum sketch JPG a.JPG [ 145.67 KiB | 107-mal betrachtet ]
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