Windows Tuning für Recording - Teil 1 - Thema anzeigen

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BeitragVerfasst: 11.04.2007 02:13 
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Registriert: 20.04.2006 07:17
Beiträge: 9153
Wohnort: Bretzfeld D.C.
Diese Aufteilung von System und Audioprogrammen auf zwei verschiedene Partitionen ist meines Erachtens Sinvoll weil die Festplatte nicht bei jedem Plugin oder Programm die kompletten 160 GB abrastern muss. Und das müsste doch das ganze flüssiger laufen lassen. Wenn ich mich da irre und es besser ist diese Systemplatte nicht zu partitionieren und alle Aplicationen zusammen zu installieren korrigier mich bitte.


Das bringt nix. Zwei Partitionen bleiben physikalisch immer noch eine Platte mit einem Schreiblesekopf...

Gruß, Dave

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BeitragVerfasst: 11.04.2007 03:30 
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Beiträge: 2155
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Performancemäßig bringt es, wie Dave schon sagte, nicht viel, die Systemplatte zu partitionieren. Allerdings gibts zwei Sachen zu bedenken:
1. Wenn du eine Partition nur für XP und die zum Betrieb absolut notwendingen Programme machst, die auch selten upgedatet werden (aber da brauchsts bei Weitem keine 100Gb, eher so 30-40) und eine, wo restliche Programme, die auch mal gelöscht und erneuert werden, machst, kannst du von der Systempartition ein Abbild ziehen und gut verwahren (und evtl. immer mal ein inkrementelles Abbild ziehen (also nur die Änderungen seit dem letzten Abbild). Wenn dem System irgendwas passiert, spielst du das letzte Abbild zurück, verlierst keine Daten (weil sie wo anders liegen) und kannst weiterarbeiten.
2. Bei der in 1. genannten Vorgehensweise entsteht weiterhin der Vorteil, dass die Systempartition nicht stark fragmentiert wird, weil du nicht ständig Dateien löschst und neue aufspielst. Das kommt der Performance auf Dauer zu gute.... Dazu solltest du aber den Temp-Ordner per Variable auch auf eine andere Partiton legen.... nicht auf die mit der Auslagerungsdatei, aber es kann ruhig auf der selben Platte wie die Systempartition sein.

Weiterhin würde ich evtl. den Inhalt der ersten beiden 250Gb-Platten zusammenlegen, und zwar auf ein RAID0 bestehend aus diesen beiden Platten (Das kann sogar WindowsXP selbst, man braucht keinen speziellen Controller. Einfach in der Verwaltung in der Datenträgerverwaltung beide Platten in dynamische LAufwerke konvertieren und dann ein RAID0 mit beiden kreiren). Da es hier hauptsächlich um lange, aneinanderhängende Zugriffe geht, könnte sich das durchaus positiv auswirken.

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Und zu jedem dieser komplexen Probleme gibt es eine einfache, saubere Lösung.... die garantiert falsch ist.

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BeitragVerfasst: 11.04.2007 11:03 
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Beiträge: 3
Danke für die schnelle Antwort.

Also das mit dem Raid wird nicht funktionieren, da ich die 2 mal 250 Gigabyte benötige und bei dem doppelt so schnellen Raidsystem ja dann nur die hälfte benutzbar ist.

Ansonsten werde ich nun die Systemplatte nicht partitionieren und sie bei 160 Gigabyte belassen.

Aber auf welcher Platte sollte man die Auslagerungsdateipartition erstellen. Und glaubt ihr das das System in jedem Fall schneller läuft beim Produzieren wenn man für die Auslagerungsdatei eine Extra Partition erstellt?

Zum anderen:

Wenn man Windows xp dann neu installiert kann man ja am Anfang im Setup Bereiche der Systemplatte partitionieren. Wenn ihr meint das man auf dieser Platte auf der auch das System ist die Auslagerungsdateipartition festlegen sollte, wie stellt man das an. Denn sie sollte ja in meinem Fall ganz am Anfang der Platte liegen um den schnellstmöglicen Zugriffswert zu erhalten. Aber würde sich nicht windows automatisch an den Anfang der Platte installieren?

Oder sollte man, wenn man sowieso mehere schnelle Festplatten hat diese Partition auf einer anderen als der Systemplatte installieren?


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BeitragVerfasst: 11.04.2007 15:38 
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Registriert: 18.01.2005 01:24
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Wenn du ein RAID0 aus zwei 250Gb-Festplatten Erstellst, bekommst du ein 500Gb-Laufwerk. Bei RAID1 würde nur die Hälfte genutzt. RAID0 ist genaubetrachtet kein RAID.

Die Auslagerungsdatei sollte NICHT auf der Platte mit dem System sein. Wenns nur eine Platte gibt, ist es aber besser als nichts....
Generell sollte man bei der Installation von Windows NUR die Systempartition anlegen und alle andere Partitionen später, wenn Windows läuft. Das Windows-Setup hat nämlich die unangenehme Eigenschaft, weitere Partitionen nach dem alten Schema mit 'erweiterten Partitionen' und 'logischen Laufwerken' vollzuschachteln.

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BeitragVerfasst: 12.04.2007 00:51 
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Beiträge: 3
Ich habe jetzt Xp auf der 160 GB Platte installiert und auf dieser Platte keine Partionen erstellt. Werde aber dafür in Zukunft oft Defragmentieren. Das hab ich seither nie hemacht und jetzt aber verstanden das es wirklich sinn macht.

Ansonsten werde ich nun auf einer der 250 GB Platte eine Partition erstellen für die Auslagerungsdatei. Da du ja auch sagst das man sie nicht auf der Systemplatte erstellen soll. Dazu habe ich noch drei Fragen:

1: Ich habe 2 Gigabyte Arbeitsspeicher. Wenn ich nun Die Partition erstelle, wie groß muss sie sein. Ich habe ja deinen Artikel mehrmals gelesen daraus geht für mich hervor, das Die Auslagerungsdatei in meinem Falle idialerweise 6 Gigabyte groß sein müsste und auch auf diese Größe festgesetzt sein sollte. Also sollte doch die Auslagerungsdateipartition auch 6 Gigabyte groß sein oder?

2: Auf diese Auslagerungsdatei (die xp ja sonst automatisch verwaltet und je anch Bedarf in der Größe variiert) greift Xp doch nur zu wenn der "echte Ram" ausgelastet ist, oder?

3: Es ist ja in meinem Fall am Sinvollsten Die Auslagerungsdateipartition an den Anfang der 250 Gigabyte Platte (auf der sich sonst ausschließlich daten befinden die ich zum Produzieren nicht benötige) zu legen. Wie mach ich das? Es befinden sich ja schon 200 Gigabyte Daten auf dieser Platte..


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BeitragVerfasst: 12.04.2007 01:42 
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Registriert: 18.01.2005 01:24
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Naja, bei so großen Hauptspeichern könnte man auch zum 2fachen tendieren. Aber 6gB sind nicht falsch. Die Partition muss dazu knapp größer sein. Auf 400Mb kommts ja nun nicht an...

Ja, idealerweise sollte die Auslagerungsdatei am Anfang der Platte liegen. Wenn das nicht geht, ist es nicht schlimm. Die einzige sichere Möglichkeit, die Partition am Anfang der Platte zu erstellen, wäre, die bestehenden Daten auf eine andere Platte zu kopieren und die Platte dann neu partitionieren. Danach können die Daten zurückkopiert werden.
Es gibt Programme, die das Partitionslayout der Platte ohne Datenverlust ändern können, aber das ist niemals sicher. Unfälle passieren....

Die Auslagerungsdatei wird dummerweise IMMER benutzt. Dem System ist es recht egal, wie voll der Hauptspeicher ist. Wenn ein Task lange ruht, kann er auch einfach so in die Auslagerungsdatei geschoben werden. Das ist mitunter praktisch, weil man nicht ewig warten muss, wenn der Speicher tatsächlich an die Grenze kommt. Allerdings sollte man drauf achten, dass tatsächlich alle nicht dynamisch nachgeladenen Daten und Programme im echten Speicher gehalten werden können. Wenn der Rechner während der Wiedergabe anfangen muss PlugIn für PlugIn immer wieder aus der Auslagerungsdatei zu holen, ist es egal, wieviel Performance dein Prozeossor beitet, das System wird ins Stolpern kommen....

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