Was würdest du gern im Gottesdienst für Musik hören - Thema anzeigen

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Was würdest du gern im Gottesdienst für Musik hören?
Orgelkantaten und "altbewährtes" 21%  21%  [ 8 ]
Gospels und Spirituals 11%  11%  [ 4 ]
Rock`n Roll 32%  32%  [ 12 ]
Schlager mit christlichen Texten 0%  0%  [ 0 ]
West coast dixi 0%  0%  [ 0 ]
Country mit christlichen Texten 8%  8%  [ 3 ]
Anbetung mit Piano und Lead Vocal 11%  11%  [ 4 ]
Sprechgesänge a la Gregorianer 0%  0%  [ 0 ]
A Capella 0%  0%  [ 0 ]
nur die Predigt.. 3%  3%  [ 1 ]
Lobpreis á la Brian Doerksen 16%  16%  [ 6 ]
Abstimmungen insgesamt : 38
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BeitragVerfasst: 13.12.2005 13:49 
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ich bin ja auch nur in der messe, wenn ich auch dort spiele zwinkernd oder wenns a jugendmesse is (die sind bei uns alles andere als langweilig, uur geil!)
oder wenn a funfaktor dabei is (zB Militärmesse) +gg+
breit grinsend


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BeitragVerfasst: 13.12.2005 18:55 
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Metal-Messe? wär ja echt ma urgeil! breit grinsend Da müssen der Pfarrer und die Gemeinde alle mal nen Kurs in Growling besuchen breit grinsend


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BeitragVerfasst: 13.12.2005 19:20 
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ja... da gibts angeblich so eine technik, ohne sich die stimmbänder zu ruinieren... kennt die hier jemand? (ich werd das nochmal in einem anderen thread posten *g*, also aufd die frage hier nicht antworten)
*edit...* so der thread ist erstellt kool http://www.2sound.de/musiker-forum/grow ... html#19287 */edit*


hmmm... ich dachte auch an schöne bzw harmonische stimmen a la zB nightwish zwinkernd


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BeitragVerfasst: 13.12.2005 19:46 
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na gut, die nightwish-stimmen könnte man auch einbauen. aber der pfarrer zumindest müsste gut growlen können


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BeitragVerfasst: 13.12.2005 20:08 
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stimmt +g+


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BeitragVerfasst: 14.12.2005 13:01 
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Leute, seid so lieb und macht für extra Themen eigene Threads auf. Danke. Für Gesangstechnik haben wir ein eigenes Forum.

Ansonsten bitte hier back to topic.

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BeitragVerfasst: 14.12.2005 13:03 
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Dave hat geschrieben:Leute, seid so lieb und macht für extra Themen eigene Threads auf. Danke. Für Gesangstechnik haben wir ein eigenes Forum.

Ansonsten bitte hier back to topic.


neuer thread is schon erstellt Smile


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BeitragVerfasst: 26.12.2005 13:13 
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gerade frisch dabei

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Beiträge: 6
In unserer evangelischen Gemeinde, die ich sehr schätze, läuft das unterschiedlich ab. Wir haben den gewöhnlichen Sonntagsgottesdienst, aber auch einen speziellen Jugendgottesdienst, der ein Teil der Jugendarbeit der Gemeinde darstellt. Im Sonntagsgottesdienst werden die Lobpreislieder hauptsächlich mit akustischen Gitarren und einem Piano (Manchmal auch noch ein Bass und das Schlagzeug, dann aber nur sehr sanft^^) gespielt. Es handelt sich dann auch nur um deutsche Lobpreislieder. Das ganze orientiert sich also etwas mehr an der älteren Generation.

Im You//th Gottesdienst, der leider nur einmal im Monat stattfindet, werden hingegen auch viele englischsprachige Worship Lieder gesungen. Gespielt werden diese dann mit E-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug und Piano oder e-Piano. Dort ist dann hauptsächlich die Altersgruppe von 14-30 vertreten.

Bei beiden Gottesdientsten wird auf Liederhefte/Blätter verzichtet und stattdessen der Liedtext per Beamer an eine große Leinwand projeziert. Hinten haben wir immer ein 4-6 köpfiges Technikteam, welches Licht und Soundeinstellungen regelt. Vorallem beim You//th.

Ich persönlich finde, wie eigentlich zu erwarten, den Jugendgottesdienst besser. Die Musik spricht mich einfach mehr an und ich merke es selbst einfach dadurch, das ich dort besser mitsingen kann.

Ich würde also nicht sagen, das Orgel unbedingt in den Gottesdienst gehört und eine E-Gitarre dort absolut nichts zu suchen hat. Jeder sollte Gott auf seine Weise anbeten, denn das ist das was zählt.


Für alle die es interessiert hier mal ein paar Links:

www.feiertjesus.de <---- Die Liederbücher, aus denen ein Großteil unserer Worship Lieder stammt

www.chrischona-gemeinde-butzbach.de <---- Homepage unserer Gemeinde

www.you-th.de <---- Homepage der Jugendarbeit/Jugendgottesdienstes


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BeitragVerfasst: 11.03.2006 13:41 
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gerade frisch dabei

Registriert: 22.03.2005 20:55
Beiträge: 6
Wohnort: Offenbach
Das ist ein extrem umfangreich beantwortbares Thema: Ich möchte mal versuchen, meine Meinung möglichst auf den Punkt zu bringen: Kirchenmusik ist weder eine Wissenschaft, noch ein klar zu fassender Begriff.
Ich habe in meiner Ausbildung nter anderem das Fach Gregorianischer Choral gahabt. Ich habe es die ersten Wochen gehasst wie die Pest, aber irgendwann habe ich herausgefunden, dass das eigentlich verdammt ausdrucksstarke Musik ist (es ist nämlich längst nicht das, was man gemeinhin damit verbindet). Ich würde allerdings nie versuchen in einem Gottesdienst einen gregorianischen Choral vorzutragen, es sei denn ich würde das vorher lange ankündigen. Nebenbei bin ich ein großer Fan von der Orgelmusik Jean Langlais'. Ich habe einmal ein Stück von ihm gespielt und wurde hinterher zum Pfarrer zitiert und aufgefordert, dies in Zukunft zu unterlassen. Dann habe ich zu einem Weihnachtsgottesdienst "Engel auf den Feldern singen" in einer eigenen Dixieland-Version auf dem Klavier gespielt. Es waren Theologie-Professoren und studierte Theologen bei diesem Gottesdienst anwesend und ich erntete großen Zuspruch dafür, dass ich auch andere Musik in den Gottesdienst einbrächte.
Was ich damit sagen will ist folgendes: Man steht als Kirchenmusiker verdammt noch mal im Dienst der Gemeinde und nicht im eigenen Interesse. Man muss herausfinden, was die Gemeinde will und sich danach richten (ganz abgesehen davon finde ich die Orgel ein unglaublich faszinierendes Instrument und die dazugehörigen Werke halte ich zumeist für die hohe Kunst der musik (es gibt Ausnahmen)).

Zu der Diskussion, ob die Kirchenmusik, wie man sie gemeinhin versteht veraltet ist möchte ich folgendes sagen: Selbst wenn es den Anschein haben mag, dass (gerade die katholische) Kirche etwas zu konservativ in solchen Belangen ist, muss man sich doch überlegen, ob dies nicht genau das richtige ist in einer Zeit, in der Altbewährtes ohne einen einzigen Gedanken gegen neues ausgetauscht wird und in der Erfahrung als solche kaum mehr zählt. Ich persönlich freue mich, wenn ich in einen Gottesdienst gehe und eine gut gespielte dorische Toccata von Bach zum Postludium höre. Das hat nichts damit zu tun, ob ich konservativ bin oder nicht, sondern dass ich dieses Werk einfach für ein sehr gelungenes Orgelstück halte (ich freue mich genauso, wenn eine Band ein Stück gut interpretiert - es muss halt passen).

Ich hoffe ich habe jetzt niemanden vor den Kopf gestoßen.

Gruß,
Andreas


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BeitragVerfasst: 09.06.2010 21:37 
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Beiträge: 577
Wohnort: Wieselburg (Niederösterreich)
Habe jetzt alle Beiträge durchgelesen und muss sie erst verdauen.
Als Chor- und Orchesterleiter habe ich fallweise mit meinen Ensembles auch Gottesdienste gestaltet, und das wurde von den Besuchern des Gottesdienstes im allgemeinen als besonders festlich und feierlich erlebt, auch vielleicht, weil das nicht alltäglich ist.
Freilich habe ich auch schon neuere Messkompositionen für Chor mit ePiano oder einer kleinen Band aufgeführt, wobei dies für eher traditionelle Chorsänger oft eine große Herausforderung darstellte (Jazzharmonik, schwierige Rhythmik).
Seit neuestem betreue ich auch einzelne Projekte mit dem Kirchenchor (Weihnachten, Ostern). Zu Ostern 2010 führten wir Teile einer wenig bekannten klassischen Messe mit Solo, Chor und Streichorchester auf. Großen Wert lege ich persönlich darauf, kein "Konzert" zu machen, sodass auch die Gemeinde ausreichend Gelegenheit hat, sich musikalisch einzubringen.
Zu Weihnachten wähle ich unterschiedliches Liedgut (alte Meister, neuere liturgische Lieder und Gesänge), wobei die Strophen, wenn das tonartlich möglich ist, abwechselnd auf Gemeindegesang (mit Orgel) und Chor (Orgelpositiv oder ePiano) aufgeteilt werden. Ich versuche behutsam, Lieder aus dem "Gotteslob" in eine harmonisch und rhythmisch "modernere" Chorfassung mit ePiano zu bringen. Leider sind viele der Liedtexte sprachlich sehr veraltet.
Für mich hat fast jede Musik in der Kirche Platz, wenn sie den Intentionen eines Gottesdienstes entspricht.


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