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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Dave
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Verfasst: 03.11.2005 11:31 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Mir reicht da eigentlich ganz normale Lobpreismucke wie bei uns in der Gemeinde...
_________________ Ich mache KEINEN Support per PN, ICQ, E-Mail oder TeleofnMeine Bibel-Community
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Manuela
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Verfasst: 03.11.2005 14:30 |
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| Meister der Töne |
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Registriert: 05.01.2005 15:49 Beiträge: 2217 Wohnort: FOH
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da ich der Ansicht bin daß auch die Musik eine tragende Rolle bei der Entscheidung spielt, hinzugehen oder lieber nicht - diese Umfrage. Ich bin mir ziemlich sicher daß Punkt 1 (default) hoch verlieren wird.
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Eike
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Verfasst: 03.11.2005 16:20 |
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| Moderator |
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Registriert: 04.07.2005 09:59 Beiträge: 428 Wohnort: Unterlüß (LK Celle)
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Manuela hat geschrieben:da ich der Ansicht bin daß auch die Musik eine tragende Rolle bei der Entscheidung spielt, hinzugehen oder lieber nicht - diese Umfrage. Ich bin mir ziemlich sicher daß Punkt 1 (default) hoch verlieren wird.
Hallo Manuela, zuerst einmal zur Umfrage - ich könnte alles (ja auch Punkt 1) ankreuzen, da ich der Auffassung bin, dass (um mit dem Prediger zu sprechen) alles seine Zeit hat. An der Formulierung deiner Frage stört mich ein wenig, dass sie lautet "was möchtest du gerne hören?" Gottesdienst ist kein Konzert - ich denke das siehst du ähnlich. Musik hat dort eine Funktion, die weit über das Zuhören hinaus geht. Ich denke da wirst du mir recht geben. Ich könnte jetzt das Erklären, Beschreiben losgehen lassen. Da ich aber in der Vorbereitung zu einem Gospelworkshop stecke (morgen gehts los - etwa 60 Leute haben sich bereits angemeldet  , schaffe ich das aus Zeitgründen nicht - vielleicht später. Aber eines möchte ich doch an dieser Stelle deutlich werden lassen - die Gemeinde bestimmt die Musik ! (Zumindest wenn man keinen egozentrischen Kirchenmusiker oder Pastor vor Ort hat). Ich höre immer wieder, "naja, wenn da nicht immer so langweilige Musik wäre, würde ich ja kommen." Vergiss es ! Sie kommen trotzdem nicht - wir haben es auf unterschiedlichsten Wegen probiert - plötzlich gibt es noch tausend andere Gründe ! Wenn die Sonntags-Gemeinde anders stukturiert wäre als sie bei uns ist(und in vielen anderen Kirchen auch), dann könnte man auch an der musikalischen Gestaltung arbeiten. Umgekehrt aber kann ich die tatsächlich kommenden nicht ständig mit dem Musikstil konfrontieren, mit dem sie selber gar nichts anfangen können. Nach dem Motto "so jetzt kommt die Musik für die Zuhausgebliebenen - vielleicht kommt ja mal einer von denen vorbei!" Und davon ab, möchte ich die alten Lieder auch nicht völlig missen. Es gibt wirklich fantastische Lieder darunter. Nicht das wir uns falsch verstehen - auch wir haben mittlerweile viel Liedgut eingeführt, welches man in seiner Art als modern bezeichnen kann, aber damit muss man trotzdem sehr sensibel umgehen. Auf jeden Fall möchte ich mich doch stark dem Eindruck verwehren, als wäre Gottesdienst eine Show, die dem Zuhörer gerecht werden muss. Und wie gesagt, glaube ich auch nicht, dass du das gemeint hast. Liebe Grüße, Eike
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Manuela
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Verfasst: 03.11.2005 16:35 |
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| Meister der Töne |
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Registriert: 05.01.2005 15:49 Beiträge: 2217 Wohnort: FOH
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auf genau den Beitrag hab ich gewartet, es sollte auch etwas provokativ rüberkommen Es gibt keine Zeile in der Bibel die besagt man soll den Godi mit schrecklichen Fugen zuorgeln. Vielmehr ist es so daß die Orgel damals das mächtigste Instrument überhaupt war und teils auch heute noch ist - von daher war ihr Einsatz eine logische Begebenheit. Doch mit den vielen Jahren ändert sich unsere Welt, und mit ihr auch die Musik. Musik hatte schon immer ein Zuhause, man kann auch heute regelrechte Musik-Geografie machen. Aus genau diesem Grunde kam auch meine Umfrage. Welche Musik ist hier zuhause? Man lobt Gott doch stets mit dem was man selbst als wunderschön empfindet. Also interpretier es so : was ist das? Dixi ist imho auch eine Musikart die dazu verwendet wird, es kommt eben drauf an wo, genau wie Gospels auch. Hier kann man einen deutlichen Unterschied rausarbeiten zwischen der Traditionellen Kirche, die sich schon immer gegen Erneuerung gewehrt hat, und den freien Gemeinden die den schönen neuen Dingen oft sehr offen gegenüberstehen. Ich finde die trafitionelle Kirche ist in ihrer Erneuerung schon längst überfällig, das äußert sich auch total in ihrer Musik.
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Eike
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Verfasst: 03.11.2005 17:06 |
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| Moderator |
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Registriert: 04.07.2005 09:59 Beiträge: 428 Wohnort: Unterlüß (LK Celle)
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Manuela hat geschrieben:auf genau den Beitrag hab ich gewartet, es sollte auch etwas provokativ rüberkommen  Das ist dir gelungen  Es gibt keine Zeile in der Bibel die besagt man soll den Godi mit schrecklichen Fugen zuorgeln.
Stimmt - ich werde veranlassen, dass wir nur noch Pauken, Trompeten etc. zulassen. Also echt, ich weiß nicht, was der Hinweis auf die Bibel soll. Und ich bin ehrlich - es verletzt mich persönlich sehr, was du hier schreibst. Neben aller geliebter Gospel, Worship etc - Musik, liebe ich die traditionelle Orgelmusik sehr. Ich finde die trafitionelle Kirche ist in ihrer Erneuerung schon längst überfällig, das äußert sich auch total in ihrer Musik.
Ich komme aus der traditionellen Kirche (das meine ich wertfrei), aber du baust hier ein Bild auf, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob das tatsächlich der Realität entspricht. Ich habe zahlreiche Gottesdienste in den unterschiedlichsten Gemeinde mitgemacht (ca.30). Dabei waren höchstens 2, die diesem Bild entsprechen. Die Kirche wandelt sich schon lange (auch wenn es zugegeben - und zum Glück - nicht Ruckizucki geht). Aber das Bild in den Köpfen der Menschen bleibt bekanntlich noch viel länger. Wir haben hier vor Ort (2500 Gemeindemitglieder) und unsere Gottesdienste werden durch 4 Gospelgruppen und meine Liedermacherarbeit immer auch mit musikalischer Abwechslung gestaltet. Trotzdem kommen dadurch im Schnitt nicht mehr Leute in die Kirche. Ich sag es nochmal - ich (wir) machen Musik 1. für Gott und 2. für die Leute, die zum Gottesdienst kommen. Liebe Grüße, Eike
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joeni
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Verfasst: 03.11.2005 18:05 |
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| Trusted Junior |
Registriert: 30.03.2005 23:57 Beiträge: 223 Wohnort: Bei Basel CH
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hmm, echt schwierige Frage... Ich mag alle Musik, die nicht auf Synthesizern basiert, sondern mit echten Instrumenten gespielt wird... also ein Bereich der christlichen Musik, der sich von mittelalterlicher Musik, nein, eigentlich schon von reiner Harfenmusik, über Country (da würde der Dixie dazuzählen, ist ja vom Stil her relativ ähnlich), über Rock'n'Roll, bis hin zum härteren Rock (zB à la Stryper). All das sollte meiner Meinung nach vertreten sein in einer Lobpreis-Session.
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Manuela
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Verfasst: 03.11.2005 18:22 |
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| Meister der Töne |
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Registriert: 05.01.2005 15:49 Beiträge: 2217 Wohnort: FOH
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Eike hat geschrieben:es verletzt mich persönlich sehr, was du hier schreibst. Neben aller geliebter Gospel, Worship etc - Musik, liebe ich die traditionelle Orgelmusik sehr.
ich möchte hier niemanden verletzen. Wir sind in einem offenen Forum und freuen uns am freien Austausch der Absichten. Ich kann dir nur voll zustimmen, selbstverständlich hat auch die traditionelle Orgelmusik ihren Platz, und es gibt gewiß auch Menschen die das wirklich mögen. Nun zur Bibel. Das ist imho eine Sache der Auslegung. Das Wort Gottes spricht von Harfen und Trompeten weil es diese Instrumente zur Zeit als es geschrieben wurde gab, und hätte es den Gospel gegeben dann wäre dort gewiß auch darüber etwas zu lesen. Ich nehm die Bibel sehr sehr genau, trotzdem seh ich darin eine "zeitgemäße" Beschreibung die sich auf unsere Zeit übertragen läßt indem man sagt "gefällige Instrumente". Das Wort dürfte es dann allen Recht machen. Ich bin in einer Gemeinde aufgewachsen die eine Lobpreisband vorne hat, sowas klingt eben etwas anders. Und es prägt, man mag es dann einfach sehr, vor allem dann wenn man selber dazugehört. Unsere Orgel war von Roland Wenn unser Musikgeschmack nicht in allen Punkten übereinstimmt dann ist das doch eine feine Sache. Wenn alle dasselbe wollen wirds nämlich trostlos langweilig.
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Dave
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Verfasst: 03.11.2005 18:36 |
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| Moderator |
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Registriert: 20.04.2006 07:17 Beiträge: 9153 Wohnort: Bretzfeld D.C.
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Wenn ich ehrlich bin, sehe ich das ähnlich wie Manuela. (Ich wahr mal so frei, klassischen Lobpreis hinzuzufügen, wie er in den meisten freien Gemeinden gespielt wird). "naja, wenn da nicht immer so langweilige Musik wäre, würde ich ja kommen." Vergiss es ! Sie kommen trotzdem nicht
Ich hab ehrlich gesagt andere Erfahrung gemacht. Wenn man es richtig macht, kommen die Leute auch... Aber wie sieht es denn praktisch aus? Die meisten Kirchen ziehen ihr normales Programm durch und machen einmal im Monat einen Alibi-Jugendgottesdienst und wundern sich dass niemand kommt. Ich finde Orgelmusik auch sehr schön aber die Zeit ist nunmal vorbei. Hier sollte man wirklich nach dem Prinzip vorgehen: "Der Zweck heiligt die Mittel". Das trifft nämlich hier imo im wahrsten Sinne des Wortes zu. Es geht doch darum, Leute zu gewinnen die noch nicht wiedergeboren sind und nicht darum, die dreieinhalb Hansel die noch in der Kirche verblieben sind zu halten? Die Orgel galt zu Luthers Zeiten als revolutionäres Instrument. Es war neu und vollkommen verpönt... wenn man sich die klassischen Kirchenlieder anschaut, sieht man, dass die Songs oft "gecovert" wurden. Man hat bekannte und moderne Volkslieder genommen und einen christlichen Text dazu geschrieben... Warum macht man es nicht andersrum, man steigt auf moderne Musik und Gottesdienst-Gestaltung um und bietet für die älteren Semester einen "klassischen Abend" an? Natürlich steht die Musik nicht im Mittelpunkt, aber es ist ein wichtiger Teil (siehe Bibel). Beim Essen steht es auch nicht im Mittelpunkt, dass schmeckt, sondern dass man überlebt und Nahrung zu sich nimmt.... Gruß, Dave
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Manuela
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Verfasst: 03.11.2005 18:50 |
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| Meister der Töne |
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Registriert: 05.01.2005 15:49 Beiträge: 2217 Wohnort: FOH
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Jetzt kommt der interessante Teil. Musik ist ebenso ein Teil der Beziehung zu Gott. Ganz besonders im Lobpreis verändert sie das Empfinden und öffnet den Weg nach oben, so könnte mans formulieren Für unsere Leser: ich würde wohl keinen Lobpreis mit Trash Metal anspielen, das würde eher das Gegenteil bewirken! Es kamen stets "Flüchtlinge" der trad. Kirche zu uns die sich über die Musik und die Gestaltung des Godi dort beklagten. Genauso mag es Leute geben die abhauen weil es ihnen zu lustig hergeht. Ein richtiger WFJ Gottesdienst ist schon eine Angelegenheit wo klein und groß vor Freude tanzen, nicht jedermans Sache das ! Ich finde man sollte in der trad. Kirche mehr Wege für junge Menschen finden, diese führen imho über die Musik. Es wäre auch ohne weiteres denkbar eine tollgemachte Anbetung in die Charts zu bringen, wenn sich endlich mal jemand traut das in Angriff zu nehmen. Die Kirche, das sind wir alle, und wir haben etwas großes gemeinsam. Die Unterschiede finden sich in der Form wie wir damit umgehen.
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