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BeitragVerfasst: 31.01.2004 22:16 
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Beiträge: 104
Also, ich studiere seit diesem Semester Schulmusik in Rostock, fühl mich aber eher im Jazz zu Hause. Bin übrigens immer auf der Suche nach Musikern für diverse Projekte.


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BeitragVerfasst: 07.02.2004 01:48 
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Profi-Mucker
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Original geschrieben von christiane
... irgendwas studieren. Am liebsten etwas mit Musik oder Medien. ... Wer hat 'ne Idee?


Sowas studieren derzeit recht viele oder wollen es zumindest. Hier ist mein Kommentar zu finden. Soll nicht aber entmutigend sein.

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Jürgen - Mobile Tonaufnahmen


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BeitragVerfasst: 07.02.2004 13:14 
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Trusted Junior

Registriert: 31.01.2004 22:11
Beiträge: 104
@Christiane
Versuche es doch mit Schulmusik und als zweites Fach vielleicht Germanistik. Aber da du in deinem Profil auch Geschichte als Interesse angegben hast, könntest du auch das als Fach wählen (dann hättest du genau meine Fächerkombination), musst allerdings ein Latinum machen.


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BeitragVerfasst: 09.02.2004 03:31 
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Profi-Mucker
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Registriert: 07.12.2001 16:54
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Wohnort: Raum Frankfurt
Was ich einfach sagen will, ist, dass sich Viele eine falsche Vorstellung machen. Sowohl von den Inhalten der Ton- und Medienberufe, als auch bezüglich des Bedarfes: Soviele Mediengestalter werden einfach nicht gebraucht- trotzdem meint jeder, dem das Umgehen mit Musik, Grafik und dem Computer Spass bereitet, auch etwas beruflich damit machen zu können.

So ein klein wenig hängt es aber auch an den Informationstagen, die die Industrie manchmal abhält: Sieht man sich z.B. die großkotzige Campagne der Siemens/Infineon an, so bekomme ich die Krise: Die haben ein eigenes Multimediabegegnungshaus eröffnet mit allem Pipapo, bunten Videowalls und etlichem Schnickschnack mehr. Ich frage mich aber, wen die da anlocken wollen? Siemens entlässt derzeit massenhaft Leute und will sich auch mit den Topjobs ins Ausland verziehen. Selbst Ingenieure werden abgebaut. Ich fürchte, daß der Alltag der Siemens-Azubis eher grau aussieht.

Und hier greift der zweite Teilsatz: Viele Schulabgänger (auch Abiturienten) haben es nicht mehr so mit der deutschen Sprache. Auch mathematisch-technisches Grundwissen ist oft mau. Genau das aber wird viel eher gebraucht, als Computergrafikmalerei, Webseiten basteln und SMS-Verschicken- zumindest wird seitens der Personalchefs auf ersteres geschaut.

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Jürgen - Mobile Tonaufnahmen


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BeitragVerfasst: 09.02.2004 12:29 
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Trusted Junior
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Registriert: 24.06.2003 15:39
Beiträge: 205
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Um es mal kurz zu sagen, es sieht überall mau aus. Egal ob man studieren oder eine Lehre machen möchte (wenn man überhaupt eine bekommt)

Das Motto muss im Moment sein, mit Gewalt geht alles oder wenn ein Hammer nicht reicht, nimm einfach einen grösseren.

Ich will damit sagen das man, an das was man machen will, glauben und davon überzeugt sein muss das es das Richtige ist.

In der heutigen Zeit zählen weder Studium noch irgendwelche Titel usw. Heute zählt nur noch wer sich durchschlagen kann und bereit ist hier und da auch mal ein Opfer zu bringen und natürlich auch Talent hat.

Mit durchschlagen meine ich, einfach dem Kunden zu sagen und auch zu beweisen, das man besser ist als die Konkurrenz und mit Opfern, das man auch viele Projekte man umsonst annehmen muss, da erst die nachfolgenden Projekte. Ich rede natürlich im Moment nur von Selbständigkeit.

Ich will dich damit eigentlich nur ermutigen, denn es klappt wenn man will. Ich bin zwar grade mal am "Ende" der Anfangsphase", soll heissen das es immer weiter nach vorne geht, aber ich konnte schon genug Erfolge erzielen und habe mich auch spasseshalber bei einer der bekannteren Computer-Spieleschmieden beworben und nach ein paar Tagen hatte ich eine Zusage von ihnen. Ich wollte den Job aber nicht annehmen, da ich dafür nach Österreich hätte ziehen müssen...

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BeitragVerfasst: 09.02.2004 14:25 
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Profi-Mucker
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Registriert: 07.12.2001 16:54
Beiträge: 1702
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Das mit Österreich hätte ich gemacht! Ich spare mir nun die Vermutung, warum Du nicht in dieses wunderbare, von lieben Menschen bewohnte Land ziehen wolltest. breit grinsend Aber wäre denn nicht HOMEOFFICE machbar gewesen? Gerade als Selbständiger/Freelancer oder auch angestellter Komponist geht das doch noch am ehesten. Eine andere Blickrichtung wäre ein Zeitmodell: 3Monate dort, drei wieder hier, etc. Wenn Du lange genug im Jahr im Ausland bist, ist das steuerlich sehr interessant.

"In der heutigen Zeit zählen weder Studium noch irgendwelche Titel usw."

Stimmt nicht. Die meisten höheren Posten werden gezielt an Akademiker vergeben- z.T. zurecht- z.T. auch einfach aus Repräsentationsgründen. In allen Firmen, in denen ich bisher tätig war ist das definitiv so. Mit Dr. gleich eine Etage höher, ohne Dipl.-Ing bist Schuhputzer. Ziemlich unabhängig von dem, was Du so kannst. Das gilt in der Industrie und auch im Mediengewerbe. Sieh Dir mal an, wer beim Fernsehen das Sagen hat.

"Heute zählt nur noch wer sich durchschlagen kann"
Da stimme ich schon zu, wenngleich man das immer schon können musste, als Selbständiger zumindest.

"... und natürlich auch Talent hat."
Wenn das mal so wäre, daß diejenigen nach vorne kommen, die Talent haben. Bohlen, Küblböck, Alexander ... haben die Talent? Sad

_________________
Jürgen - Mobile Tonaufnahmen


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BeitragVerfasst: 09.02.2004 22:08 
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Zuschauer

Registriert: 06.01.2004 20:40
Beiträge: 20
Wohnort: im Taunus
Original geschrieben von engineer

"... und natürlich auch Talent hat."
Wenn das mal so wäre, daß diejenigen nach vorne kommen, die Talent haben. Bohlen, Küblböck, Alexander ... haben die Talent? Sad


Kommt drauf an, zumindest beim Bohlen Dieter ...
Musikalisch gesehen hast Du wohl recht...
Aber wie man mit "Musik" Geld verdient, weiß wohl kaum jemand besser als der Dieder...

_________________
Ciao Mathias


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BeitragVerfasst: 09.02.2004 22:54 
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Trusted Junior
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Registriert: 24.06.2003 15:39
Beiträge: 205
Wohnort: Munich
mit talent meinte ich eher nicht die richtung bohlen. mir ging es da eher um sounddesigner, klassische musiker, tonmänner usw.

ja muss ich zustimmen, die jungens und mädels aus dem hause bohlen, haben wohl weder talent noch irgendetwas anderes, aber man muss sagen: es reicht den "easy listenern" da draussen...

die kommen abends von der arbeit heim um wollen mal eben "free like the wind" oder irgendwelche remakes von alten schinken hören. denen gehts nicht um komplexe terzsprünge und wundervolle streicherarrangements, oder progressive rock oder klassik melodien die, wenn man sie entschüsselt, das alphabet rückwärts oder ein vanillekuchenrezept ergeben usw.

da zählt eher der ohrwurm und der einfache text, oder so wie es jeder doofe deutsche direkt vom deutschen ins englische übersetzen würde. ich hab da noch irgendwie diese zeile im kopf: he is free like the wind blablabla...and he is fighting for the owner to be freeeee O_o ...alles klar!

@engineer: gegen österreich hab ich prinzipiell nix breit grinsend, aber das problem war eben nur "inhouse" angebot. ich habe mich einfach beworben um, sagen wir mal, mich zu testen, ob ich dem gewachsen wäre, bzw ob die das gutfinden was ich mache und es hat wohl funktioniert, aber ich hab keine lust wieder 450km zu fahren um meine freundin zu sehen, nur diesmal in die andere richtung zwinkernd
jetz bin ich erstmal in münchen und bleib da auch breit grinsend

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