Unterschied zw. Filter und Equalizer - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 08.10.2009 18:33 
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Kistenschlepper

Registriert: 03.07.2009 16:07
Beiträge: 84
Hallo Fenderizer,

Also je kleiner der Gütefaktor ist,desto mehr Frequenzen filtert er heraus,da größere Bandbreite.
Das ist doch so richtig, oder?


Zuletzt geändert von Stefan287 am 08.10.2009 23:33, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 08.10.2009 23:30 
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Kistenschlepper

Registriert: 03.07.2009 16:07
Beiträge: 84
@ Fenderizer:Du hast geschrieben:

Herkömmliche (also auch analoge) EQs beeinflussen i.d.R. die Phase der sie durchlaufenden Signale. Ich denke, Muebli meint phasenlineare EQs. Diese verändern die Phase der sie durchlaufenden Signale eben nicht(!).

Ich meine ja nicht,was Muebli meint,sondern was man sich unter Phasenverschiebungen vereinfacht vorstellen kann?!
Also was das bedeutet.

Grüße


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BeitragVerfasst: 08.10.2009 23:47 
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Kistenschlepper

Registriert: 03.07.2009 16:07
Beiträge: 84
Stefan287 hat geschrieben:Hallo Fenderizer,

Also je kleiner der Gütefaktor ist,desto mehr Frequenzen filtert er heraus?


Ich meine natürlich je kleiner der Gütefaktor ist,desto weniger Frequenzen filtert er heraus,da größere Bandbreite und umgekehrt.
Das ist doch so richtig, oder?


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BeitragVerfasst: 09.10.2009 08:23 
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Profi-Mucker
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Registriert: 13.07.2007 09:17
Beiträge: 1800
Wohnort: Wien
Ne, du hattest schon recht zwinkernd

große Güte: schmalbandiges Filter, kleiner Q- Faktor
kleine Güte: breitbandiges Filter, großer Q-Faktor

Zu diesem Thema findest du auf Wiki ein ganzes Kapitel: http://de.wikipedia.org/wiki/Filter_(Elektronik)

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Ein System, sich selbst überlassen, geht immer Richtung größter Unordnung.

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BeitragVerfasst: 09.10.2009 08:26 
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Groovesau
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Registriert: 07.07.2004 08:11
Beiträge: 3036
Wohnort: Bad Cannstatt
Stefan287 hat geschrieben:Ich meine natürlich je kleiner der Gütefaktor ist,desto weniger Frequenzen filtert er heraus,da größere Bandbreite und umgekehrt.
Das ist doch so richtig, oder?
JA. Für hohe Gütefaktoren Q ergeben sich schmalbandige Bandfilter und umgekehrt. Vergleiche Wikipedia (klick), ist auch Dein Freund(!)
Stefan287 hat geschrieben:Ich meine ja nicht,was Muebli meint,sondern was man sich unter Phasenverschiebungen vereinfacht vorstellen kann?! Also was das bedeutet.
Auch hier ist Wikipedia (klick) wieder Dein Freund:
Wikipedia (klick) hat geschrieben:Phasenverschiebung ist ein Begriff der Physik. Zwei Sinusschwingungen sind gegeneinander phasenverschoben, wenn deren Periodenlängen zwar übereinstimmen, die Zeitpunkte ihrer Nulldurchgänge aber nicht.
Phasenverschiebungen können dort auftreten, wo Zeitglieder, Trägheiten oder Reaktanzen eine Rolle spielen, so vor allem in der Elektrotechnik, der Elektroakustik, der Akustik und in der Schwingungs-Mechanik.


Gruß - der Fenderizer

P.S: selber suchen / lesen macht schlau ... *hehehe*

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BeitragVerfasst: 09.10.2009 12:24 
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Kistenschlepper

Registriert: 03.07.2009 16:07
Beiträge: 84
@ Fenderizer:HAHA breit grinsend

Das habe ich auch schon gelesen.Nicht das ich das nicht machen würde.Ich habe mich gestern 7 Stunden damit beschäftigt und auf Wikipedia(meinem Freund zwinkernd ) und auch auf itwissen.info gelesen.Aber ich wollte eine Phasenverschiebung mal anhand eines Filters erklärt haben,wie man sich das bei einem nichtlinearen Filter vorstellen kann,weißt du?Was bei einem Filter bei einer Phasenverschiebung passiert und welches dann das erste Signal (Schwingung) ist (ich nehme mal an,das Originalsignal) und was die 2. Schwingung ist oder wodurch diese erzeugt wird.

Und:Was ist jetzt richtig.

große Güte: schmalbandiges Filter, kleiner Q- Faktor
kleine Güte: breitbandiges Filter, großer Q-Faktor

muss es nicht heißen:

große Güte:schmalbandiges Filter, großer Q- Faktor (da großer Filtergüte)
kleine Güte:breitbandiges Filter, kleiner Q-Faktor (da kleine Filtergüte)

Grüße


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BeitragVerfasst: 09.10.2009 16:46 
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Groovesau
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Registriert: 07.07.2004 08:11
Beiträge: 3036
Wohnort: Bad Cannstatt
Stefan287 hat geschrieben:muss es nicht heißen:
große Güte:schmalbandiges Filter, großer Q- Faktor (da großer Filtergüte)
kleine Güte:breitbandiges Filter, kleiner Q-Faktor (da kleine Filtergüte)
So stimmt es. Q-Faktor und Güte sind gleichbedeutend, vgl. - schon wieder - Wikipedia (klick).

Die Phasenverschiebung bekommst Du bei einem einzelnen Sinus-Signal wie in den theoret. Abbildungen IMHO nicht mit. Das Signal würde eben erst um eine gewisse Zeit später kommen.
Erst, wenn Du z.B. in einem Mix eines von zwei phasengleichen Signalen durch den EQ (= Filter, da klassische EQs i.d.R. mittels Filtern realisiert werden) schickst, wird die Verschiebung der Phase des EQ-ten Signals hörbar, wenn sich auf einmal typische Phaseneffekte mit dem nicht bearbeiteten Signal ergeben.

Anders ist das bei komplexen Signalen, die sich aus einem Frequenzgemisch zusammensetzen (bei Musik und deren Mischung also eher die Regel) und Filtern, die für verschiedene Frequenzen eine unterschiedliche Phasenverschiebung verursachen. Hier könn(t)en sich dann schon Grundton und Obertöne eines Instruments selbst ins Gehege kommen. Daher haben die meisten EQs auch einen eigenen 'Sound', sind also - wenn nicht gerade per Hardwire-Bypass deaktiviert - nicht linear, auch wenn gerade nicht übermäßig angehoben bzw. abgesenkt wird. Bei großen Anhebungen bzw. Absenkungen wird das i.d.R. noch schlechter, die Filter sind dann alles andere als linear.

Zum Schluß hier wieder der Hinweis auf linearphasige Filter, die sich (erst) mit Digitaltechnik realisieren lassen. Damit läßt sich die Signalamplitude für verschiedene Frequenzen beeinflussen, ohne daß dabei die Phase des Eingangssignals angetastet wird. Ein solcher EQ 'klingt' durch diese spezielle Eigenschaft aber wieder ganz anders als die gewohnten klassischen (nicht linearphasigen) EQs.

Gruß - der Fenderizer

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BeitragVerfasst: 09.10.2009 17:16 
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Kistenschlepper

Registriert: 03.07.2009 16:07
Beiträge: 84
Danke sehr Fenderizer,

das war doch mal ne Antwort.

Grüße


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BeitragVerfasst: 09.10.2009 17:42 
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Profi-Mucker
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Registriert: 13.07.2007 09:17
Beiträge: 1800
Wohnort: Wien
Ahhh....richtig! breit grinsend breit grinsend
Da kommt man gänzlich durcheinander *hehe*
(trotz Wiki)

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BeitragVerfasst: 10.10.2009 00:59 
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Kistenschlepper

Registriert: 03.07.2009 16:07
Beiträge: 84
@Muebli:

das sehe ich genauso,deshalb frage ich lieber einmal mehr als zu wenig.Denn mein Ziel ist es,verschiedene Sachen erklären zu können,nicht nur mir selber,auch anderen,vor allem beim Mischen.
Es ist zwar toll,wenn sich ein Mix toll anhört,aber ich persönlich bin nicht zufrieden damit,wenn ich nicht weiß,wie ich das hinbekommen habe,zumal ich dann beim nächsten Mix wieder dumm da stehe,weil ich nicht weiß,wie Effekte effizient eingesetzt werden.Man soll schon wissen was man tut,denke ich und die Tontechnik ist ein sehr komplexes Thema,auch wenn man nicht alles wissen kann.

Ciao


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