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Der Mensch lokalisiert Klangquellen durch Lautstärke und Zeitversatz von Signalen/Spuren. Üblicherweise sind Pop-Produktionen jedoch nur gepannt, arbeiten also über Laustärke.
Ein elegante Möglichkeit ist nun, mit dem Computer das aufgenommene Signal passend zu verzögern: Lässt man z.B: den linken Kanal etwas früher kommen, so wandert die Klangquelle automatisch nach links, bei gleicher Lautstärke.
In Wavelab könnte man dazu z.B: nur die linke Spur selektieren und am Beginn einige Samples wegschneiden. Bei etwa 0,5ms Versatz liegt ein Signal bereits im fast linken Lautsprecher. Eine zusätzliche leichte Abschwächung des rechten ist dennoch sinnvoll, gfs sogar der Einsatz eines Tiefpasses: So wird erreicht, daß das rechte Ohr den Klang real dumpfer wahrnimmt.
In einigen Fällen ist es auch günstig, dem Signal bereits VOR diesem Schritt etwas Raumklang hinzuzugeben.
_________________ Jürgen - Mobile Tonaufnahmen
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