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Das Forum für Musiker und Musikschaffende |
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Nachricht |
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hundnase
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Verfasst: 24.03.2006 02:09 |
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| Trusted Junior |
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Registriert: 30.01.2003 23:30 Beiträge: 173 Wohnort: Greifswald
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Hallo thomasz ich würde das Ganze eher als Trainieren, weniger als Üben bezeichnen. Uns hat man im Partiturspielunterricht Klavierauszüge und Chorsätze vor die Nase gestellt und dann ging es darum, so viel wie möglich "zu treffen". Man kriegt halt mit der Zeit einen Blick für Tonarten und musikalische Zusammenhänge, wie Composer schon beschrieb. Nur daß wir halt nicht Gesundheitstempo genommen haben und versucht haben, alles so zu spielen, wie es da stand, sondern Originaltempo und greifen was man findet *g* also den Grundcharakter des Stückes erfassen und wenigstens die Rahmenstimmen spielen, wenn man den Überblick verliert ... das wird halt von Mal zu Mal besser. Und da gibt es leider wirklich keinen Trick. Sowas muß wachsen. Mancheiner hat dafür Begabung, ein anderer weniger. Ich war früher eine mieserable Blattspielerin, mitlerweile staune ich sogar über mich selbst  .. soll heißen - man kann es erfolgreich trainieren! Diese Methode ist vor allem für den Fall gut, daß Du mal spontan jemanden begleiten möchtest. Aber Literaturstücke langsam und richtig abzuspielen trainiert natürlich auch, keine Frage. Lieben Gruß, dodo
_________________ Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken!! www.musicanta.de =^.^= www.doz-webdesign.de
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thomasz
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Verfasst: 24.03.2006 14:30 |
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| Zuschauer |
Registriert: 10.03.2006 09:34 Beiträge: 16
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Hallo alle! danke für eure Beiträge! Einiges davon war mir schon (vage) bewusst, einiges neu. Vor allem habe ich bisher fast immer den Fehler gemacht, die leichten Passagen schnell zu spielen und dann, wenn’s schwer wird, zu stocken und zu verbessern (wie Composer schrieb). Das ist bei mir einfach automatisch drin. Hab’s gestern abend mal bewusst probiert, in konstantem Tempo durch solche Stellen „durchzuspielen“. Ich merke, dass mich das sehr viel Überwindung kostet. Genau so, wie nicht auf die Hände zu schauen. Aber da muss man wohl durch, im „Gesundheitstempo“ (nettes Wort, kannte ich noch nicht!). Der Tipp, mal bewusst schwere Stücke vom Blatt zu spielen (Composer, Jörg), erscheint mir schon paradox, aber ich werde es mal ausprobieren. Schöne Grüße, Thomas
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MoltoVivace
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Verfasst: 24.03.2006 15:04 |
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| Zuschauer |
Registriert: 17.02.2006 16:44 Beiträge: 17
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Hallo,
ich persönlich habe die erfahrung gemacht, wie schon von jörg beschrieben, das schwer notierte stücke das lesen stark beeinflussen. so haben bspw. die etudes d'execution transcendante (liszt) die lesefähigkeit extrem gesteigert - ähnlich rachmaninoff. eine weitere methode wäre während dem hören noten mitzulesen. viele bereiten ihre stücke so vor, vielfaches hören + mitlesen. aber generell würde ich sagen ist es eine symbiose aus erfahrung, repertoire... desto mehr du gespielt hast und somit auch eine vielzahl an harmonien läufen trillern arpeggios akkorden usw... verinnerlicht hast umso leichter fällt es dir das blatt auf die tasten zu übertragen da deine finger einfach eine vielzahl von problematiken schnell verarbeiten können bzw. schon die haltung platzierung usw... kennen.
gruß, karl
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marfygirl
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Verfasst: 27.03.2006 23:11 |
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Hallo thomasz
mir hat Kammermusik und das Continuo-Spiel in einem Orchester sehr geholfen. Wenn man mit anderen zusammenspielt, hat man keine Gelegenheit, nachzubessern, sondern man muß immer weiter spielen. Das hat jedenfalls meine Blattspiel-Fähigkeit verbessert.
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thomasz
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Verfasst: 28.03.2006 13:53 |
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| Zuschauer |
Registriert: 10.03.2006 09:34 Beiträge: 16
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Hallo marfygirl, Das ist sehr einleuchtend, was du schreibst. Aber da liegt der Hase im Pfeffer: Genau deshalb, um mit anderen zusammenspielen zu können, auch mal spontan, ohne vorher alles geübt zu haben – genau deshalb möchte ich ja ein guter Blattspieler werden. Aber solange ich es nicht bin, wage ich es nicht, mich anderen als Partner anzubieten (is ja auch ungerecht: ´ne Geige oder Flöte tut sich viel leichter mit dem Blattspiel, die muss ja nur einen Ton auf einmal spielen  ); ich möchte Freundschaften nicht allzu sehr auf die Probe stellen… Na ja, bei sehr leichten Sachen, z.B. von Telemann für Melodieinstrument und b.c., kriege ich es schon so la la hin, vor allem die langsamen Sätze, aber davon wird man auf die Dauer nicht satt… Gruß, Thomas
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Sand
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Verfasst: 22.04.2006 12:04 |
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| Zuschauer |
Registriert: 20.04.2006 23:29 Beiträge: 11
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Ich glaube, man kann schon ein wenig das Vom-Blatt-Spielen üben, aber eigentlich ist es eine Fähigkeit, die man entweder hat oder halt nicht. Alle guten Blattspieler, die ich kenne, konnten das schon immer gut und haben es nicht speziell geübt.
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Composer
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Verfasst: 28.04.2006 13:19 |
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| Amtlich unterwegs |
Registriert: 14.04.2004 18:04 Beiträge: 529 Wohnort: Freiburg
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Hallo Sand,
Es mag schon sein, daß es manchen leichter fällt als anderen. Aber eine/ein gute/guter Pianistin/Pianist spielt ja auch nicht in seiner ersten Klavierstunde gleich Chopin-Etüden vom Blatt. Dazu gehört eine weiter Weg mit viel Üben. Da kann man enorme Fortschritte machen, wenn man es oft und konstant übt.
Viele Grüße, Daniel
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