Wie erreiche ich sauberen Speed mit der rechten Hand? - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 29.03.2006 22:52 
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Trusted Junior
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Registriert: 14.03.2006 21:34
Beiträge: 203
Ich bin immer wieder von den technischen Fähigkeiten eines John Petrucci oder Steve Vai beeindruckt (vor allem, wie sie diese irrwitzig schnellen Läufe packen). Weiß jemand, was über die rechte Hand Technik?
Ist da ein Anschlag aus dem Unterarm (so ein Zittern) oder doch ein Anschlag aus dem Handgelenk besser (mein Handgelenk beginnt sehr schnell zu protestieren, wenn ich z.B. das Pulp Fiction-Intro spiele)?
Eventuelle technische Tipps fände ich da sehr hilfreich Confused


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BeitragVerfasst: 30.03.2006 08:56 
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Groovesau
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Registriert: 07.07.2004 08:11
Beiträge: 3038
Wohnort: Bad Cannstatt
Hallo Ernie B. aus A.,

es ist schon beeindruckend, wie schnell und sauber manche Gitarristen spielen - die bekannteren haben meist auch schon ein paar Jahre Profi-Karriere hinter sich ...

Ich spiele "Misirlou" (a.k.a. Pulp-Fiction-Theme) schon seit jeher aus dem Handgelenk und hatte bislang noch keine größeren Probleme - ist wohl auch hier eine Frage der Übung.
Mein Bruder hat einmal gesagt: "Geschwindigkeit ist keine Hexerei, nur eine Frage der Übung" und ich bin mittlerweile geneigt, ihm prinzipiell Recht zu geben. Manche Leute stellen sich geschickter an und lernen etwas schneller als andere, das nennt man dann Talent.
Also wie immer: langsam anfangen und sich zunehmend steigern - sowohl was Geschwindigkeit als auch Dauer der Belastung angeht, damit kannst Du mit etwas Ausdauer sicherlich Resultate erzielen.

Gruß - der Fenderizer

P.S: die Technik, die bei Misirlou angewendet wird (die Noten immer in Gruppen aus Achteln und Sechzehnteln anzuschlagen), nennt sich übrigens "Tremolo Picking"

_________________
they're coming to take me away ... hahaa!
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BeitragVerfasst: 30.03.2006 17:04 
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Profi-Mucker
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Registriert: 22.12.2005 16:33
Beiträge: 1051
Wohnort: Heidenheim
Ich denke, dass Lockerheit Trumpf ist (ich weiss dass sich das doof anhört)
Diese wirst Du mit ner Unterarmbewegung wohl eher nicht erreichen.
Aber ob man da nun einen allgemeinen Rat geben kann?
Allgemein für schnelle Dinge gibts 2 Möglichkeiten:

1. So wie es Steve Morse zum Beispiel Macht, "einfach" Wechselschlag auf Teufel komm raus, oder

2. Economy-Picking (ne Art Mix aus Sweeping und Wechselschlag)
Man slägt z.B. mit der rechten Hand in einer aufwärtsbewegung gleich 2 Saiten (nacheinander) an, wenn die zu spielenden Töne in der Reihenfolge auf den Saiten verteilt sind, andernfalls wenn die Töne auf der selben Saite sind bleibt man bei Wechselschlag.
Mann muss die Wechselbewegung also an manchen Stellen quasi unterbrechen, und das ist eben der Punkt wo sich die Frage stellt, ob es wirklich besser ist...

_________________
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BeitragVerfasst: 30.03.2006 18:14 
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Trusted Junior
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Registriert: 14.03.2006 21:34
Beiträge: 203
Also führt doch kein Weg am konstanten Üben vorbei... Naja, dann eben auf die altmodische Art zwinkernd


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BeitragVerfasst: 30.03.2006 19:48 
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Profi-Mucker
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Registriert: 22.12.2005 16:33
Beiträge: 1051
Wohnort: Heidenheim
Ernie B. aus A. hat geschrieben:Also führt doch kein Weg am konstanten Üben vorbei... Naja, dann eben auf die altmodische Art zwinkernd

Das sowieso nicht... Rolling Eyes

Wie gesagt die einen schwören auf eine Technik, die anderen auf ne andere.

_________________
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BeitragVerfasst: 01.04.2006 19:49 
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Zuschauer

Registriert: 19.03.2006 15:31
Beiträge: 15
Hallo Ernie,
ich benutze einen Drummcomputer, übe einen Part erst langsam und dann immer schneller. Das klappt super. Ich fang dann mit Tempo 100 an, dann geht es weiter (120, 140, 174, 180, 186, 200 usw.) Da schlägst du 2 Fliegen mir einer klappe (Temposicherheit). Und IMMER aus dem Handgelänk. Schon nach wenigen Wochen wirst Du einen Erfolg verzeichnen können.
Viel Spaß beim Üben Mr Green
Gruß Mattes


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