Was ist wirklich dran am Mythos Ampeg - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 14.09.2006 17:42 
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Zuschauer

Registriert: 14.09.2006 17:29
Beiträge: 15
Hallo zusammen

Ich spiele Bass (Ibanez SG)in einer Coverband ( quer durch die Charts) und mein Basscombo ein HK ist nun einfach zu klein.
Jetzt erzählt mir einer immer ich muss einen Ampeg kaufen nur der hat den besten sound und nur der hat wert.

Ich hab jetzt schon stunden im Internet verbracht, brauche aber einfach noch von leuten die mit diesem Gerät erfahrung haben eine Meinung.

Da es preislich schon auch so eine sache ist.

Hat der "kleine" ampeg B1 RE mit einer billigeren 15''(zb HARLEY BENTON B115H) und einer 2#10'' (BEHRINGER BB 210) bass box einen wert oder lass ich da lieber gleich die Finger davon?

Danke für jeden hilfreichen Beitrag.

Grüßle seatfahrer

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Ampeg oder nicht Ampeg- das ist hier die Frage !


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BeitragVerfasst: 15.09.2006 09:05 
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Groovesau
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Beiträge: 3038
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seatfahrer hat geschrieben:Jetzt erzählt mir einer immer ich muss einen Ampeg kaufen nur der hat den besten sound und nur der hat wert.

Das ist Quatsch. Es gibt auch von anderen Herstellern brauchbares Equipment. Ampeg hat allerdings nicht von ungefähr seinen Ruf, so wie z.B. Fender oder der Roland JazzChorus bei E-Gitarren-Clean-Sounds ... wer diesen Sound mag, kauft sich früher oder später einfach auch das entsprechende Werkzeug.

seatfahrer hat geschrieben:Da es preislich schon auch so eine sache ist.

Wer schön sein will, muß leiden zwinkernd
Es stimmt, gute Geräte waren noch nie wirklich preisgünstig - die Meisten sind dann aber auch echte Arbeitstiere, die ohne zu Mucken brav ihren Dienst verrichten.

Einzige Alternative zu einem brauchbaren Verstärker wäre dann ein Modelling-Gerät à la Line6 (Bass)POD, das kann auch direkt an die P.A. (Mischpult) angeschlossen werden. Wenn Du das so machen willst, mußt Du Dich dann eben über Monitoring versorgen.

seatfahrer hat geschrieben:Hat der "kleine" ampeg B1 RE mit einer billigeren 15''(zb HARLEY BENTON B115H) und einer 2#10'' (BEHRINGER BB 210) bass box einen wert oder lass ich da lieber gleich die Finger davon?

Kenne jetzt nicht die Boxen, habe aber selber einen B1RE und konnte mit dem relativ kleinen Gerät aus einer alten Box schon ziemlich Druck herausholen Terminator
Es kommt natürlich auch darauf an, was Du erwartest, eine Höllen-Lautstärke à la Manowar kannst Du natürlich auch nicht erwarten - sowas grenzt IMHO aber auch schon an Selbstverstümmelung.
Für normal laute Proben oder Gigs sollte das Teil meines Erachtens schon langen.

Gruß - der Fenderizer

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BeitragVerfasst: 18.09.2006 19:09 
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Semi-professional

Registriert: 14.09.2004 19:07
Beiträge: 446
Wohnort: Leipzig
Thema: Was ist wirklich dran am Mythos Ampeg


Keine Ahnung - aber jeder will ihn haben ... breit grinsend

Spaß bei Seite:
Wenn von Ampeg da die Rede ist, ist da so richtig die Rede von der 8 x 10 Holzkiste und oben drauf nen SVT. Logo alles in Vollröhre. Also keine Zwitter oder andere Spar-Ampeg-Varianten.
Leider übersteigt solch eine Anlage schnell den Wert von dem Auto, in dem sie transportiert wird.
Ob sowas im kleinen Bereich Sinn macht, mag ich zu bezweifeln. Also kann das im kleinen Bereich auch jede andere Anlage sein, welche man irgendwie als persönlichen Hörspaß empfindet. Ab einer gewissen Liga greift natürlich dann die große Ampeg und am legendären Klang ist da auch was dran. Einfach mal zum Händler in der Nähe und ausprobieren, sofern der Händler sowas überhaupt dastehen hat Rolling Eyes .
2sound-Smilie

Gerald1


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BeitragVerfasst: 18.09.2006 19:35 
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Zuschauer

Registriert: 14.09.2006 17:29
Beiträge: 15
Hallo zusammen

Danke für die schnellen Antworten.

Ich denke da werd ich den B1 RE mal ausprobieren.
Braucht man eigentlich einen 9 Band Graphik EQ wenn man am Pult eine Parametrik in Mitten und Bässen hat? (dann bräuchte man den B2 RE)

Die Frage ist noch was für Boxen, sollte man da dranhängen?
Braucht man unbedingt eine 15'' Box wenn man den Bass mit DI und Mikrophon abnehmen will oder reichen da 4x10''?
kool
Außerdem haben doch fast alle Ampeg Tops einen DI out - soll man den nehmen oder lieber mit einer extra DI Box den Bass einmal line ins Pult fahren und einmal auf das Top aufsplitten?
geschockt

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BeitragVerfasst: 19.09.2006 09:01 
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Groovesau
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Registriert: 07.07.2004 08:11
Beiträge: 3038
Wohnort: Bad Cannstatt
seatfahrer hat geschrieben:Ich denke da werd ich den B1 RE mal ausprobieren.
Braucht man eigentlich einen 9 Band Graphik EQ wenn man am Pult eine Parametrik in Mitten und Bässen hat? (dann bräuchte man den B2 RE)

das kommt IMHO darauf an, ob Du einen guten Sound auf der Bühne haben willst ... und ob Du dazu einen 9 Band Graphik bzw. param. EQ benötigst.

seatfahrer hat geschrieben:Die Frage ist noch was für Boxen, sollte man da dranhängen?
Braucht man unbedingt eine 15'' Box wenn man den Bass mit DI und Mikrophon abnehmen will oder reichen da 4x10''?

Ist auch eine Frage des Geschmacks. 4x10" haben jeweils kleinere Membrane und "reagieren" daher etwas schneller als die große (und daher schwerere = trägere) Membran des 15"ers. Das hat Einfluss auf den Sound (ebenso wie der benutzte Bass und Amp).
Erst die richtige Zusammenstellung bringt ggfs. genau den Sound, der Dir vorschwebt.
Ich würde mich aber eher entweder auf die Abnahme per Mikro oder DI beschränken. Wenn Du DI einen guten Sound auf die P.A. bekommst, benötigst Du nicht unbedingt noch die Mikro-Abnahme.

seatfahrer hat geschrieben:Außerdem haben doch fast alle Ampeg Tops einen DI out - soll man den nehmen oder lieber mit einer extra DI Box den Bass einmal line ins Pult fahren und einmal auf das Top aufsplitten?

ich würde den DI-Ausgang im Top nehmen - ist ja schließlich dafür da. Wenn Du vor dem Amp splittest, hast Du ja den Sound der Vorstufe nicht mit im Signal. Das wäre natürlich eine Sound-Alternative, dazu benötigst Du natürlich noch eine externe DI-Box/Splitter.

Gruß - der Fenderizer

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BeitragVerfasst: 29.09.2006 16:51 
seatfahrer hat geschrieben:Die Frage ist noch was für Boxen, sollte man da dranhängen?
Braucht man unbedingt eine 15'' Box wenn man den Bass mit DI und Mikrophon abnehmen will oder reichen da 4x10''?


Meist wird eine 4x10 als kleine Universal-Bassbox vorgezogen. Das ist nicht zu groß, nicht zu teuer und stellt die meisten Bassisten zufrieden. 15 ist halt trägeres Brummeln.

seatfahrer hat geschrieben:Außerdem haben doch fast alle Ampeg Tops einen DI out - soll man den nehmen oder lieber mit einer extra DI Box den Bass einmal line ins Pult fahren und einmal auf das Top aufsplitten?


Der SVT hat kein DI-Out. Nie vergessen den PAD an der DI auf -40 zu stellen, sonst isse hin (haben sich angeblich auskennende Bandtechniker bei mir schon gebracht).
Bei gutem Amp mit guter Box ist Mikroabnahme fein.
Sonst stehe ich mehr auf Abnahme per Active-DI direkt hinterm Bass (setzt aber einen Basspreamp oder mindestens einen gescheiten Comp am Pult voraus).
Bei direct und mic gleichzeitig: auf die Laufzeitkorrektur achten.


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BeitragVerfasst: 09.10.2006 21:35 
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Zuschauer

Registriert: 14.09.2006 17:29
Beiträge: 15
Hallo Detlef

danke für die Tipps, wie kann ich das mit der Laufzeitkorrektur "beachten"?
Ist der Sound von DI schneller im Pult wie aus dem Mikro oder verstehe ich da was falsch? Vor allem was kann ich dagegen tun?

Danke Grüßle seatfahrer

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BeitragVerfasst: 09.10.2006 22:43 
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Der SVT hat kein DI-Out. Nie vergessen den PAD an der DI auf -40 zu stellen, sonst isse hin (haben sich angeblich auskennende Bandtechniker bei mir schon gebracht).


das kommt ganz auf den svt an. die neuen 19" drecksteile haben sowas durchaus. und ihr habt nicht ernsthaft eine arme kleine di an den lautsprecherausgang gehängt???

Sonst stehe ich mehr auf Abnahme per Active-DI direkt hinterm Bass (setzt aber einen Basspreamp oder mindestens einen gescheiten Comp am Pult voraus).


das wäre der "normale weg, wenn die sache am anfang steht. das es dafür einen pre amp am pult braucht ist ein gerücht. kompressor dagegen ist immer sinnvoll.

Bei direct und mic gleichzeitig: auf die Laufzeitkorrektur achten.


da bin ich aber gespannt, wie das funktioniert. mach mal einen vorschlag für ein xl 200.
wer sowas hört, kann auch mit gras reden;-)


ansonsten wäre mein set up di hinter dem bass und mikro vor der box. einmal um den ampsound mit einzufangen und zum anderen effekte zumischen zu können, falls sowas benutzt wird. in akustisch schwierigen situationen kann ich so entscheiden, wieviel effekt geht ohne den "gesunden" basssound zu vermatschen.

in erwartung der laufzeitkorrektur

gruß
oli

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BeitragVerfasst: 10.10.2006 08:05 
Moin Oli!
monithor hat geschrieben:und ihr habt nicht ernsthaft eine arme kleine di an den lautsprecherausgang gehängt???

Doch. Mit -40dB PAD macht die das recht ordentlich.

monithor hat geschrieben:das wäre der "normale weg, wenn die sache am anfang steht. das es dafür einen pre amp am pult braucht ist ein gerücht. kompressor dagegen ist immer sinnvoll.

Man muß natürlich keinen Preamp haben. Ich benutze aber gelegentlich den Rocktron Probass und ein geschätztes Forumsmitglied hier hat z.B. den SVT-Preamp im Rack. Ansonsten tut es bei mir meist ein dbx163 oder 166.

monithor hat geschrieben:da bin ich aber gespannt, wie das funktioniert. mach mal einen vorschlag für ein xl 200 wer sowas hört, kann auch mit gras reden;-)

Klar: Dont fix it, if it aint broken. Wenn kein Problem zu hören ist besteht auch kein Handlungsbedarf. Rauszukriegen ist es leicht: Wenn Mic- und DI-Kanal einzeln gut klingen und zusammen nicht mehr, kann dies auf ein Laufzeitproblem hindeuten.
Wer mit dem Gras redet kann dann bei einem analogem Tisch ein Linedelay in den DI-Kanal mit einschleifen. Bei digital eh kein Prob.

monithor hat geschrieben:ansonsten wäre mein set up di hinter dem bass und mikro vor der box. einmal um den ampsound mit einzufangen und zum anderen effekte zumischen zu können, falls sowas benutzt wird. in akustisch schwierigen situationen kann ich so entscheiden, wieviel effekt geht ohne den "gesunden" basssound zu vermatschen.

Genau. So wird es auch meist gemacht.

Liebe Grüße

Detlef


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BeitragVerfasst: 10.10.2006 09:56 
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Semi-professional

Registriert: 22.02.2006 00:07
Beiträge: 314
Wohnort: Delmenhorst (manchmal)
also erstens finde ich das ganze ein wenig "over", und zweitens bin ich dagenen, signale mit zuvielen inserts hinzurichten.
und drittens würde ich bei solchen problemen eher auf phasenlage tippen. denn mal ehrlich, wieviel verzögerung kann bei einem mikroabstand von vielleicht 5 cm zum speaker entstehen?

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