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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Nachricht |
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hifiblacky
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Verfasst: 13.03.2007 14:09 |
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| Anfänger |
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Registriert: 08.02.2007 23:01 Beiträge: 36 Wohnort: Talheim
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Worin liegen die Detailunterschiede zwischen PA- und HiFi-Lautsprechern?
Hoffe hier möglichst viele technisch fundierte Aussagen zu bekommen. Beschäftige mich derzeit mit eben den rein technischen Unterschieden.
Dieselbe Frage beschäftigt mich auch bezüglich Endstufen. Falls hierzu jemand konkretes vermitteln kann, - bitte nur zu.
Blacky
_________________ HiFi-Freak, ex Drummer, gutes musikalisches Gehör und Feeling für Musik
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N-Dee
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Verfasst: 13.03.2007 15:09 |
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| Kistenschlepper |
Registriert: 11.08.2005 09:19 Beiträge: 99
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Wenn du eine umfangreiche und ausführliche Antwort willst, sprengt das wohl den gegebenen Rahmen bei Weitem. Diesbezüglich gabs in den Foren schon sehr lange Diskussionen. Im Überblick: Ein Vergleicht ist schon allein durch das Anwendungsgebiet schwierig. Der Geschichtliche Hintergrund ist folgender: Während HiFi für private Anwender für 'Zimmerlautstärke' in kleinen Räumlichkeiten hohe Klangtreue anstrebt und dabei auch noch gewissen optischen Ansprüchen und oft auch einfacher Bedienbarkeit genügen muss, ist die Aufgabe von PA eine große Zuhörerschaft mit Musik, Sprache o.Ä. bei adäquater Lautstärke (und möglichst gleichmäßig) zu versorgen. Zusätzliche Anforderungen an PA sind unter Anderem hoher Wirkungsgrad, gutes Abstrahlverhalten, hohe Haltbarkeit. Während früher hauptsächlich der Wirkungsgrad wegen der geringen verfügbaren Vestärkerleistung ausschlaggebend war geht die Tendenz immer mehr Richtung anderer wirtschaftlicher Faktoren (dazu gehört auch Packmass, Gewicht, Handling, etc.). Aus den Anforderungen heraus ergeben sich dann die ganzen Unterschiede - hier solltest du einfach nachfragen, was dich speziell interessiert.
Greets, N-Dee
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hifiblacky
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Verfasst: 13.03.2007 15:37 |
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| Anfänger |
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Registriert: 08.02.2007 23:01 Beiträge: 36 Wohnort: Talheim
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Habe in der Anwendung selbst schon so meine Erfahrungen gesammelt. In früheren Versuchen, mit ner HiFi-Box auch gewissermaßen zu beschallen, hab ich dann erlebt, wie beim Einsatz von Instrumenten (Keyboard, Gitarre, Micro) die Boxen in ernsthafte Schwierigkeiten kamen. Dabei hat es dann auch die Hochtöner zerbröselt.
Austausch gegen andere HiFi-Hochtöner gab unter ähnlichen Bedingungen die gleichen Resultate. Hochtöner hinüber. Danach hab ich dann für diese Zwecke Boxen gebaut, und hab Hochtöner für bedingten PA-Einsatz verwendet. Und siehe da, - die HT's sind heut noch ok.
Vergleiche ich also in etwa die gleiche Lautstärke bei Einsatz von:
HiFi-Box mit HiFi-Endstufe - ohne Instrumenten Einsatz, dann halten die HT.
HiFi-Box mit HiFi-Endstufe - teilweise Microeinsatz, - die HT machen nach gewisser Zeit Probleme (erst hörbare Verzerrungen, und ein Defekt)
HiFi-Box mit PA-Endstufe - klingt grundsätzlich schon mal anders, und die HT fallen schon bei nur Microeinsatz schneller aus
HiFi-Box mit PA-Endstufe - (mit Keyboard, Gitarre, Mic) die HT fallen extrem schnell aus, und Mitteltöner haben ernsthafte Schwierigkeiten
Somit gehe ich mal davon aus, dass nicht nur Membranaufhängung bei Tief- und Mitteltönern eine Rolle spielen, sondern eventuell auch die Wicklungen etwas anders ausgelegt sind. Habe bei den PA-Endstufen auch den Eindruck, dass sie zwar nicht so musikalisch filigran auflösen, dafür aber irgendwie druckvoller und dynamischer agieren.
Nun bin ich auf der Suche nach den technischen Details, die für diese Effekte und Auswirkungen zuständig sind.
Nachfragen bei dem ein oder anderen Techniker haben leider ergeben, dass die einen sich nur bei HiFi auskennen, und keinerlei Vorstellung haben, wie denn LS oder Endstufen im PA-Bereich aufgebaut sind. Und bei den Technikern im PA-Bereich war es genau das gleiche, nur eben umgekehrt.
Technische Unterschiede müssen da sein, stellt sich nur eben die Frage, welche es im Detail wirklich sind.
Hoffe nun eben hier im Forum einige Infos zu bekommen. Nebenher läuft auch eine Anfrage bei Yamaha.
Gruß Blacky
_________________ HiFi-Freak, ex Drummer, gutes musikalisches Gehör und Feeling für Musik
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N-Dee
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Verfasst: 13.03.2007 15:50 |
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| Kistenschlepper |
Registriert: 11.08.2005 09:19 Beiträge: 99
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Also prinzipiell sind PA-Komponenten auf Dauerbetrieb auch unter widrigen Umständen ausgelegt bzw. stecken das weit besser weg. Wenn du bei gleicher Lautstärke vergleichst, sollte einleuchten, dass HiFi da eher den kürzeren zieht. Durch den (normalerweise) geringeren Wirkungsgrad wird mehr Leistung benötigt, zusätzlich sind HiFi-Komponenten oft weniger hoch belastbar. Wenn man den eigentlichen Einsatzzweck bedenkt, ist das auch nachvollziehbar. Darf man fragen, welche Komponenten genau verwendet wurden?
Greets, N-Dee
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Dave
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Verfasst: 13.03.2007 15:51 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Vielleicht erklärst Du uns erstmal genau, worauf Du hinaus willst...
Gruß, Dave
_________________ Ich mache KEINEN Support per PN, ICQ, E-Mail oder TeleofnMeine Bibel-Community
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hifiblacky
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Verfasst: 13.03.2007 16:20 |
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| Anfänger |
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Registriert: 08.02.2007 23:01 Beiträge: 36 Wohnort: Talheim
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Frage mich konkret, ob es z.B. : - Unterschiede in der Wicklung der LS-Spulen selbst gibt, - Membranbeschaffenheit bezüglich der Auslenkungscharakteristik
Warum ich an dieser Ecke so neugierig bin, sind akustische Erlebnisse mit ner leicht angezerrten Gitarre über mehr oder weniger HiFi-Boxen.
Die Leistung der Box wurde sicher nicht überreizt, und dennoch bricht die HiFi-Box im Sound förmlich in sich zusammen. Ähnliches hab ich in Sachen Keyboard mitbekommen. Da haben sich die Hoch- und Mitteltöner ziemlich schnell verabschiedet, und das eben auch in Lautstärken, bei denen sie sicher noch fern ihrer Belastbarkeitsgrenzen waren.
Meine Schlußfolgerung wäre hierbei nun eben, dass einerseits die Wicklung eine andere ist, und zum andern auch die Endstufe ihren Teil dazu beiträgt.
Irgendeine rein technische Erklärung für solche Phänomene muss es doch eigentlich geben.
_________________ HiFi-Freak, ex Drummer, gutes musikalisches Gehör und Feeling für Musik
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N-Dee
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Verfasst: 13.03.2007 16:31 |
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| Kistenschlepper |
Registriert: 11.08.2005 09:19 Beiträge: 99
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Technische Erklärung gibts es sicher, sofern auch objektive Daten vorhanden sind. Da haben sich die Hoch- und Mitteltöner ziemlich schnell verabschiedet, und das eben auch in Lautstärken, bei denen sie sicher noch fern ihrer Belastbarkeitsgrenzen waren.
Scheinbar nicht. Wie hast du das beurteilt? Multimeter? SPL-Meter? Thermische oder mechanische Belastbarkeit? Die Gesamtbelastbarkeit oder die des Hochtöners? RMS-, Musik- oder Peakbelastbarkeit? Eventuell ist auch der Verstärker/die Endstufe an der Leistungsgrenze gewesen? Fragen über Fragen.  Meine Einschätzung: Die Objektivität des Gehörts wurde überschätzt, ebenso wie die Tauglichkeit und Belastungsgrenzen der vorhandenen Komponenten -> einfach überfahren und schlussendlich zerstört. Wenn es sich nach Überlastung anhört, wird es das auch sein und damit läuft man generell Gefahr, Material zu zerstören. Greets, N-Dee
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Dave
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Verfasst: 13.03.2007 16:39 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Warum ich an dieser Ecke so neugierig bin, sind akustische Erlebnisse mit ner leicht angezerrten Gitarre über mehr oder weniger HiFi-Boxen.
Die Leistung der Box wurde sicher nicht überreizt, und dennoch bricht die HiFi-Box im Sound förmlich in sich zusammen. Ähnliches hab ich in Sachen Keyboard mitbekommen. Da haben sich die Hoch- und Mitteltöner ziemlich schnell verabschiedet, und das eben auch in Lautstärken, bei denen sie sicher noch fern ihrer Belastbarkeitsgrenzen waren.
Grundsätzlich falsches Vorgehen. Wenn Du die Belastbarkeit, Auslenkung oder was auch immer von zwei verschiedenen Boxen testen willst, solltest Du auch immer mit dem gleichen Signal da reingehen und zwar exakt mit dem gleichen - sprich eine Test-CD, desweiteren solltest Du dann eben auch bei beiden Testserien die gleiche (oder zumindestens eine vergleichbare) Endstufe anschließen. Einfach etwas mit der Gitarre oder dem Keyboard rumklimpern funktioniert da nicht. Gruß, Dave
_________________ Ich mache KEINEN Support per PN, ICQ, E-Mail oder TeleofnMeine Bibel-Community
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hifiblacky
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Verfasst: 13.03.2007 17:11 |
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| Anfänger |
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Registriert: 08.02.2007 23:01 Beiträge: 36 Wohnort: Talheim
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Hallo N-Dee
habe ein solches Phänomen im Keller (Proberaum) stehen. Die Boxen sind je mit 6 x 20er Tieftöner, 6 x 13er Mitteltöner und 2 x "PA"-Hochtönern bestückt.
Benutze diese Boxen speziell für Party-Beschallungen mit Konserve. Anfangs mit HiFi-Hochtönern bestückt, sind mir dauernd die HT's ausgefallen. Allerdings immer nur, wenn auch Micro mit im Einsatz war. Daher hab ich dann mal die HT's anders bestückt. Und nun halten sie. Klingen zwar nicht mehr so filigran, aber sie halten.
Die Tief- und Mitteltöner sind relative Wald-und-Wiesen Teile, die schon seit Jahren in den verschiedensten HiFiboxen eingesetzt werden.
Habe mit diesen Boxen schon einige (auch etwas größere) Beschallungen gemacht, und sie sicher schon oft genug ausgereizt. Kenne also die Grenzen und mögliche Lautstärken recht gut.
Nun gehe ich hin, laß mit (wirklich) recht geringer Lautstärke eine leicht angezerrte Gitarre drüber, und der Klang bricht deutlich hörbar in sich zusammen. Ohne den angezerrten Sound spielen die Boxen dann sogar recht gut auf. Mit akustik Gitarre klingen sie sogar ausgesprochen gut. Ähnlicher negativer Effekt ist auch bei Keyboard. nicht ganz so drastisch und deutlich, aber sehr gut hörbar.
Jegliche Form von Überlastung kann ich in diesem Fall absolut ausschließen, und dennoch sind diese Effekte da. Also muss es etwas geben, worin sich die Lautsprecher technisch von den PA-Vertretern unterscheiden. Und genau diesen Unterschied suche ich.
Gruß Blacky
_________________ HiFi-Freak, ex Drummer, gutes musikalisches Gehör und Feeling für Musik
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N-Dee
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Verfasst: 13.03.2007 17:19 |
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| Kistenschlepper |
Registriert: 11.08.2005 09:19 Beiträge: 99
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Ich schätze mal, der 'PA'-Hochtöner ist belastbarer bzw. hat mehr Wirkungsgrad (ohne Änderung der passivweiche ist wohl ersteres ausschlaggebend). Dein 'Testsignal' hat ja ein paar Eigenschaften, die dem Hochtöner etwas mehr abverlangen als die Wiedergabe von Konservenmusik. Ohne genaue Daten sind das aber nur Mutmaßungen. Ich würde Daves Ratschlag einfach mal umsetzen.
Greets, N-Dee
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