Wishbone hat geschrieben:Sinn machen würden m.E. dann wirklich 2 (oder mehr) physikalische Festplatten.
Auf der 1. das BS, die Programme (inkl. VSTis und Sequencer) und evt. die Sequencer-Projektdateien.
Auf der 2. die großen Sound-Libraries, die von der Platte gestreamed werden müssen...
... und von den Sequencer-Projektdateien müssen nicht die ganzen Audio-Spuren gestreamt werden - spätestens beim Mixdown? Wieso sollen die Sequencer-Projektdateien dann auf die System- und nicht die Daten-Partition?
Das Ganze Thema Partitionierung etc. war, wenn ich mich richtig entsinne, schon früher eine heiß gehandelte Diskussion. Etwas größere Partitionen dürften wohl weniger schnell fragmentiert sein und daher auch einen geringen Geschwindigkeitsvorteil bieten als eine Unzahl von klein(st)en Partitiönchen - ganz abgesehen vom Sprung des Schreib/Lesekopfs über die Partitionen beim zusammen sammeln der einzelnen verteilten Datenhäppchen.
Seitdem die Platten aber richtig schnell geworden sind, finde ich, daß es wohl eher eine
Frage des persönlichen Geschmacks geworden ist, ob und wie man ggfs. die Platten aufteilt.
Ich selbst versuche trotzdem, die Systempartition von irgendwelchen Anwendungsdaten möglichst frei zu halten - auch unter dem Aspekt, ein BackUp (image) auch nach mehr als z.B. einer Woche wieder einspielen zu können, ohne daß ich vorher die ganzen Anwendungsdaten umkopieren und nachher wieder an die richtige Stelle zurückspielen muß.
Dummerweise haben die meisten Anwendungen (Programme) Einträge in der Registry, so daß es sich i.d.R. nicht lohnt, diese auf einer separaten Programm-Partition o.Ä. zu installieren, weswegen die bei mir auf der Systempartition landen. Auch gehört der VSTplugins-Ordner wohl eher leider in letztere Kategorie ('mal ganz abgesehen von den Plugs, die zusätzlich noch die Registry bevölkern).
Gruß -
der Fenderizer