Muebli hat geschrieben:ich weiss, dass der verstärker immer stärker sein sollte als die box(en). ansonsten zieht die box mehr strom als der vertärker geben kann und somit enstehen dann fehlströme und verzerrungen, da der verstärker dann etwas ausgibt, was er eigentlich nicht kann. so ähnlich wie bei digitalen mixern.

Diese Begründung kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Die Stromaufnahme hängt (siehe Ohm'sches Gesetz, daß prinzipiell auch für Wechselgrößen anwendbar ist) nur vom Widerstand der Schwingspule(n) und der Ausgangsspannung des Amps ab. Wie(so) soll dann eine hoch belastbare Box (bei gleicher Impedanz) mehr Strom ziehen als eine weniger belastbare?
Die Belastbarkeit der Box beschreibt ja nur, wie viel elektr. Leistung die Lautsprecher abkönnen. Wenn der Verstärker weniger Leistung abgeben kann, stört das nicht. Die o.g. Verzerrungen entstehen IMHO erst dann, wenn ich versuche, den Verstärker weiter auszusteuern als er von sich aus hergeben würde - ihn also schon jenseits dessen betreibe, wofür er ausgelegt ist.
Wenn ich nun anders herum einen stärkeren Verstärker an einer (zu) schwachen Box ausfahre, wird ohne weiteres Mucken des Verstärkers die Box überlastet und die Lautsprecher (Schwingspulen) sind danach hinüber.
Wie man es also hält: man sollte wissen, was man tut und sich ggf. am schwächsten Glied der Kette orientieren ... mit etwas Vernunft läßt sich meines Erachtens jede Kombination klaglos betreiben
Gruß -
der Fenderizer