Wie werden Verstärker am Oszi beurteilt? - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 03.09.2011 19:37 
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Zuschauer

Registriert: 25.10.2009 08:35
Beiträge: 10
Hallo, ich habe vor einigen Monaten meinen ersten kleinen Verstärker aufgebaut das ruht gerade wegen dem Hausbau. Ich habe aber noch einige Fragen dazu da es demnächst wieder weitergeht.

1. Wie beurteilt man die Qualität des Verstärkers. Ich habe für meine Versuche 1 kHz am Verstärkereingang angelegt und mir am 2 Kanal Oszi den Eingang und den Ausgang anzeigen lassen, absolut identisch(nur höhere Amplituden). Aber wenn ich einen Lautsprecher an den Ausgang anschließe dann ist vom Sinus nicht mehr viel auszumachen.

2. Ist das jetzt schon das k. o. Kriterium und ich kann meine Schaltung in den Müll werden oder sieht das immer so aus wegen der Induktivität der Lautsprecherspule?

3. Sollte man evtl. ansonsten mit einem 4 oder 8 Widerstand als ohmsche Belastung arbeiten?

Wäre nett wenn mir jemand etwas auf die Sprünge helfen könnte auf was es ankommt. Klanglich war ich absolut zufrieden, zudem ich erst einen hochwertigen OPAMP für die Spannungsverstärkung verwenden habe.


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BeitragVerfasst: 26.09.2011 16:44 
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Trusted Junior

Registriert: 15.11.2005 18:06
Beiträge: 173
Wohnort: Rastatt
Hi,

hast du einen Verstärker für große oder kleine Verstärkungen gebaut?


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BeitragVerfasst: 26.09.2011 17:09 
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Zuschauer

Registriert: 25.10.2009 08:35
Beiträge: 10
naja 1V in und ca. 16V out bevor ich hier aber mehr ausprobiere will ich das Teil stabil bekommen aber ich weiß nicht wie man das testen soll.


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BeitragVerfasst: 26.09.2011 18:08 
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Trusted Junior

Registriert: 15.11.2005 18:06
Beiträge: 173
Wohnort: Rastatt
Hm,

hört sich nach nicht so viel an. Was soll denn er können Watt Angabe? Denke mal das 16V Spitze Spitze gemessen ist. Als effektiv: 16V/2=8V+0,7=5,6V

Hm, nimm mal nen dicken Widerstand mit 8 Ohm und wenn es dann noch zusammenbricht dann ist er nicht für Lautsprecher geeignet.


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BeitragVerfasst: 26.09.2011 18:09 
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Trusted Junior

Registriert: 15.11.2005 18:06
Beiträge: 173
Wohnort: Rastatt
Hast du nen Link von der Bauanleitung?


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BeitragVerfasst: 26.09.2011 19:31 
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Zuschauer

Registriert: 25.10.2009 08:35
Beiträge: 10
ich habe nen 2x12V Trafo gleichgerichtet und geglätten also fast +-17V der bringt aber nur 2x 1,25A

Habe es mit einem NE5532 oder 5534 aufgebaut und noch eine Push-Pull Stufe dahinter. Akustisch machts schon was her, nur Labortechnisch weis ich nicht was Sache ist. Später kommt ein potenter 2 x 75V Ringkern dahinter der auch strommäßig überdimensioniert wird damit da auch einige Lautsprecher parallel den Amp nicht in die Knie zwingen.
Da muss ich mich aber noch etwas einlesen wegen der Spannungsverstärkung, da mein OPAMP nur mit +-18V betrieben werden darf und an den Endtransistoren kommt trotz den 2x75V Trafos nur +-18V raus. Notfalls werde ich einen OPAMD nehmen der mit +-100V Versorgt werden darf, mir ist so ein kleiner OPAMP mit ein paar Endtransistoren leiber als alles diskret aufzubauen. Werde mal nach meinem Schaltplan schauen den ich gezeichnet habe.


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BeitragVerfasst: 27.09.2011 11:08 
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Zuschauer

Registriert: 25.10.2009 08:35
Beiträge: 10
hier mein Schaltplan
Bild

Der OPAMP versorgt über den 100 Ohm Widerstand den Lautsprecher bis die Endtransistoren durchgesteuert werden, dadurch kommt es zu keinen Übernahmeverzerrungen. Mein Problem ist aber die Spannungsverstärkung selbst wenn ich die Endtransistoren mit einer höheren Spannung versorge kommt keine Spannung höher als die des OPAMPs raus. Ist also ne reine Stromverstärkung.

Ich müsste also noch einen Vorstufe bauen um die Spannung zu verstärken oder gleich einen OPAMP nehmen den ich mit der hohen Spannung der Endtransistoren versorgen kann.


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BeitragVerfasst: 27.09.2011 16:52 
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Trusted Junior

Registriert: 15.11.2005 18:06
Beiträge: 173
Wohnort: Rastatt
Eigen-Entwicklung? oder Nachbau.

Wieviel Leistung soll denn hinten rauskommen?


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BeitragVerfasst: 27.09.2011 18:57 
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Zuschauer

Registriert: 25.10.2009 08:35
Beiträge: 10
habe mir das selber überlegt und mit TINA durchsimuliert. Hatte mal eine teure PA-Endstufe von innen gesehen und da gingen hinten die Chinch- und XLR-Anschlüsse oder wie die heisen direkt auf einen OPAMP-Platine an der hinteren Gehäusewand, bevor es auf die Platine der Endstufe ging. Anscheinend um den Pegel anzuheben damit spätere Störeinflüsse außen vor zu lassen. Angenommen ich habe irgendwo ein Rauschen von 100mV wenn das auf einen 1V Signal trifft ist das Signal versaut, bei 10V hingegen hat es keinen Einfluss auf das Signal.

Ich möchte deshalb auch erst einen OPAMP mit einer gut gefilterten Stromversorgung verwenden und dann erst auf den eigentlichen Verstärker gehen.


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BeitragVerfasst: 27.09.2011 20:16 
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Trusted Junior

Registriert: 15.11.2005 18:06
Beiträge: 173
Wohnort: Rastatt
Ähm, habe das Gefühl du baust da was ohne richtig zu wissen was es eingentlich werdn soll. Mein Tipp beschäftige dich mal Symmetrischer Signalführung.

Ich persöhnlich kaufe mir leiber alle Endstufen und habe Qualität und Garantie. Wäre mir persöhnlich zu schade meine teuren Boxen zu zerstören.

Eine PA Endstufe von innen hat min 5-6 Endstransitoren pro Seite. Normalerweise dienst der Erste der dazu das Singal von den Störsignalen zu filtern und leicht zu verstärken. Danach kommt dann die richtige Endstufe die den Lärm macht.

Felix


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