Gedanken dazu.
Das soll ja ein "Bass-Tier" sein, die Möglichkeiten und technischen Anforderungen eröffnen völlig neue Wege
Wegen dem niedrigen Frequenzgang kann man sorglos eisenkoppeln, Das Gerät käme auf ca 50kg Gewicht....
Ich könnte mir die Konstruktion so vorstellen: ( das geht wirklich NUR für Bass-Tiere... )
Vorne erstmal die Stromphasen mit je 2 Dioden gleichrichten, als Vin = 2x230V stern, der ganze Schaltkram reduziert sich auf Sekundärelektronik. Das hieße natürlich Netzverbindung zur Endstufe. Diese müßte sorgsam galvanisch getrennten eingang zur Vorstufe bekommen, damit wäre der Eingang potentialfrei. Und hinten einen Ausgangstrafo.....

der ca 40-50 kg wiegt. Etwas derartiges , dein Stichwort war da schon genial, gibts fix und fertig, nämlich einen Schweißtrafo für 2 Phasen Input. Der bekäme eine fette PWM eingangseitig die den mit ca 10kW peak anfüttert bei 30kHz takt (der kleine Takt vermeidet weitgehend "Teslaeffekte", ist aber für Bass absolut ausreichend. Und der Trafo ist eine hohe Mauer dafür, d.h. das Ausgangssignal wäre wirklich hochgradig clean und ohne überlagerte Taktreste und Gleichspannungsanteile, also echtes Futter für die Boxen. Lustigerweise müßte für ca 100 Ampere gekabelt werden, also Stromschinentechnik Richtung LSP-Ausgang.
Die Vorstufe braucht ein gutes LR-Filter Hochpass 150Hz, Tiefpass 20Hz, das Signal muß dann per Optokoppler galvanisch getrennt und in die Stromstufen eingespeist werden, ein Übertrager wär ebenso gut dazu.
Sicherungsautomaten müßten gleich mit eingebaut werden ...
Die Mosfets am besten alle auf einen Kühlblock und den mit einer Flüssigkühlung versehen, das spart Platz und lange Kabelwege. Derartige Kühlsysteme sind aus der PC-Technik bekannt und preiswert zu haben, Eheim etc, zudem sehr leise.
Probleme mit Gatekapazitäten wegen Massenparallelschaltung vieler Mosfets kann man dabei ignorieren da der Frequenzgang ja eh nur "unten" stattfindet wo sowas keine Auswirkungen hat. Die eigentliche Leistung ergibt sich aus dem widerstand den der Schweißtrafo den Endstufen entgegensetzt, das dürfte genau im gewünschten Bereich liegen
Bin mir auch sehr sicher daß der zwischen 25 und 200 Hz schön gerade überträgt. Für den Trafo ist ebenfalls ein guter Ludtstrom vorzusehen, der bleibt bei dem Druck auch nicht ganz kalt.
Zusammenfassung.
Solch ein Gerät käme auf 4 HE und ca 50kg. ( MONO ) bei mindestens 10.000 Watt sinus 50Hz (auch bei 30 min dauerton.. ) Das "Netzteil" wäre, da es keine PWM und Trafos enthält, extrem unnachgiebig bei hoher Last, somit gibt es auch bei schlechtem Crestfaktor zuverlässig seine 10kW her. Allerdings dürften hier 2-3 kg Elkos nötig sein um das alles schön brummfrei zu sieben und genug Reserven für hohe peaks zu garantieren.
Das ausgangssignal wäre völlig frei von PWM-Müll und Gleichstromanteilen, also Futter erster Ordnung für Boxen.
Der ausgangswiderstand ist, weil Schweißtrafos eh viele Anzapfungen haben, ziemlich nach Wunsch festlegbar und auch im Betrieb einstellbar. Bei Transformatoren kann man mit 8 ohm denselben Druck erzeugen wie mit 4 oder 2, nur ne Frage der Spule. Die 8 wäre hier die bessere Wahl wegen dem geringeren Strom im Kabel bei höherer Spannung!
Protection sollte durch sicherung erfolgen, mit einem Zusatzteil daß ganz abschaltet wenn nur eine Stromphase rausfliegt.
Die Lautsprecher wären bei Durchbrennen der Endstufe vor Crash sicher weil der Trafo Gleichstrom nicht durchläßt, hohe Sicherheit für die kostbaren Boxen. Automatisches Abschalten bei Betrieb ohne Last ist Pflicht.
Nachteile:
Hohes Gewicht, je nach Trafo und Power bis über 50kg
4 HE, Gebläsekühler, leise
Drehstromanschluß zwingend erforderlich
Unfallgefahr bei Kurzschluß der Lautsprecherkabel, bei diesen Stromstärken schweißt und brennt es sofort.
Teure Lautsprecher-Kabel, etwa die Güte von Starterkabel Auto...
mit einem derartigen Amp kann man bei Gästen bleibende Hörschäden verursachen, Fenster zersplittern etc ...
Vorteile:
recht einfacher Aufbau der Stromversorgung trotz enormer Leistung
Lastverteilung auf Drehstrom.
Ra festlegbar.
Extrem sauberes Signal ohne Müll.
Gute Schnittband-Trafos fertig und preiswert erhältlich...
"echte 10kW", durch soft-clipping begrenzt, hierbei wird die Gesammtstromaufnahme gelesen, was die an peak serviert ist noch eine ganz andere Zahl, abhängig von den Elkos... die Temperatur vom Trafo wird beim ermitteln der tatsächlichen Ausgangshöchstleistung zu Rate gezogen, man gibt solange butter bis er auf 70 Grad wärmt ( Dauerton 50Hz )
Die Anzahl der nötigen Fets ergibt sich aus der auftretenden thermischen Verlustleistung bei mindestens doppelter sicherheit bezogen auf die Nennlast.