Vom Marshall zum Modeling-Amp? - Thema anzeigen

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 Betreff des Beitrags: Vom Marshall zum Modeling-Amp?
BeitragVerfasst: 20.11.2005 13:26 
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gerade frisch dabei

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Hi!

Jahrelang habe ich ein Marshall Anniv. 6100 LM Top zusammen mit einer 4/12er-Box gespielt. War soundlich natürlich recht zufrieden, auch wenn ich mir manchmal einfach eine noch größere Soundpalette gewünscht hätte, da ich stilistisch von Blues bis NewMetal sehr offen bin. Jetzt ist die ganze Hütte weggeraucht und in der Kriegskasse herrscht Ebbe...

Liebäugele daher mit einem Modeling-Topteil, beispielsweise dem Line6-HD-Topteil (350 Euro). Soundspektrum und Qualität klingen (lesen) sich ja auch dem Papier recht vielversprechend. Dass da dann hinter mir keine Röhre hinter einem Marshall-Logo glüht, stört mich auch nicht so sehr. Meine Frage: Sind die Sounds wirklich amtlich??? D.h. zu 90 Prozent an den jeweiligen Originalen dran? Welche Schwächen sind euch bei Modeling-Amps bekannt? Und: Wenn ein Modeling-Top, welches? Oder doch lieber eine 2/12er Combo?

Wäre schön, wenn jemand kurz Zeit findet!
Gruß Jimi


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BeitragVerfasst: 20.11.2005 13:58 
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Beiträge: 303
Wohnort: ..auf der Suche nach einem neuen Sound...
Beim Recorden in den unteren Lautstärkeregionen ohne Zweifel eine feine Sache.

Wie Du schreibst, versucht man sich an die Originale anzunähern. Bei manchen Simulationen klappt es besser, bei den anderen weniger.

So ein Rectifiersound ist in meinen Augen sehr schlecht zu kopieren.

2x12 Combo ist meines Erachtens vollkommen ausreichend. Der Druck langt vollkommen.


LG Jogi


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BeitragVerfasst: 20.11.2005 15:35 
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Hi Jimi,
erstmal herzlich willkommen auf 2sound.de

Gegenfrage: Wofür genau willst Du den Amp benutzten?

Gruß, Dave

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BeitragVerfasst: 21.11.2005 01:02 
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gerade frisch dabei

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Natürlich eine berechtigte Frage nach dem "Was" - Ich versuche mal kurz zusammenzufassen:

Abteilung Attacke: Immer gut, ein klassisches Rockbrett zur Verfügung zu haben, auch moderne Rock-Fusionsounds (Incubus, Creed, Satriani), außerdem gerne Eignung für NewMetal mit leicht spacigen bzw. einfach unkonventionellen Sounds (hab ich mit dem Marshall nicht wirklich hingekriegt).

Abteilung Clean/Crunch: Will demnächst mal bisschen Stupid-Pop spielen mit Fender-Cleansounds, bin außerdem ein großer Blues-Fan und liebe den Hendrix/SRV-Stil und -Sound, außerdem Chili Peppers-Funk.

Wie ihr lest, doch ein gewisses Soundspektrum auf dem Wunschzettel. Mit dem 6100 ging einiges, an die Grenzen stieß ich irgendwann beim Cleansound und wirklich abgefahrenen NewMetal-Sachen. Spiele übrigens Ibanez Reb Beach Model-ist recht universal. Danke Euch schonmal für Tipps!

Gruß JP


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BeitragVerfasst: 21.11.2005 01:32 
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Beiträge: 303
Wohnort: ..auf der Suche nach einem neuen Sound...
Für mich der falsche Weg, die Flucht in Richtung Modeller zu suchen.

Ein guter Amp mit gutem Clean und guter Endstufensättigung sollte mit einem guten Bodentreter in die richtige Richtung gedrängt werden.


Gruß Jogi


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BeitragVerfasst: 21.11.2005 06:14 
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Spielst Du denn in sovielen Bands mit verschiedenen Styles? Wenn ja, kann sich der Modeller durchaus lohnen. Wenn nein, gebe ich Euch die dringende Empfehlung, Euch auf EINEN Stil zu beschränken. Sonst werdet Ihr nämlich nie Erfolg sehen.

Ansonsten siehe Posting von Jogi. Ein Gitarrist hat den SOund in den Fingern. Wenn man ZU viele Presets zu Verfügung hat, tendiert man oft dazu sich darauf zu verlassen, anstatt selber zu experimentieren.

Gruß, Dave

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BeitragVerfasst: 21.11.2005 08:23 
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gerade frisch dabei

Registriert: 20.11.2005 13:12
Beiträge: 4
Dank Euch für die Antworten! Natürlich spiele ich nicht in so vielen Bands Smile Will auch keinen "Erfolg" im klassischen Sinne mit Musik haben. Bin im Moment nur in Phase der Neuorientierung und stilistisch halt ziemlich offen. Da der Sound aus den Fingern kommt, habe ich gerade 4 Jahre selbstauferlegten Akustik-Blues in Duobesetzung hinter mir. War eine sehr gute Erfahrung . Ich denke, jetzt kann ich bei dem Thema mitreden Smile

Zum Modeling: Natürlich werde ich das in den nächsten Wochen mal antesten. Die Verlockung, ein universal einsetzbares Gerät zu einem unglaublichen Preis zu kriegen, ist einfach sehr groß. Bin gespannt auf den Sound und sage, wenn es euch interessiert, Bescheid, wie ich mich entschieden habe.

Gruß JP


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BeitragVerfasst: 21.11.2005 12:12 
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Registriert: 08.06.2005 21:18
Beiträge: 303
Wohnort: ..auf der Suche nach einem neuen Sound...
Das interessiert mich auf alle Fälle. Die Line 6 haben zum Teil Amp- als auch Speakersimulationen, die schon recht nahe an das Original ran kommen, andere widerum überhaupt nicht.


Gruß Jogi


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BeitragVerfasst: 21.11.2005 12:26 
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Beiträge: 146
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Schon mal an eine J-station mit PA Amp gedacht? Bei konzterten kannst du dann den Amp und die Box daheim lassen. Jeder Tontech wird sich über sowas freuen.

LiGr,
Tom


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BeitragVerfasst: 21.11.2005 14:55 
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Beiträge: 9153
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Also ich stehe selber auch auf dem Standpunkt, "entweder oder"...

Also entweder GANZ Modelling - dann ist ein Topteil und umsomehr eine Combo so überflüssig wie ein Kropf - oder wenn's denn unbedingt ein Topteil sein muss, dann bitte auch analog mit Röhre.
Einen Modelling-Amp zu verstärken um das ganze dann per Mike abzunehmen ist imo absolut sinnfrei. Dann braucht man auch keine Speaker-Simulation...

Gruß, Dave

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