Wie genau funktioniert in-ear-monitoring? - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 28.03.2010 21:57 
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gerade frisch dabei

Registriert: 28.03.2010 21:52
Beiträge: 1
Hey Leute,
ich habe vllt vor mir ein drahtloses in-ear-monitor-system zu besorgen!
Allerdings hab ich KEINERLEI Ahnung was man dafür alles braucht,
wie man es anschließt, wo man es machen lässt, etc. pp.
Ich nin totaler anfänger also nützen mir 1.000.000 Fremdworte leider auch erstmal nichts zwinkernd

vielen dank schonmal für antworten!!
lg riotgirl


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BeitragVerfasst: 29.03.2010 16:12 
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Semi-professional

Registriert: 11.04.2007 18:35
Beiträge: 291
Wohnort: München
Lass es mich mal so ausdrücken - wenn man genau weiss, was ein IEM (in-ear-monitoring) ist, was es tut, was es kann und was es nicht kann, und wenn man eine Problemstellung hat, welche man mit einem IEM erschlagen kann, dann lohnt die Investition. Es ist zwar nicht billiger als konventionelles Monitoring, aber wesentlich leichter (zu tragen!), und es lässt eine Reihe tontechnischer Probleme gar nicht erst aufkommen. Bevor man allerdings in so ein System investiert, müssen eine ganze Reihe anderer Fragen innerhalb der Band geklärt sein. Wenn Du sagst, Du bist eine Anfängerin, ist ein IEM wahrscheinlich im Moment eine Fehlinvestition für Dich.

Aber vielleicht liege ich ja falsch. Bitte beantworte mir die folgenden Fragen:
- welches Instrument spielst Du und wie lange schon?
- welche Art von Musik spielst Du?
- wie laut ist Deine Band?
- wie lange gibt es Deine Band schon, wie oft tretet Ihr auf, und wie sind die technischen Bedingungen bei Euren Gigs? Eher gut oder eher problematisch?
- warum willst DU ein IEM, und welches Problem willst Du damit lösen?
- wieviel willst Du für so ein System ausgeben?
- und wieviel KANNST Du als absolute Obergrenze dafür ausgeben (also absolute Kotzgrenze Deines Bankkontos)?

Viele Grüße
Jo

_________________
Johannes Komarek
Mix4Munich
PA-Rental - Mix4Munich
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Meine Musik - Domino Poets Live


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BeitragVerfasst: 31.03.2010 01:23 
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gerade frisch dabei

Registriert: 23.02.2010 17:27
Beiträge: 9
@ Mix4 :

Wofür ist InEar eigl. da ? Nur damit man halt keine riesigen Headis braucht ,oder was? Oder um feinheiten raushören zu konnen ,ohne das man laut die Boxen anmachen muss?


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BeitragVerfasst: 31.03.2010 08:35 
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Groovesau
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Registriert: 07.07.2004 08:11
Beiträge: 3038
Wohnort: Bad Cannstatt
henry93 hat geschrieben:Wofür ist InEar eigl. da ? Nur damit man halt keine riesigen Headis braucht ,oder was? Oder um feinheiten raushören zu konnen ,ohne das man laut die Boxen anmachen muss?
Du benötigst irgend eine Verstärkung, um Dich auf der Bühne z.B. neben einem Schlagzeug (für das immer noch niemand einen Lautstärkeregler erfunden hat) zu hören / kontrollieren. Dazu sind z.Zt. die folgenden zwei Möglichkeiten verbreitet:
- Monitoring über Boxen, d.h. die Band hat quasi eine kleine P.A. auf der Bühne, damit die Musiker selbst hören, was sie bzw. die anderen spielen
- InEar, wobei jeder Musiker den Mix per Köpfhörer bekommt. In der Praxis werden dazu i.d.R. eben InEar-Hörer eingesetzt, u.A. weil leicht und weniger auffällig als ein Satz Ohrenwärmer. Durch den Einsatz der Kopfhörer sinkt u.A. die Bühnenlautstärke, wodurch u.A. die Feedback-Gefahr geringer wird.

Gruß - der Fenderizer

_________________
they're coming to take me away ... hahaa!
P.S: this post is printed on 100% recycled electrons


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BeitragVerfasst: 01.04.2010 14:39 
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Semi-professional

Registriert: 11.04.2007 18:35
Beiträge: 291
Wohnort: München
henry93 hat geschrieben:@ Mix4 :

Wofür ist InEar eigl. da ? Nur damit man halt keine riesigen Headis braucht ,oder was? Oder um feinheiten raushören zu konnen ,ohne das man laut die Boxen anmachen muss?


Ich kenne keine Musiker, die mit riesigen Headies auf die Bühne gehen (ein paar Drummer und der Gitarrist von Linkin Park mal aussen vor). Ansonsten ist das eher was für DJs. InEar ist fürs Monitoring der Musiker auf der Bühne - also, dass sie hören, was sie spielen und was die Kollegen so treiben.

Zum Thema Monitoring auf der Bühne für Musiker:
http://www.mix4munich.de/live-monitoring.htm
http://www.mix4munich.de/guerilla_monitoring.htm

Viele Grüße
Jo

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Johannes Komarek
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BeitragVerfasst: 02.04.2010 12:05 
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Amtlich unterwegs

Registriert: 24.06.2005 18:39
Beiträge: 679
Wohnort: Bielefeld
Willkommen im Forum Smile

Es gibt kabelgebundene Systeme für Schlagzeuger, evtl mit einem Baßshaker unter dem Drumsitz & als Alternative zu den Bühnenmonitoren eben IEM mit Funkübertragung

Der Verband hat jetzt durchgesetzt, daß die Frequenzen bis 2015 erst einmal kostenfrei bleiben, die Frequenzen bei 863 - 865 MHZ bleiben weiterhin fei zugänglich, ab 2016 muß man die Frequenzen bei 470-790 MHZ wohl kaufen, da liegt der Preis bei ca. 130 € lt. http://www.bundesnetzagentur.de

Es gibt bei YT einige Videos dazu zur Anwendung.

Man braucht entweder Stereo-Monitorwege am Mischpult oder muß für li-re eben 2 Aux-Wege belegen bzw. kann auch "mono" IEM nehmen. Bei eingen Systemen ist es auch möglich, sog. Ambience-Umgebung des Auditoriums dazuzumischen.

Genau, Bühnenmonitore mit davorstehenden Mikrofonen bergen eher die Gefahr, daß es "pfeift", es gibt Rückkopplungen, sog. Feedbacks.

Wenn natürlich diese Feedbacks direkt im Ohr bei 120 dB auftreten, dann Gute Nacht für das Ohr

Günstige Systeme mit 3 verschiedenen Ohr-Paß-Stücken kosten 250 € wie JTS 700 von Monacor, teure Geräte wären Sennheiser G 3, Audio Technica M 2 oder M 3, Shure, Beyerdynamic, DB Technologies, Garwood etc

Sonst frag´ noch mal bei Bedarf im Forum

_________________
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BeitragVerfasst: 02.04.2010 18:01 
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Amtlich unterwegs

Registriert: 24.06.2005 18:39
Beiträge: 679
Wohnort: Bielefeld
Ach so, Du meinst noch die sog. Otoplastiken mit Maßfertigung. Das kann fast jeder Hörgeräteakustiker. Ist aber recht kostspielig. Meist liegen 3 Größen mit Silikonpaßstücken dabei

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