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Basics: Beat, Takt und Rythmus

Autor: Daniel Remmel

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit dem zeitlichen Element der Musik: Wie die Zeit in einem Musikstück eingeteilt wird und wie man verschiedene Notenlängen auf dem Papier darstellt.



Historisches
Bis zum 15. Jahrhundert gab es so etwas wie genaue Tempoangaben nicht. Man benutzte hier Vergleiche wie Pulsschlag oder Schrittmaß als Anhaltspunkt für die kleinste Einheit der Notenwerte. Erst im 19 Jahrhundert wurden italienische Bezeichnungen für verschiedene Tempi benutzt, hier ein paar Beispiele:
Andante = gehend (76 - 108 bpm)
Moderato = gemäßigt (108 - 120 bpm)
Allegro = schnell, munter (120 - 168 bpm)
Presto = eilig (168 - 208 bpm)

Beat
Aber keine Angst, wer schon zum Langenscheidt zum italienisch Lernen gegriffen hat, kann ihn beruhigt wieder wegstecken: Die Geschwindigkeit eines Stückes - in der Regel Tempo (der korrekte Begriff ist Metrum) genannt - wird heute in der modernen Popmusik normalerweise in Schlägen pro Minute, oder in neudeutsch Beats per Minute (bpm Abgekürzt) gemessen.
Ein Beat wird in der Regel von einer Viertelnote definiert, doch dazu später. Hat man also ein Tempo von 60 bpm hat man in einer Minute sechzig Schläge und somit ein Tempo, welches dem Sekundentakt einer Uhr entspricht.

Notenlängen
Da der Mensch ein Wesen der Symmetrie ist, dient bei den Noten die Zahl 4 als Basis der Notenlänge. Vier Schläge Bilden eine Ganze Note, sie wird als Kringel ohne Hals im Notensystem dargestellt.
Demensprechend dauert eine halbe Note (Kringel mit Hals) nur zwei und eine Viertel Note (ausgefüllter Kringel mit Hals) einen Schlag.
Die Viertelnoten lassen sich wiederum in Achtel, Sechzentel Zweiunddreissigstel usw. aufteilen. Die Achtel-Note sieht aus wie die Viertel nur mit einem kleinen Häkchen am Hals. Bei den kürzeren Noten wird immer jeweils ein weiteres Häkchen dazu:



Ab der Achtelnote ist es üblich Noten, die gebunden gespielt werden sollen oder ein Textsilbe im Gesang über mehrere Notenwerte geht, diese mit einem Balken (statt dem Häckchen) zu verbinden.
Ist neben der Note ein kleiner Punkt zu sehen, verlängert sich die Note um die Hälfte ihres Wertes. Eine punktierte "Halbe" Note besteht also aus drei Viertel-Schlägen.

Pausen
Genauso wie die Notenwerte, gibt es zu den Noten auch entsprechende Pausen. Steht an einer Stelle in einer Stimme eine Pause, so ist für die jeweilige Dauer in dieser Stimme kein Ton zu spielen (wie eben schon der Name sagt: Pause :-)

Viele - selbst profesionelle - Musiker haben das Problem, sich zu merken, was die Halbe Paus und was die Ganze Pause ist, hier eine etwas blöde, aber geniale Eselsbrücke, die ich mal von einem Dozenten gehört habe:

Man stelle sich vor, die Pause sei eine Lampe. Hängt die Lampe (an der Notenlinie) ist sie [i]ganz, liegt sie aber auf dem Boden ist sie runtergefallen und kaputt und somit halb

...wie gesagt, klingt etwas bescheuert aber damit hab ich's geschafft.

Takte
Damit man nicht eine sinnlose Aneinanderreihung von Noten hat und man verschiedene Ryhtmen auseinander halten kann, teilt man ein Musikstück in Takte ein. In der Popmusik am weitesten verbreitet ist der Vier-Viertel-Takt. Wie der Name schon sagt besteht ein Takt aus vier Viertelnoten. Takt notiert man meistens mit Bruchstrichen: also 4/4, 5/4, 6/8, wobei im Nenner nur die entsprechenden Noten (Viertel, Halbe, Achtel) möglich sind. Es gibt also keinen 5/7 - Takt.
Ein in deutschen Landen verbreiteter Takt ist der 3/4-Takt, der Typisch für deutsche Blasmusik und Walzer ist (Das typische Um-Ta-Ta, Um-Ta-Ta, Eins-Zwo-Drei, Eins-Zwo-Drei).



Wie im Bild zu sehen, wird das Tempo eines Songs meist anhand einer Viertelnote hinter der die Anzahl der Schläge pro Minuten (bpm) stehen, dargestellt. In seltenen Fällen wird statt der Viertel auch schonmal eine halbe bzw. Achtelnote benutzt, aber das ist eher die Ausnahme (nur bei extrem langsamen bzw. schnellen Stücken und entsprechenden Taktarten).




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